Phasentausch bei Freileitungen

Hallo,
Im aktuellen Strommasten-Thread wurde erwaehnt, dass bei Freileitungen mit 3-Phasensystem in regelmaessigen Abstaenden ein Phasentausch
durchgefuehrt wird. Ich frage ich mich nun warum? Kann mir hier jemand auf die Spruenge helfen?
Gruss Klaus
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Klaus Bahner schrieb:

Um annhernd gleichmige Belastung/Kompensation (zB Blindstrme) der Phasen zu erreichen. Wichtig auch wenn noch andere System am Mast hngen wg. -- mfg hdw
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Zugunsten der Symmetrie der Kapazität gegen die Erdoberfläche.
Ansgar
--
*** Musik! ***

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Vor Jahren hatte ich das schon mal angeschnitten, weil ich eine weitere und ganz erstaunliche Erklärung dafür gelesen hatte: Eine 50Hz-Leitung ist bei entsprechender Länge auch eine Antenne. Und mit diesem Phasentausch will man die Antenne "schlecht" machen, damit die nicht so viel Energie in den Weltraum wegstrahlt.
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Falls du der Heilpraktiker bist, wundert mich so was nicht.
Alfred
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Du bist ein Dummschwätzer. Ich bin kein Heilpraktiker - trotzdem habe ich das gelesen, und außerdem nicht behauptet, dass ich unbedingt daran glaube.
Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Überlesen?
Aber es dann trotzdem nachzubeten?!
Alfred.
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Ergänzen möchte ich: Und wenn ich mir dann vergegenwärtige, dass die Energie tatsächlich gar nicht DURCH die Leitungen geht, sondern drumherum, so erscheint mir das nicht mehr total abwegig!
Gruß Manfred
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Manfred Ullrich schrieb:

Ah, gut! Du meinst den Pointing-Vektor?!
Alfred.
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Alfred Gemsa schrieb:

"Poynting" hieß der Mann - und ja, den gleichnamigen Vektor wird er wohl meinen.
HTH,
Sebastian
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Sebastian Suchanek schrieb:

Ja, mein Fehler.

glaub' ich eher nicht.
Alfred.
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Nenne es, wie Du willst. Es ist die Energie, die AUSSERHALB der eigentlichen Leitungsdrähte fließt. Und wenn die Leitung lang genug ist, in der Größenordnung der Wellenlänge, dann ist mir plausibel, dass die Energie teilweise die Leitung verlässt - eben so, wie die Energie von einer Antenne wegströmt.
Gruß Manfred
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Wird das jetzt ein Kindergarten?
--
Servus
Christoph Müller
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begin quoting, Manfred Ullrich schrieb:

Auf was für Ideen manche Leute kommen...
Überflüssig, zu erwähnen, daß das Unfug ist.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Moin,
Ralf . K u s m i e r z schrub:

Na ja, die Abstrahlung von Wellen würde man so vielleicht wirklich reduzieren können, vorausgesetzt man macht die Verdrehung nicht in regelmäßigen Abständen.
Allerdings ist die Frage, wie viel das praktisch ausmacht. Sicher nicht so viel, als das deswegen jemand die Mühe in Kauf nehmen würde, die Leitungen zu verdrehen.
CU Rollo
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begin quoting, Roland Damm schrieb:

Ä-nää.
Macht man aber. Und zwar genau zwei Stück auf der Leitung, jeweils nach einem Drittel. Und zwar schlicht und einfach, damit die Mit- und die Gegenimpedanzen der Leitung ziemlich gleich sind.

Die Verdrillung ist wirklich nur zur elektrischen Symmetrierung da. Aber das muß. (Induktionsspannungen in der Nähe von Hochspannungsleitungen werden übrigens gerne unterschätzt, deshalb *immer* EuK *an der Arbeitsstelle*; Erden an den Enden reicht nicht. Da ist schon manch einer beim Basteln an der (abgeschalteten) MS-Freileitung vom Mast geflogen, weil auf der Hochspannungsleitung 100 m weiter und parallel eine Schalthandlung stattgefunden hat. Ähnlich "beliebt" sind Kabel wegen der kapazitiven Nachwirkung: Abends Kabel im abgeschalteten und geerdeten Zustand abgeklemmt, dann am nächsten Morgen an eine (isolierte) Seele angepackt, und die hatte inzwischen wieder ein paar kV angenommen.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Hallo,
Ralf . K u s m i e r z wrote:

das kann man nicht getrennt betrachten. Eine Erhöhung der Symmetrie geht immer mit einer reduzierten elektromagnetischen Ankopplung an die Umgebung einher. Das ist das gleiche.
Die Motivation, das zu tun ist natürlich eine andere Sache. Die kommt natürlich nicht von der Abstrahlung. Das wäre auch grober Unfug, da weder die Einspeisung noch die Entnahme der Leistung mit passender Impedanz erfolgt. Das würde notwendigerweise eine direkt vom Leistungsfluss abhängige Betriebsspannung erfordern. Wenn die Strippen gar zu lang werden, muss halt HGÜ ran.
Marcel
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begin quoting, Marcel Müller schrieb:

Ach, wirklich? Inwiefern hätte z. B. die Verdopplung der Kapazität zwischen zwei Außenleitern einen Einfluß auf die Ankopplung der Umgebung, und wie wirkt sie sich auf die Symmetrie aus?
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Hallo,
Ralf . K u s m i e r z wrote:

wenn Du mir verrätst, wie man die Kapazität zwischen zwei Außenleitern verdoppelt, ohne alle möglichen anderen Parameter gleich mit zu ändern, versuche ich die Frage zu beantworten.
Wenn ich eine geometrische Symmetrie in die Anordnung Einbringe, unterbinde ich die Multipolordnungen mit der gleichen Symmetrie. Wenn ich auf diese Weise die untersten ein oder zwei Strahlungsordnungen entsorgt habe, reduziert sich die Energie im Feld deutlich und damit auch der Induktivitätsbelag der Leitung. Z.B. bei der Anordnung
A B B A
respektive
R S T T S R
für Drehstrom. Beide haben kein Dipolmoment.
Man könnte natürlich aus der Anordnung
R S T
die Anordnung
S R T
machen. Dabei verdoppelt sich tatsächlich die Kapazität zwischen R und T. Aber es erhöht sich natürlich auch die Symmetrie, da jetzt alle Phasen gleichberechtigt sind und die Anordnung kein Dipolmoment mehr hat, solange die Ströme gleich sind. War das gemeint?
Marcel
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begin quoting, Marcel Müller schrieb:

Kapazität dazwischenklemmen.

Irrelevant.
Nein. Schau Dir mal das Kapitel "Symmetrische Komponenten" an.
Gruß aus Bremen Ralf
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