Habe mir mal Hochspannungsmasten (Stahlfachwerk) näher angeschaut und auch die für (vermuttete) Mittelspannung (meist Betonmasten). Aufgefallen sind mir immer drei Leiter für die drei Phasen L1-L2-L3 sowie ein reiner Erdungsdraht, bei den Hochspannungsmasten in unserer Gegend praktisch immer an der Mastspitze.
Laut Wikipedia wird der Neutralleiter erst im Umspannwerk beziehungsweise vom Trafo Mittelspannung->Netzspannung erzeugt. Die Sekundärwicklungen sind also vermutlich als Stern verschaltet und der Sternpunkt wird geerdet und dann als PEN mitgeführt. Die Trafos würden auch eventuelle Schieflasten ausgleichen. Wie geht das in etwa, haben die zusätzliche Wicklungen?
Dass die Außenleiter in Summe vom Niederspannungsnetz immer symetrisch belastet werden kann ich mir bei der Vielzahl einphasiger Verbraucher einfach nicht vorstellen.
cu. Juergen