Dynamo-Taschenlampe

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Moin!
Neulich gab's für 8 Euronen eine Dynamo-Taschenlampe bei Lidl - machte einen ganz guten Eindruck, mitgenommen. Features: eine Minute kurbeln,
leuchtet über eine halbe Stunde lang (drei LED) - ausprobiert, stimmt. Dann habe ich nochmal "gekurbelt" und die Lampe anschließend weggepackt bzw. eine Woche lang spazierengefahren (denn dafür sollte sie da sein: in der Prärie zur Verfügung zu stehen, ohne daß man an Batterien gedacht haben müßte).
Heute war ich dann mal in einer dunklen Ecke in der Tiefgarage und brauchte mal kurz Licht: Leuchte gegriffen, *nicht* gekurbelt, eingeschaltet: brennt! *staun* Nee, wirklich, ich war echt platt! Gehe ich richtig in der Annahme, daß da etwa 20 F Goldcaps drin sein müßten, sind die so billig geworden? Ich habe gegrübelt, wie die so lange Spannung halten können: wenn ich mal eine Zeitkonstante von ca. drei Wochen annehme (das sind ungefähr 2e6 s), dann hätte man bei 20 F einen zulässigen Ableitwiderstand von 100 kOhm, also gar keine besonders hohe Anforderung - so gesehen könnten die also sogar noch viel länger Energie speichern.
Oder hat da der Hersteller etwa doch Akkus reingemogelt? (Auf der Verpackung steht jedenfalls kein diesbezüglicher Entsorgungshinweis, aber dafür eindeutig "ohne Batterie".)
Gruß aus Bremen Ralf
--
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf Kusmierz schrieb:

vielleicht mal aufschrauben ?
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"Dirk Bossenz" schrieb...

Lieber nicht! Ich habs bei meiner (nicht von Lidl) gemacht und mir kamen die Tränen. Es waren 2 Li-Knopfzellen drinne, schön in einer schwarzen Plastedose dicht hinter den LEDs verpackt. Bild hier:
http://www.people.freenet.de/server.alpha/lampe.jpg
W.
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Hallo Wolfgang,
| Es waren 2 Li-Knopfzellen drinne, schn in einer schwarzen | Plastedose dicht hinter den LEDs verpackt. | Bild hier: |
http://www.people.freenet.de/server.alpha/lampe.jpg
in hnlicher Bauform gibt es sowohl aufladbare Li-Zellen, alsauch hochkapazitive Kondensatoren. Nicht alles was wie Knopfzelle aussieht, ist auch eine.
Marte
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"Marte Schwarz" schrieb...

| Es waren 2 Li-Knopfzellen drinne, schön in einer schwarzen | Plastedose dicht hinter den LEDs verpackt. | Bild hier: |
http://www.people.freenet.de/server.alpha/lampe.jpg

Vielleicht auf dem Foto nicht zu erkenne, aber auf den Zellen steht Lithium Cell CR2032 3V, also stinknormale Li-Batterien nicht wieder aufladbar.
W.
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"Wolfgang Puffe"

Schonmal ausprobiert was passiert wenn man an nichtaufladbare Lithiumbatterien spannugn anlegt?
Die speichern nämlich wohl etwas energie. Aber nicht sehr viel.
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Wolfgang Puffe schrieb:

In gewissen Grenzen geht das halt doch, und bevor dir Dinger wegen Überladung platzen hast du dir nen Wolf gekurbelt.
Gruß Dieter
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(Wolfgang Puffe) 08.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Emm, und wieso funktioniert das dann?
Rainer
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"Rainer Zocholl" schrieb...

Es funktioniert eben nicht! Man hann den Dynamo betätigen und das Licht brennt hell. Man kann per Umschalter auf den sogenannten Akku umschalten und das Licht glimmte gerade so erkennbar. Egal om man sich am Dynamo die Finer wund pumpte und wie der Umschalter beim Ladebetrieb eingestellt war. Die Helligkeit lies sich bei "Akkubetrieb" nicht erhöhen und war einfach unbrauchbar. Auf der Verpackung stand sowas wie "Umweltschonend weil ohne Batterien" und "30 Sekunden pumpen dann 5 Minuten Licht".
W.
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Hallo Wolfgang,

Bei uns gibt es welche mit "Eine Minute krbeln und dann 25 Minuten Licht". Drei LEDs, aber mir ist eine vernuenftige Halogenlampe lieber. Besseres Licht.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
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(Wolfgang Puffe) 09.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Gibt's ja nicht.

Ich würde das ebendfalls "Betrug" nennen, ein Fall für die Verbraucherzentrale.

Ich dachte da noch, jmd. hätte sich in der Schublade vertan und ausversehen Primärzellen eingebaut, anstatt von Akkus. Aber wozu dann ein "Umschalter"?
Li-Knopfprimärzellen haben in Beleuchtungseinrichtung nix zusuchen.
(BTW: Warum baut man neuerdings Akkuchrauber mit Li-Akkus? Weil sie leichter sind? Weil Cd verboten wird?)
Rainer
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Hallo Rainer,

Weil sie einfach klasse sind, die Dinger laufen genau dann wenn ich sie brauche, und nicht erst eine Stunde später, wenn ich den Akku geladen habe.
Marte
, der sich schon darüber Gedanken macht, ob er seinen 18 V Bohrschrauber mit LiPoly ausstattet.
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(Marte Schwarz) 09.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Also "Geringe Selbstentladung" ?
Aber, den LiIon Akku ständig "knülle voll" zu halten ist seiner Lebenserwartung deutlich abträglich. Frag mal stationäre Notebook benutzer...

Rainer
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"Rainer Zocholl" schrieb...

Der Umschalter schaltet die LEDs vom Generator um auf die Batterien. Hier noch ein Bild mit mehr Details:
http://people.freenet.de/server.alpha/lampe2.jpg
Aus der schwarzen Plastedose (Batteriehalter) kommt ein Widerstand und geht mit schwarzem Draht zum Umschalter. Die 3 LEDs sind parallel geschalteten. Einer der zusammengefassten LED-Anschlüsse geht über eine Diode weiter mit rotem Draht an den mittleren Pin des Umschalters. Der andere LED-Anschluß geht direkt zum Generator und zur Batterie. Die beiden Drähte vom Generator sind sehr dünne Cu-Lack-Drähte.
Wolfgang
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(Wolfgang Puffe) 09.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Das hatte ich schon so verstanden ;-)

Das ist die Strombegrenzung bei Batterie-Betrieb an 6V...
Welche Farben sind das? grün? blau? scharz? gold? braun?

Scheint üblich zu sein...

Einweg-Gleichrichter f. den Dynamo. D.h. die Spannung der 2. Halbwelle liegt "rückwärts" über den LEDs, die werden wohl in jeder Halbwelle durchbrechen... Strom durch die o.g. sperrende Diode begrenzt.

Wahnsinn...
Also, die Beschreibung lügt nicht:
5min pumpen (dann ist die Hand lahm) oder einmal 30min Licht..
Rainer
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"Rainer Zocholl" schrieb...

blau ? schwarz gold braun
gemessen = 67 Ohm
Wolfgang
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(Wolfgang Puffe) 10.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

^-- das ist dann sicherlich "grau"

DIN Wert wäre 68,0 Ohm mit 1%
Das "funzelt" dann nur mit ca. 20mA...(normal wären wohl bei 3 LEDs 900mA..?) die CR2032 hat 230mAh, also 10h "Funzel".
das ist wohl Betrug zumal suggeriert wird das essich um einen Akku handelt, also Eintüten und an die Verbaucherzentrale schicken.
Rainer
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Rainer Zocholl schrieb:

Nein, Akkuschrauber fallen unter die Ausnahmen und dürfen weiterhin NiCd enthalten.
Gruß Andreas
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(Andreas Fecht) 09.05.06 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Ja, zunächst...
http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Cadmium-Akku
... Zukünftig werden Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) und Lithium-Systeme mehr Bedeutung bekommen, da sie höhere Energiedichten aufweisen und keine umweltschädlichen Schwermetalle wie Cadmium enthalten. ... EU-weites Verbot
Im Dezember 2004 hat der EU-Ministerrat eine Richtlinie verabschiedet, deren Ziel es ist, die technische Nutzung von Cadmium zu reduzieren. Vorbehaltlich der Zustimmung des EU-Parlaments sollen die Mitgliedsstaaten innerhalb von zwei Jahren durch nationale Gesetze zunächst Nickel-Cadmium-Akkus verbieten. Auf Wunsch einiger Mitgliedsstaaten - darunter auch Deutschland - sollen jedoch, unter anderem schnurlose Elektrowerkzeuge, so genannte Power Tools, von dem Verbot zunächst ausgenommen werden, weil "für Power Tools nicht sicher gestellt ist, dass gleichwertiger Ersatz aktuell verfügbar ist". Vier Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie soll diese Ausnahme jedoch überprüft werden, um das Cadmium-Verbot dann möglicherweise auszudehnen. ... Rainer
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BTW: Warum gibt es keine Kleinspannungsschrauber ohne integrierten Akku? Ein Schrauber mit externem Akku, der z.B. am Gürtel getragen wird, könnte deutlich handlicher ausfallen.
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Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, snipped-for-privacy@rz.uni-regensburg.de
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