Laptop-Netzteil ohne Erdung betreiben?

Ich beabsichtige, mein Netbook-Netzteil ohne Erdung zu betreiben, indem ich das Mickymaus/Kleeblatt-Kabel durch ein Eurokabel ersetze. Den
passenden Adapter gibts bei ebay:
http://shop.ebay.de/?_nkw apter-Euro-Buchse-zu-Kleeblatt-Mickey-Mouse-Stecker
Grund: Etwas Gewichts-und Volumenersparnis, und der Verzicht auf Steckdosen-Adapter im Ausland - der Euro-Stecker passt fast überall.
Nun meine Frage: Was für (realistische) Risiken gehe ich damit ein? Was kann ich dazu beitragen, um solche Risiken zu minimieren?
--
Gregor mit dem Motorrad auf Reisen
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Moin,
Greg N. wrote:

Also mein Laptop-Netzteil hat einen Euro-Stecker, also ohne Schutzleiter.
CU Rollo
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Roland Damm schrieb:

Na und? Deine Aussage ist absolut wertlos! Der Hersteller wird seine Schaltung entsprechend ausgelegt haben dass es ohne PE gefahrlos geht.
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Moin,
U. F. H wrote:

Einige der Aussagen hier klangen aber so, als ob es ohne PE nicht gefahrlos gehen _kann_.
CU Rollo
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U.F.H schrieb:

Es ist die erste wirklich brauchbare Antwort hier, aber du, Gerber, merkst das natürlich nicht. Aber wie immer trägst du nichts zur Problemlösung bei, sondern gibst hier irgendwelche Werturteile ab.
Der OP kann also so ein Netzteil nehmen und das Problem ist gelöst.
--
mfg Rolf Bombach

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Also schrieb Greg N.:

Ein Fremd-Netzteil verwenden, das a) den passenden Saft liefert (genug Strom bei näherungsweise richtiger Spannung - ca. +/-1V dürfte unkritisch sein) und b) einen Eurostecker hat.
Ansgar
--
*** Musik! ***

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wrote:

Wie wäre es denn, das Netzteil zu wechseln?
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Greg N. wrote:

Falls auf dem Netzteil irgendwo das unter <http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzisolierung abgebildete Logo zu sehen ist, würde ich das so machen. In der optimistischen Annahme, dass die Leute, die das da draufgepappt haben, wussten was sie tun.
Andernfalls, insbesondere wenn <http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_ (Elektrotechnik)#Schutzklasse_I_.2F_Schutzerdung> zu sehen ist, würde ich es lassen und eher über ein anderes Netzteil nachdenken. Schutzerdung bei Geräten, die regelmässig in Steckdosen zweifelhafter Ausführung und Wartung eingesteckt werden, halte ich ohnehin nicht so für den Brüller. YMMV

Unzulässige hohe Berührungsspannung im Fehlerfall. Wie realistisch sowas bei einem Netbook ist -- nunja.

Trenntrafo verwenden. :-}
tilo
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Tilo Strack wrote:

<http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_ (Elektrotechnik)#Schutzklasse_I_.2F_Schutzerdung>
Keins von beiden ist da zu sehen. Ansonsten steht da jede Menge Zeugs drauf, hier mal ein Bild:
http://coolhaus.de/misc/samsung-netbook-ps.jpg
Das gesamte Gehäuse ist aus Plastik, da sind nirgends Schrauben oder sonstige Metallteile, abgesehen von den 3 Pins im Mickey Mouse Stecker.
--
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Greg N. wrote:

Steht aber doch drauf dass man einen gezuscht kriegen kann:
Avis: Risque de choc :-)
--
Gruesse, Joerg

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Joerg wrote:

Gar keine Schutzklasse angegeben. Auch nicht schlecht.

Aber mit dem Segen von "TÜV Rheinland Argentina S.A.".
tilo
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Tilo Strack wrote:

[...]
Ist doch ok. Meine Designs haben manchmal den Segen des TUEV Rheinland San Diego.
--
Gruesse, Joerg

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Tatsächlich. Das ist KEIN Ruhm. Der Tüff Rheinland hat bei mir einen dermaßen schlechten Leumund... Ist mittlerweile zu einem Bapperl für zertifizierten Murks verkommen.
--
Thomas


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Thomas Hu"bner wrote:

Die haben bei uns aber immer alles ganz akribisch nachgeprueft. Wie auch immer, Hauptsache man macht ein ehrliches und sauberes Design, egal wer das dann prueft.
--
Gruesse, Joerg

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Auf meinem Lenovo-Netzteil schaut das Etikett ähnlich aus...habe mir noch nicht die Mühe gemacht, die ausländischen Symbole zu dechiffrieren.
-ras
--

Ralph A. Schmid

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Die Laptop-Netzteile sind alle schutzisoliert, eigentlich sollte da das Symbol für Schutzisolation draufstehen.
Verwirrend ist folgendes:
Wir haben gelernt, dass schutzisolierte Geräte keinen Schutzleiteranschluß haben dürfen, auch die Anschlußleitung darf keinen Schutzleiter enthalten.
Jetzt kennt der VDE aber verschiedene schutzisolierte Geräte, z.B. schutzisolierte Geräte mit berührbaren Metallteilen und neuerdings auch, seit IT-Technologien, schutzisolierte Geräte mit Schutzleiteranschluß.
Das letztere klingt eigentlich paradox, es handelt sich nämlich auch nicht um einen Schutzleiter im eigentlichen Sinne. Sein Vorhandensein und seine Funktion sowie der Schutzleiterwiderstand sind auch nicht zu bestimmen, da er nirgendwo am Gerät zugänglich ist.
Seine einzige Bestimmung ist eine Abschirmung im Rahmen der EMV Maßnahmen. Manche Hersteller wickeln dazu eine Metallfolie (natürlich isoliert vom Innenleben und unter der äußeren beständigen Isolation) um die Schaltung und verbinden diese mit dem Schutzleiter. Andere Hersteller schaffen die gleiche EMV Festigkeit mit anderen Maßnahmen, da braucht es keinen Schutzleiter zum Netzteil.
Selbst wenn mit dem vorgeschlagenen Stecker-Adapter ein elektrotechnisch sicherer Betrieb möglich ist, wird gleichzeitig gegen die EMV Richtlinie verstoßen. Der Betrieb ist also nur mit angeschlossenem Schutzleiter erlaubt.
Jetzt kann man ja gerne eine Diskussion anfangen, ob elektromagnetische Wellen eines nicht EMV geschützten Gerätes ungefährlicher sind als gefährliche Körperströme, das ist aber nur Theorie.
Also, wo ist das Problem? Originalleitung dran und den Adapter sparen, ist wohl ohnehine leichter und kleiner. Nur dann sind elektrische Sicherheit UND EMV Verträglichkeit gewährleistet.
Frohes Fest!
Jürgen
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Jürgen Spelter schrieb:

Ersetze "gewährleistet" mit "versucht worden". Ob es real mehr Sicherheit hat oder besseres EMV-Verhalten hängt vom Einzelfall ab. Ich habe auch schon "Störsender" erlebt, die waren im Metallgehäuse und geerdet. Haben aber HF durch die Anschlussleistungen geblasen, dass es hunderte Meter weit messbar war.
Eine "Gewährleistung" sicher zu sein bei so was traue ich keinem Gerät zu! Es gibt immer wieder Beispiele von Versagen.
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Jo. haste natürlich Recht!
Ich habe bei gewährleistet auch nicht an "Gewährleistung" gedacht. Zumindest kann ich ohne EMV Messplatz als Endverbraucher nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln und dann hoffen, dass meine Vorgänger in der Wertschöpfungskette das Gleiche taten.
Beim Laptop Netzteil von bekannten Herstellern bin ich da noch am optimistischsten, da prüfen ja auch die Laptop-Hersteller (hoffentlich).
Bei Billignetzteilen, No Name Ladegeräten usw. hätte ich da mehr Bedenken.
Jürgen

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Jürgen Spelter schrieb:

Ich auch nicht! Zumindest nicht an die Sachmängelhaftung.

genau - du kannst hoffen. Eine "Gewährleistung", dass sowas sicher ist gibt es nicht. Nicht mal wenn es geprüft wurde.

LOL! Die Netzteil "namhafter" Hersteller kommen i.d.R. aus den gleichen Klitschen wie die NoNames. Schau rein - überall mehr oder weniger der gleiche Murks. Egal ob HP, IBM, Dell oder "nix" drauf steht

Das ist keine Preisfrage. Und ich habe auch schon bestens verarbeitete NoNames gesehen und müllige Kisten sogenannter Markenhersteller.
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