Rettung eines DVD-Players

ich habe einen einfachen DVD-Player, der bei intakten Scheiben "Disc- error" oder "no disc" meldete. Ich habe daraufhin mit Wattestäbchen und
Isopropanol die Linse geputzt. Danach hat er einmalig sogar angefangen, die DVD ruckelig abzuspielen, dann war aber wieder Sense. Die (primitive) Mechanik sieht intakt aus, Justiermöglichkeiten habe ich keine gefunden.
Gibt es noch weitere, einfache Maßnahmen, solche Laufwerke wiederzubeleben? Ich habe mir erst mal für'n paar Euro auf'm Flohmarkt 'nen Gebrauchten gekauft, werfe aber nur hoffnungslose Fälle gern auf'n Müll.
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Am 30.09.2011 18:23, schrieb Andreas Quast:

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#H.1
Gruß Dieter
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Hallo,
Andreas Quast wrote:

mal davon ausgehend, dass die Reinigung ihr Ziel nicht verfehlt hat, sind solche Symptome üblicherweise ein Fall für die Rundablage. Bei einem Raucherhaushalt würde ich nochmal mit schärferen Waffen schießen, da Isoprop bei Teer nicht durch kommt. Da kann man Aceton nehmen, aber bitte nur auf die Linse.

Möglicherweise ein heißer Kandidat dafür. Vielleicht bekommt man ihn wieder zum zucken. Aber zuverlässig laufen tun die Dinger, wenn sie mal ausgenudelt sind, selten. Und das bei 40€-Artikeln. Kaum den Ärger wert.
Marcel
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Hi, grob genagelt gibts drei Gründe für den Ausfall, Diode, Getriebe und Linse. Letztere hast Du ja schon genudelt, vermutlich ist die Diode "erschlafft". Meist hat die Platine direkt an der Diode ein "Poti", das man um maximal 1° nach rechts drehen "könnte". So kleine Dinger um so wenig zu drehen ist ne Kunst. Meist dreht man deutlich mehr, und das ist dann schnell zuviel. Die so gequälte Diode stirbt dann in wenigen CDs... ein weiterer Schaden ist vermutlich das feine Kopfgetriebe. Das entwickelt zuviel Spiel, verfährt unruhig. Manchmal kann man die Gleitschienen ölen, manchmal tuts besser frisches zähes Fett auf die Zahnschienen oder Glycerinharz. Je nachdem was vorher drauf war. Ich hab auch schonmal die Sperrwirkung verstärkt bzw den Schlupf verringert durch "Einbau" eines Gummibandes :-) lohnen tut das alles aber nur, wenn man wirklich an dem Ding hängt.
--
mfg,
gUnther
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danke für alle Tipps. Der Hinweis, das man die ganze optische Einheit mit Lösungsmittel fluten, spülen und trocknen muss ist besonders wertvoll (hätte ich mir eigentlich auch denken müssen). Ich habe Isopropanolol genutzt, da ich es als Hautdesinfektionsspray im Schrank gefunden habe. Gern hätte ich ja die Linse aus dem Träger ausgebaut und auch die Unterseite manuell gereinigt. Bei meinen dicken Fingern hätte ich dann aber wohl auch gleich ein Beil nutzen können. Thema ist erledigt, habe das Ding artgerecht auf dem Recyclinghof bestattet. Wenn ich Material, mechanische Ausführung und Feinheit der zu lesenden Strukturen noch mal erinnere, wundert's mich, das so was überhaupt jemals funktioniert hat. Gibt es überhaupt noch Hersteller, die nicht solche Pfennigartikel einbauen, die eher zufällig funktionieren und Produkte anbieten, die auch einen Feinmechaniker begeistern könnten?
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On 01.10.11 10.48, Andreas Quast wrote:

Schlechte Idee. Isoprop zur Desinfektion enthält 30% Wasser. Das gibt Rückstände. Isoprop zum Reinigen enthält nur ca. 2% Wasser.

Der meiste Dreck hängt oben.

Die Linsen gehen nicht raus. Die hängen an hauchdünnen Drähtchen.

Allenfalls versehentlich.
Das einzige optische Laufwerk, was bei mir die Generationen überdauert hat, ist ein alter Telefunken CD-Player aus den späten 80ern. Der hat dank 5mW Diode mächtig Reserven und spielt so ziemlich alles, einschließlich RWs etc. Lediglich mechanisch klemmt er vielleicht einmal im Jahr. Das kriegt man aber mit einem beherztem Schlag wieder für ein weiteres Jahr hin. (Geht jetzt schon seit ca. '95 so.)
Alle anderen Geräte, egal ob hochwertig oder nicht, haben aufgegeben. Die Plextor Ultraplex genauso, wie Sony CD-Player aus der 500,- Klasse und auch Onkyo. Billigplunder hät statistisch gesehen weniger lang - mehr aber auch nicht. Im Einzelfall heißt das gar nichts.
Marcel
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