Angaben auf Dynamo?

Hallo. Ich besitze einen Nabendynamo namens Shimano DH-3N71. Darauf stehen folgende Angaben: 6V, 3W -- weiß einer, worauf sich das bezieht? Ich
habe nachgemessen und bekomme weit mehr als 6V heraus, nämlich ca 9V~, wenn ich das Rad einfach anhebe und mit Schwung drehe. Bei welcher Geschwindigkeit sollen denn nun 6V herauskommen? Danke.
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M. H. schrieb:

http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-02/pic3.gif
Gruß Dieter
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Am 24.03.2008 19:31 schrieb Dieter Wiedmann:

Schonmal ganz gut. :)
Ein Klauenpolgenerator ist (in erster Näherung) eine Strom- und *keine* Spannungsquelle. Der Fahrraddynamo gibt so ca. 500mA ab. Je nach Drehzahl und Last variiert die Spannung. Mit 'ner Bohrmschine als Antrieb könnens auch mal 230V sein. *g*
Genaueres in der Gebetsmühle, bring viel Zeit mit oder ließ selektiv. <http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/index.html#beleuchtung
Kristian
--
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Mon, 24 Mar 2008 19:31:30 +0100, Dieter Wiedmann:

Das sind die Nennwerte. Die Prüfbedingungen sind in TA4 und TA24 zu StVZO §22a geregelt. Im wesentlichen wird dort an 12 Ohm Lastwiderstand gemessen, weil 12 Ohm ein brauchbares Modell für die klassischen Dynamo-Leuchten (6V-2.4W-Birnchen vorne und 6V-0.6W-Birnchen hinten) bei mittlerem Tempo darstellt.

Das Diagramm alleine sagt so gut wie nichts. Wenn schon, sollte man den ganzen Artikel lesen:
http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-02.htm
Andreas - der die Diagramme und Zeichnungen dort erstellt hat...
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Danke für die Hinweise. Das hilft schon mal etwas -- aber noch nicht genug. Ich hole mal kurz etwas weiter aus. Es geht mir um folgendes: Ich habe die c't Lichtmaschine [1] gebaut, um auf dem Fahrrad mit dem Dynamo eine Spannungsquelle nutzen zu können, um einen PDA dauerhaft betreiben zu können (im Idealfall sollte der Akku immer auf 100% bleiben). Ok, es gab auch kritische Stimmen zu diesem Projekt [2] aber das hat mich nicht davon abgehalten, das ganze trotzdem zusammenzulöten.
Also ganz konkret: Ich besitze einen XDA Orbit, der laut Spezifikationen eine Ladezeit von 3-4 Stunden braucht, wenn er mit dem beiliegenden Netzteil bei 5V/1A geladen wird. (1200 mAh LiIonen)
Soweit läuft zunächst erstmal alles, aber ich habe den Verdacht, dass der XDA mehr Strom zieht als ich mit dem Dynamo nachladen kann. (Natürlich habe ich die Fahrradbeleuchtung während des Ladens abgeklemmt, so dass die schon mal keine Leistung vom Dynamo abzwackt).
Wenn ich den Akkuladestand beobachte, wird er zwar geladen (erfahrungsgemäß ca. 1% mehr pro 1km bei 20km/h :))) aber wenn ich längere Zeit fahre und navigieren lasse, wird der Akku trotzdem leer gesaugt. Es geht zwar langsamer als bei reinem Akkubetrieb aber dennoch bleibt der Akku nicht voll geladen. Hat einer ähnliche Erfahrungen gemacht bzw einen Tipp, wie man das umgehen kann? Der Dynamo ist ja kein ganz schlechter -- da sollte genug Strom rauskommen...
[1] www.emedia.de [2] http://groups.google.de/group/de.rec.fahrrad/browse_thread/thread/64cf5b62bc11828e/fe9ad3e3029d3251?hl &lnk=gst&q=Lichtmaschine#fe9ad3e3029d3251
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Mon, 24 Mar 2008 20:47:08 +0100, M. H.:

Warum nutzt Du dafür die übertrieben aufwändige und ineffiziente c't-Lösung?

Was passiert, wenn nur reichlich 500mA maximal verfügbar sind? Was fließt überhaupt real aus Deiner c't Platine in den PDA?

Das ist per Ferndiagnose kaum zu lösen. Miß doch einfach, was in den PDA reinfließt sowie was an Strom aus dem Akku kommt.

Ich habe mal mit dem Laden von Mobiltelefonen am Nabendynamo experimentiert. Da gibt/gab es Exemplare, die erst die Spannungsquelle "testen" und wenn diese nicht den gewünschten Strom liefert auf reine Erhaltungsladung umschaltet.

Oben schreibst Du, der PDA erwarte 1A. Der Nabendynamo pur liefert ohne weitere Tricks maximal 580mA. Die c't-Schaltung war auch (ohne Not) im Stromoutput niedirg begrenzt.
Miß doch einfach zunächst mal das Verhalten des PDA an einem Labor-Netzgerät - möglichst mit begrenzbarem Strom. Miß zudem den Ladestrom innen am Akku.
Andreas

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Es bedeutet, dass der Gesetzgeber in D diese Werte vorschreibt und die Firma Shimano, weil sie in D verkaufen will, ihre Nabendynamos nach diesen Vorschriften entwickelt.

usw. usf.
Eigentlich ist das eine sehr traurige Sache. Jedem in dem Gebiet ist klar, dass die in D gültige Vorschrift ("6 V, 3 W") weltfremd ist, unerwünscht schlechte Beleuchtungen perpetuiert, nicht mit den Entwicklungen Schritt hält etc. pp.
Dass da irgendwelche armen Ingenieure und Prüftechniker hingehen, exakt definierte Prüfbedingungen in Verordnungen festschreiben, Prüfpläne erstellen, Kurvendiskussionen ins Internet stellen usw., das ist noch viel trauriger.
Denn man müsste ja nur mal in NL, DK, AT, CH, irgendwo im Ausland nachschauen und feststellen, dass damit offensichtlich ein Nichtproblem geregelt wird. Nirgends gibt es Fahrradfahrer, die mit irgendwelchen Xenon-Suchscheinwerfern den Strassenverkehr verunsichern. Und selbst wenn es ein paar wenige gäbe, wäre die dadurch erzeugte Gefahr im Vergleich zu der von schlecht eingestellten Autoscheinwerfern schlicht marginal, und schlecht eingestellte Autoscheinwerfer gibt es viele.
- Andi
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Andreas Karrer wrote:

Tja, der Amtsschimmel wiehert :-(

Mich haben sie in Deutschland sogar mal angehalten, weil die Vorderlampe gelb leuchtete. Man sah damit besser und wurde besser gesehen, aber Vorschrift ist Vorschrift.
<patsch!>

Wobei es in USA bisher zu locker war. Endlich gibt es hier ueberhaupt eine Beleuchtungspflicht bei Nacht. Ende der 90er hatte ich fast mal einen Radler ueberfahren, der fast voelliger Dunkelheit unbeleuchtet quer ueber eine Landstrasse zischte. Er hatte ein Stopp-Schild, ist volle Kamelle da durch.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Andreas Karrer schrieb:

Ich möchte mal bescheiden darauf hinweisen, daß die recht bejahrte Vorschrift den Sinn hatte, *Mindestanforderungen* zu gewährleisten - vorher gab es nämlich durchaus auch Lämpchen, die noch trüber funzelten, als es der Gesetzgeber dann verlangte. Und nach dem damaligen Stand der Technik war es dann auch erforderlich, diese Mindestanforderungen als allein zulässige Bemessungsgrößen festzuklopfen, schlicht deswegen, damit die Kompatibilität/Ersatzteilversorgung gewährleistet war - einfach Generatoren mit höherer Leistung zu nehmen geht nämlich wegen des bereits erwähnten Kurzschlußbetriebs nicht, weil die Lampen dann nämlich durchbrennen.
Daß das *heute* ein bißchen anders aussieht, weil der ganze Elektrokram spottbillig geworden ist (außer hochwertigen Nabendynamos und ähnlichem Edelzeugs natürlich), ist eine andere Frage. Nicht geändert hat sich allerdings die Tatsache, daß durchschnittliche RadfahrerIn ein Technik-DAU und im Zweifelsfall nicht in der Lage ist, eine "freie" Beleuchtung sachgemäß auszulegen und zu warten, was wiederum das Erfordernis einer Bauartprüfung nach sich zieht, wobei die Konstruktion dadurch verschärft wird, daß nun nicht mehr von Kompatibilität aller im Handel erhältlichen bauartgeprüften Komponenten ausgegangen werden kann.
Also bitte nicht so voreilig schimpfen - Straßenverkehr ist kein Bastelkeller, sondern eine Massenveranstaltung, und zwar eine durchaus blutige. Womit wir dann bei dem relevanten Punkt wären: Was machen wir denn, wenn sich Radfahrer bei $KFZ um die Hinterachse gewickelt hat und der Autler dann treuherzig behauptet, der sei wirklich unbeleuchtet und in Tarnkappe "vom Himmel gefallen"? Da wäre es dann doch vielleicht in dessen Interesse, wenn das Rad eine anhand von Prüfzeichen verifizierbar vorgeschriebene Beleuchtungsanlage aufweisen würde und der Sachverständige sich dann nur noch darüber auslassen muß, ob die auch funktionfähig war, und nicht, ob es überhaupt eine war, oder?
Wer jetzt argumentiert, daß man auch unbeleuchtet Radfahrer niemals nicht über den Haufen fahren darf, braucht natürlich auch keine bessere Beleuchtung zu fordern, sondern kann die Beleuchtungsvorschrift eigentlich komplett abschaffen. (Und daß man am Rad eine Beleuchtung zur Ausleuchtung des eigenen Fahrwegs benötigt, ist in vielen Gegenden eigentlich eher selten.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
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...

Bei Euch gibt es keine Parks oder Nebenwege? Hier schon, aber leider auch viele Kamikazefahrer ohne Licht. Bei Regen auf der Brille erhoeht das die sichtbarkeit enorm.
Und dann gibt es noch die Fahrer, die ihren Scheinwerfer als Flakscheinwerfer verwenden...
--
Uwe Bonnes snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Uwe Bonnes schrieb:

Stockfinstere? Nö (zumindest muß man da nicht fahren).

begeht der Beregnete eine Ordnungswidrigkeit.

Irrelevant: Darauf darf sich niemand verlassen. Außerdem schrieb ich nichts von "Sichtbarkeit".

Für die Zimmerflak?
(Ok, bei mir hatte sich auch schon eine entgegenkommende Radlerin über meine korrekt eingestellte vorschriftsmäßige Halogenfahrradbeleuchtung beschwert - nun ja...)
Gruß aus Bremen Ralf
--
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M. H. schrieb:

Sagt doch die Angabe!

nein - du hast "gemistet" <g>
Wer misst, misst Mist! (wenn man es nicht richtig macht)

logisch - wenn man es falsch macht.

ab ca. 5 km und bei richtiger Belastung. Welche du wohl vergessen hast.
Gruss Wolfgang
--
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Wolfgang Gerber schrieb:

Wer weniger weit fährt, hat kein Licht.
--
mfg Rolf Bombach

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Hallo, Rolf_Bombach,
Du (rolfnospambombach) meintest am 26.03.08:

Stimmt - mein Schulweg beträgt etwa 3 km. Meistens fahre ich ohne Licht (auch wenn es dunkel ist).
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

Du vertraus auf deinen Schutzengel und das Reaktionsvermögen von Autofahrer. Also, beklag dich nicht, wenns mal eine 1/10s zu spät erfolgt ;-)
--
mfg hdw

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wrote:

na, du kennst Preissen offenbar nicht gut genug: nicht nur er (der Helmut) kennt seinen Weg wie seine Westentasche, auch die Autofahrer dort fahren immer die gleiche Strecke und wissen, da er dort zu der selben Zeit tglich mit dem Rad fhrt und weichen im Finstern aus.
Wahrscheinlich brauchen auch die Autofahrer kein Licht und die Polizisten keine Kelle.
Servas
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Hallo, Franz,
Du (franz) meintest am 27.03.08:

[...]
Polizisten? Die sind hier wegrationalisiert worden ...
Viele Gruesse! Helmut
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On 27 Mrz., 13:14, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Wahrscheinlich hast Du nur noch nicht gemerkt, das die jetzt statt grnen, blaue Uniformen tragen und hast Dich nur gewunderet, warum so viele Feuerwehrleute in der Stadt rumstehen. :-) Gruss Harald
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Hallo, Harald,
Du (newsgroup) meintest am 01.04.08:

Nachts sieht man die dunklen Uniformen nicht!
Bei der Gelegenheit: Darf man Polizisten umfahren?
Viele Gruesse! Helmut
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On 1 Apr., 16:09, snipped-for-privacy@hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

Da ist es die Frage, ob Du die erste oder die zweite Silbe betonst. Gruss Harald
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