Audio-Projekt gesucht

Oct 02, 2008 28 Replies

Liebe Leute,



ich suche für ein Uni-Labor noch ein mehr oder minder anspruchsvolles Thema für ein Audio-Projekt. Es wurde bereits ein eigener MP3 und AAC Encoder in Software entwickelt, diese sollen nun als Basis für weitere Entwicklungen dienen. Es kann ruhig entwas umfangreich sein, sollte so auf zwei Semeseter, also gut 1 Jahr Arbeit, ausgelegt sein.



Ich bin also auf der Suche nach Leuten, die an der Audio-Technik und Software-Design interessiert sind. Es wäre schön, wenn sich Interessierte finden würden, die ebenfalls mit Audio rumexperimentieren bzw. auch Erfahrung und eigene Ideen mit einbringen könnten. In dem Sinne hoffe ich auf die Antwort zahlreicher Gleichgesinnter. Für Vorschläge, Anregungen, Kritik und Hilfe bin ich immer dankbar.



Einen schönen Gruß und einen schönen Feiertag.



Elmo


"Elmo Breinschmid" schrieb im Newsbeitrag news:48e487fe$0$6609$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net...

Hi, wie wärs mit einem Richtmikro, das auf alle elektronischen Geräuschquellen homed und diese aufzeichnet. Schöne Analysemöglichkeit für Radiofritzen und Statistiker, was der gemeine freilaufende Ohrstöpsel so hört...

Ich denke, ein Open Source Fax G3 Softmodem wäre etwas, worüber sich viele Leute freuen würden. Es kann ja ruhig einfachstmöglich sein, d.h. nur V.21ch2 für die Signalisierung und V.27ter für 2400/4800 bps halbduplex Übertragung. V.29 (7200/9600) und V.17 (7200-14400) brauchen ja nicht unbedingt drin zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Frank-Christian Krügel

Ich erinner mich dunkel an die Zeiten, in denen diese unsäglichen Win-Modems unter Linux nicht funktionierten, weil sie einen Userspace DSP-Daemon brauchten, der dann mit einem Pseudo-Sounddevice sprach.

Den gab es zwar irgendwann, allerdings nur für 32bit, weil die darin enthaltene DSPlib nicht OpenSource war sondern vorkompiliert mitgeliefert wurde.

Nicht, daß Modems noch nennenswert relevant wären (und es in den nächsten Jahren wohl auch nicht mehr werden), aber falls es nochimmer keine Möglichkeit gibt, unter 64bit-Betriebssystemen diese Audio-Modems zu betreiben, dann wäre das durchaus ein Projekt...

Im Zweifel reicht es ja, die DSPlib zu implementieren.

Ich bin mal gespannt, ob die Timings im Userspace in Zeiten von dynamischen CPU-Taktfrequenzen und Scheduler-Latenzen eingehalten werden können...

Elmo Breinschmid schrieb:

Hallo vielleicht entwickelt ihr ja einfach mal ein funktionierendes(!) System, welches normale Musikstücke (nichts monophones wie Blockflötenmelodien oder so) analysiert, die Instrumente erkennt und jedem seine Tonfolgen zuordnen kann. Ziel wäre es aus einem beliebigen Musikstück ein funktionierendes MIDI-File zu erstellen. Angeboten wird sowas schon lange, aber das sind alles nur Fakes. w.

Also wenn ich jetzt nochmal in dem Alter waere, da waere meine Wahl klar: Einen fuerchterlich fetten Class-D Verstaerker, der die 230V/16A voll auskostet. Wenn der steht, bringt einer die Gibson mit und dann rieselt der Putz von der Decke.

Die Zeiten fuer so etwas koennten herrlicher nicht sein. Man bekommt fuer wenige Dollars FETs im Milli-Ohm Bereich. Dicke E-I Ferritkerne kosten auch nicht mehr, sodass man keinen teuren Netztrafo braucht. Unsereins musste das noch mit Roehren machen. Und ja, beim Durchziehen der Gibson flog der 16A Automat raus :-)

Aus dem Dingen wurde spaeter uebrigens ein HF Verstaerker. Auch der konnte den 16A Automaten noch ausloesen.

Joerg schrieb:

Hallo,

also ein Verstärker zur schnellen Zerstörung von Lautsprechern sowie um schnell massive Gehörschäden an möglichst vielen Personen gleichzeitig zu erreichen... ;-)

Bye

Die entsprechende Batterie Lautsprecher muesste man natuerlich besorgen. Das war bei uns damals das groesste (=teuerste) Problem. Aber auch da ist die "gute alte Zeit" heute: Man halte Ausschau nach einem Ausverkauf von Bruellwuerfeln, schlage bei

Joerg schrieb:

Nimm lieber was fettes:

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Butzo

Heißt "Modell Grönemeyer"

- Henry

"Klaus Butzmann" schrieb im Newsbeitrag news:gc3663$565$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Pah, bloss 4.8kW. Crown~IT4000 bringt immer 8kW. Die 10kW Endstufe bauen sie nicht mehr :-(

Egal wie, was Joerg haben will, gibt es schon lange.

Klar, so ab rund 5000 Euronen. Aber erstens ist das fuer Studenten zuviel, zweitens kann man das im Eigenbau drastisch unterbieten und drittens ist der Lerneffekt enorm und um den geht es ja hier. Und dann erst die stolzgeschwellten Brueste der Erbauer, wenn beim zweiten Chord von "Stairway to Heaven" tatsaechlich die Sicherung ausloest :-)

Ähnliches habe ich neulich bei der PA in einem Festzelt gesehen: Jeweils rechts und links vor der Bühne ein Paar LS-Panels im Eigenbau mit 256 Lautsprecher bestückt. Konuslautsprechner mit 5 cm Durchmesser. Also insgesamt 1024 Chassis von 4 Verstärkern gespeist. Der vorhandene EQ (Behringer DEQ 2496) war ziemlich linear eingestellt, leidiglich unter 50 Hz war alles weggenommen, da Chormusik übertragen wurde. Nach dem Ende der Veranstaltung wurden die Panels mal getestet, was sie im Bassbereich bringen: Ab 30 Hz war richtig Druck da. Billig war das nicht, aber für ein Festzelt sagenhaft guter Klang.

Norbert

Henry Kiefer schrieb:

Du meintest doch wohl Gr=F6llmeier oder gleich Br=FCllmeier...

--=20 mfg hdw

MaWin schrieb:

Auch in 1 HE? Rackspace ist teuer on Tour :-) ...gehe mit, nehme K20 mit 2x9kW/2 Ohm

Und jetzt noch bitte je Seite 24 Basshörner 18", Midbins, Trööten und Piepser passend und per DSP Aktivweiche angefahren, stehend in einem weitläufigen begrünten Tal mit Mindestabstand zur nächsten Bebauung von 25 km.

Dürfte ab 100 Meter Entfernung richtig ausgewogen klingen...

Butzo

Wäre nicht ein Betonbunker in 37 Meilen Entfernung noch besser?

cu Michael

MaWin schrieb:

Vielleicht mal schauen, wo ein grösserer Mittel- oder Langwellensender stillgelegt wird. Als Modulator gibt es dort NF-Endstufen mit bis zu 1.2 MW Sprechleistung.

Aber sicher doch. Die genannten Endstufen sind idR in Röhrentechnik. EIMAC hatte da zwei HF-Endröhren verwendet, a 1.5(?) MW Anodenverlust- leistung bei nur 80kg Lebendgewicht, was allerdings darauf hindeutet, dass eher Metall-Keramik Technik verwendet wurde und nicht Gusseisen.

Ein vernünftiges Asset-Management für Audiodateien. Also nicht irgendein Killefitz um ein paar raubkopierte Liedchen zu sortieren, sondern ein Werkzeug mit dem man z.B. umfangreiche Geräusch- oder Samplebibliotheken verwalten kann.

Benötigt werden einfache Bearbeitungs- und Abspielfunktionen für alle gängigen (auch mehrkanalige) Formate und vor allem eine ordentliche Verschlagwortung mit entsprechenden Suchfunktionen. Sowas wie Lightroom oder Aperture für Audio.

Man mag es kaum glauben, aber das gibt es nicht.

Ralf

Ich weiß ja nicht, ob das jetzt so in euer Beutechema passt, aber mich interessiert es immer, welche Vögel da draußen pfeifen. Klar, es gibt dafür auch von der ein oder anderen VHS exkursionen, wo man so etwas hörend erlernen kann, aber als fauler Mensch habe ich mir immer gedacht: Warum gibt es nicht die Möglichkeit, anhand des Frequenzspektrums und der (Amseln & Co. mal bitte weghören), zum Teil doch recht primitiven Tonfolgen von einer Software automatisch erkennen zu lassen. CDs mit Vogelstimmen gibt's ja reichlich, so dass man eine Erkennungssoftware "lernen" lassen kann. Der Härtetest wäre dann aber, ob es auch mit selbstaufgenommenem aus dem Garten o. ä. klappt.

Schöne Grüße

Arno

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