Verluste bei 1000km Stromleitung

Am 05.10.2010 13:42, schrieb Uwe Hercksen:


Kabel sind kapazitiv, Freileitungen induktiv. Also kommt es auf die richtige Mischung an. ;-)
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mfg hdw

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MOin,
Am 05.10.2010 13:16, schrieb Harald Wilhelms:

Naja - es gibt auch bei den Verlusten schon noch gewisse Unterschiede...
Die habe ich nur gemeinerweise als kleines Ratespielchen in den Zahlen versteckt, die ich der Literatur entnommen habe. Hint: bei welchen typischen Arbeitsverlustfaktoren werden die verschiedenen Leitungen wohl eingesetzt? Wie sieht die typische Abhängigkeit der Verluste von der Leistung aus? Welchen Arbeitsverlustfaktor hat E. N. in seinen 3% pro 1000km zu Grunde gelegt?
Neben den geringeren Verlusten bei Arbeitsverlustfaktor eins ist vor allem das günstigere Blindleistungsübertragungsverhalten von HGÜ-Strecken ein schlagkräftiges Argument - insbesondere, wenn man den Angaben in der Literatur glaubt, dass nämlich die dominierende Anzahl von Blackouts heute Spannungsblackouts sind. Mit HGÜ kann dann die Spannungsregelung bedeutend mehr Spielraum erhalten.
Volker.
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Am 05.10.2010 12:22, schrieb Brad Alge:

HGÜ vs. AC hat nichts mit "modern" oder "alt" zu tun, sondern mit Anforderungen, Eigenschaften und Kosten...
Volker.
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Wenn wir schon dabei sind: Wieso hat man in der damaligen UdSSR eigentlich die Leitung Ekibastus–Kökschetau eigentlich mit der extrem hochen Spannung gebaut (1,15 MV)?
Zu der Zeit des Erbauens waren dort doch auch schon HGÜ-Leitungen in Betrieb, und man dürfte sich mit der Spannung ja auch nicht gerade wenig Probleme einhandeln, m.W. hat man vorher sogar mit dem Bau einer HGÜ-Leitung in der Nähe von Ekibastus begonnen.
Beim Googlen habe ich nur das hier gefunden: http://www.energo-info.ru/images/pdf/Kutuzova.pdf Die Entladungen sind schon beeindruckend, leider verstehe ich den russischen Text dazwischen nicht.
Grüße, Torsten
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Torsten Schneider schrieb:

Hallo,
hier steht noch etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Drehstromleitung_Ekibastus%E2%80%93K%C3%B6kschetau im Vergleich mit http://de.wikipedia.org/wiki/Freileitung#Betriebsparameter erkennt man das die übertragbare Leistung bei 1,115 MV noch erheblich grösser wird als bei 380 oder 750 kV. Durch die hohe Spannung werden die Verluste durch den ohmschen Widerstand der Leiterseile geringer, damit die Koronaverluste nicht zu hoch werden benutzte man Bündelseile mit sogar acht Einzelleitern.
Bye
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