Verluste bei 1000km Stromleitung

Hallo,
wie hoch sind die Verluste bei Stromtransport von ca. 1000km nach aktuellen und im Einsatz befindlichen Verfahren?

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Also schrieb Matthias Schmitt:

Hm, das müsstest Du die EVUs wohl selber fragen... Ich habe nur so eine pauschale Zahl von ca. 10% Leitungsverlust vom Kraftwerk bis zum Kunden im Kopf...
Ansgar
--
*** Musik! ***

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On Mon, 4 Oct 2010 14:05:50 +0200, Matthias Schmitt wrote:

Ich würde schätzen: Leitungsverluste 1 %, Trafo-Verluste je Station auch etwa 1 %.
Die Verluste einer 750 kV-Leitung selbst sind jedenfalls erstaunlich gering, wenn man alleine den ohmschen Anteil betrachtet.
Schönen Gruß Martin
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Am 04.10.10 15.02, schrieb Μartin Τrautmann:

Vielleicht. Wenn.
Und wenn man noch den induktiven und kapazitiven Anteil vernachlässigt, sind sie besonders gering?
Die längenbezogenen Verluste sind betriebspunktabhängig, s. http://www.iee.uni-hannover.de/lehrange/Skripte/oswald/EE1/Freileitung.pdf
Ein paar Anhaltspunkte findet man in
www.netzausbau-niedersachsen.de/downloads/verlustvergleichwahlemecklarfinalv2.pdf
übrigens innert Sekunden in einer beliebigen Suchmaschine.
Volker.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Staben schrieb:

Die verursachen jedenfalls keine Verluste. Aber wir könnten mal bei den Korona-Verlusten schauen?

Gibt es überhaupt Fälle, in denen solche Leitungen *nicht* annähernd im natürlichen Betrieb verwendet werden?
Übrigens ist es schon sinnvoll, *nur* auf die ohmschen Verluste zu sehen, weil dieses ganze AC-Geraffel so langsam ins Aussterben kommt: HGÜ nutzt Leitungen einfach besser aus. (Ok, da fallen dann noch die Umrichter-Verluste an, aber die kann man gegen die vermiedenen Trafo-Verluste teilweise gegenrechnen.)

Derartige Hinweise sind ziemlich hyperfluid und nervig.
Hint: Wer es weiß, braucht die Suchmaschine nicht, und wer nicht, kann die Ergebnisse nicht bewerten. Gruß in den Elfenbeinturm.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 04.10.10 15.51, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Die Kompensationsleistung wird *ohne* Wirkleistungseinsatz gestellt? Wär mir jetzt neu.

Gern.
Ich denke, die Leitung wird es sich bereits heute nicht unbedingt aussuchen können, in welchem Betriebspunkt sie betrieben wird. Und zukünftig wohl eher noch weniger.

Bislang setzt sich HGÜ eher bei langen Distanzen durch. Der größte Teil des kommenden Netzausbaus dürfte Strecken unter 1000km Länge betreffen. Klar: für Hochleistungs-point-to-point-Verbindungen wird man sicher HGÜ auch für kürzere Distanzen einsetzen. Und der break-even-Punkt zu AC wird sich wie in der Vergangenheit weiter in Richtung kürzerer Strecken verschieben. Aber der weitaus größte Anteil der gesamten Netzdistanzen dürfte auf Sicht AC ausmachen.

Aber er könnte die Suchergebnisse lesen und fragen "dort habe ich das und das gelesen - ich verstehe genau diesen oder jenen Punkt nicht: kann mir bitte mal jemand das erklären?". Das wäre ja ok. Aber sich weigern, zu suchen und zu lesen? Gruß aus dem Elfenbeinturm: Lesen hilft. Auch außerhalb des Elfenbeinturms.
V.
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Volker Staben schrieb:

Hallo,
für Erd- oder Seekabel ist HGÜ auch bei wesentlich kürzeren Distanzen als 1000 km wirtschaftlich, bei Freileitungen sieht es anders aus.
Bye
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Moin Uwe,
Am 04.10.10 17.26, schrieb Uwe Hercksen:

Yepp. Sagte ich oben.
Volker.
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Am 04.10.2010 16:13, schrieb Volker Staben:

Was sollte bei HGÜ gegen Punkt zu mehr Punkt Auslegung sprechen?
--
mfg hdw

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Am 05.10.2010 05:34, schrieb horst-d.winzler:

Scheiß HGÜ, da funktioniert mein Wecker nüschd!
Gl
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Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine
strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.
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Am 06.10.2010 21:39, schrieb Franz Glaser:

Wie, noch keinen DCF77 kontrollierten Wecker? LW sollte auch in deinem Tal funktionieren.
--
mfg hdw

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Am 07.10.2010 05:40, schrieb horst-d.winzler:

Dich mag ich, du glaubst mir alles.
Gl
--
Die Leute sollten vor öffentlichen Auftritten doch wenigstens
so dressiert werden, dass sie sich nicht an die Nase tippen.
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Am 07.10.2010 08:55, schrieb Franz Glaser:

Klar doch. Ich kenne doch meine Pappenheimer.
--
mfg hdw

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horst-d.winzler schrieb:

Hallo,
die Kosten der Umrichterstationen, und die Probleme der Steuerung des Gesamtsystems wenn es mehrere speisende und "senkende" Punkte gibt.
Bye
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Am 07.10.2010 11:57, schrieb Uwe Hercksen:

Der Kostenvorteil von Hochspannungsfreileitungen gegenüber HGÜs sind eindeutig. Aber die Wechselrichtereinrichtungen dürften preiswerter werden. Denn immer mehr Bewohner wollen keine Hochspannungsleitungen vor ihren Häusern. Das wird politischen Druck erzeugen. EVUs dürften deshalb gut beraten sein, dahingehend zu planen.
Was die Steuerung angeht, sollten Gleichspannungsschienen "freundlicher" reagieren. Die einzelnen Speise-/Entnahmestationen dürften sich besser vom System entkoppeln lassen. Besonders dann, wenn die Versorgung über zwei Schienen laufen soll. Was besonders günstig ist, wenn Impulsbelastungen abgefangen werden sollen.
--
mfg hdw

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horst-d.winzler schrieb:

Hallo,
HGÜ kann man über Kabel oder Freileitung schicken, aber als Erdkabel wird es nochmal teurer. Da wird man wohl nur in der Nähe der Städte auf Erdkabel setzen und wo immer möglich auf Freileitungen.
Bye
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Am 07.10.2010 13:11, schrieb Uwe Hercksen:

So eine Planung sehe ich seitens der Kosten als vernünftig an. Aber es kommt halt immer auf den Einzelfall an.
--
mfg hdw

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Am 04.10.2010 15:51, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Ja, abhängig von ihrer Position im Netz in beide Richtungen. Im schwach belasteten Teil werden mit schöner Regelmässigkeit, besonders in Schwachlastzeiten Leitungen mit gerade mal 20-100MW Wirkleistung weit unternatürlich betrieben und stehen nur noch als Blind- leistungsschleudern herum. Kann das kompensiert werden, bleiben die Leitungen in Betrieb, wenn nicht, werden ausgewählte Strippen ausgeschaltet. Anders dagegen im stark belasteten Teil. Da wünscht man sich manchmal so 'ne kleine Kondensatorbank, da manche Leitungen mit ca. 1000MW weit übernatürlich betrieben werden und es schwierig wird, noch ein paar Blinde für den Knoten aufzutreiben.
Je nachdem, welcher Teil des Gesamtsystems nun stark oder schwach belastet ist und wo welche Kompensationsmöglichkeiten stehen, hat man bei der Spannungshaltung gute oder schlechte Karten ;-)

Es sind verschiedene Varianten im Gespräch, aber noch nicht einmal die Netzplaner wissen genau, was sich durchsetzen wird (baut man ein komplett neues DC-System, so wie IMHO Desertec das angedacht hat, oder nutzt man das bereits bestehende 750kV-AC-System, oder...).
Viele Grüße Jörg
--
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Hallo Joerg,
Am 04.10.10 20.14, schrieb Joerg Bradel:

..aber wohl nur für neue Erweiterungen und Backbones, Offshore, Norwegen-Deutschland oder so? Desertec wäre ja wohl ohnehin ein ziemlich klarer Fall für HGÜ. Aber ab/unterhalb der 380kV-Ebene wird man das Netz wohl kaum plattmachen.
Möglicherweise wird diese Entscheidung auch lokal ganz unterschiedlich ausfallen.
Volker.
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Am 04.10.2010 21:03, schrieb Volker Staben:
Hallo Volker,

Offshore läuft im Moment noch über 150kV AC. Es gibt aber Unter- suchungen, diese Anlagen auf See über AC zu verbinden (Cluster) und die (mehrseitigen) Netzanschlüsse via DC zu realisieren. Das hätte den Vorteil, die Lastflussrichtung via HGÜ zu steuern, ohne an Land teure Querregler einbauen zu müssen.
Ich hatte Ralf so verstanden, dass es um die Zukunft geht und er vielleicht auch auf dieses so genannte "Overlay-Netz" anspielt (wer auch immer sich diesen abstrusen Namen ausgedacht hat). Hier sind die Messen noch nicht gesungen.

Mit Sicherheit nicht. Schaut man sich die Infrastruktur innerhalb der entso-e an, kann sich der Techniker entspannt zurück lehnen, weil der Kaufmichel pfeift: "Wer soll das bezahlen..."
Viele Grüße Jörg
--
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