Statische Aufladung Kinderrutsche

Seit mein Enkelsohn eine Rutsche aus Kunststoff hat,bekommen meine Kinder regelmäßig beim Anfassen einen Schlag von der Aufladung beim
Rutschen mit Kleidung aus Synthetikfasern. Wie kann man das beseitigen? Reicht es einen Kreuzerder im Boden zu versenken und die Rutsche damit leitend zu verbinden oder welche Lösung bietet sich sonst an(natürlich außer Kleidungswechsel)?
Gruß
Wolfgang
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Wolfgang Fricke schrieb:

Luftfeuchtigkeit erhöhen ;-)
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Rasensprenger auf Rutsche ausrichten und bei Benutzung selbiger aufdrehen :-)
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Erfreut kleine Kinder immer wieder. Was heißt kleine Kinder ;-)
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler wrote:

Wem sagst Du das? Nachdem mich meine Frau mit dem Gartenschlauch mal so richtig erwischt hatte, musste es sein: Kam von Arbeit nach Hause, sah das dicke "Wasserschubrohr" auf einer Mauer liegen. Auto angehalten, ums Haus geschlichen, aufgefuellt, gezielt, und ab die Post. Ein fast ein Meter langes "Stueck" Wasser flog eine Parabel ... KREISCH!
--
Gruesse, Joerg

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Horst-D.Winzler schrieb:

Oder Umbau auf Wasserrutsche ;-)
Falls das Ding draussen steht, fĂŒrchte ich, dass dort Antistatikspray noch weniger lange hĂ€lt. Ausserdem ist das Zeug irgendwie klebrig. Was sagt der Hersteller der Rutsche? Allerdings, wenn es an der Kleidung liegt, kann die Rutsche nichts dafĂŒr.
--
mfg Rolf Bombach

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Wolfgang Fricke wrote:

Kleidung aus ESR-sicherem Gewebe und Rutsche aus selbigem Kunststoff erwerben. Die Rutsche regelmĂ€ĂŸig mit Antistatikspray einzusprĂŒhen und die Kleidung mit antistatischem NachspĂŒlmittel zu behandeln, könnte das PhĂ€nomen zumindest mindern - ob's fĂŒr die Kinder gesund ist, ist eine andere Frage...

Nein. Du kannst einen Isolator erden, so oft du willst, er wird dadurch nicht leitfÀhiger.
Gruß Sevo
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Wolfgang Fricke wrote:

Vermutlich sind die Kinder aufgeladen. Hat die Rutsche eine tragende Metallkonstruktion, bei deren BerĂƒÂŒhrung es weh tut? Diese wird ohnehin ausreichend geerdet sein. Entweder sollten die Kinder leitfÀhige Schuhe tragen (wohl eher schwierig) oder die leitfÀhigen Teile, die typischerweise berĂƒÂŒhrt werden (GelÀnder), durch ein Material abgedeckt werden, das einen mittleren Widerstand hat und einen unmerklichen Abfluss der Ladung ermöglicht. Im einfachsten Fall installiert man eine EntladeflÀche, die die Kinder berĂƒÂŒhren sollen. Verbunden mit einer ErklÀrung von Ursache, Wirkungsweise und Zweck ist das Rutschen gleichzeitig anschaulicher Experimentalunterricht mit kaum zu ĂƒÂŒbertreffender Eindringlichkeit. (GerĂƒÂŒchten nach sollen heiße Herdplatten oder sonstige schmerzhafte Erlebnisse das Lernen erheblich beschleunigen.)
--
Gruß Werner
"Ich rate jedem, mich nicht als permanenten Verfassungsbrecher zu
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Die Rutsche hat keine Metallunterkonstruktion sondern besteht vollständig aus Kunststoff(ich denke faserverstärkt,sieht so aus). Permanenter "Experimentalunterricht" ist sicher suboptimal. Beim jetzigen Wetter wäre natürlich der Permanentrasensprenger ideal :-))
Gruß
Wolfgang
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Wolfgang Fricke wrote:

Manchmal reichen auch "Mister". Ich weiss nicht, ob es die bei Euch gibt und wie sie heissen. Im Prinzip Plastikwasserrohre mit ganz feinen Metallduesen. Diese verspruehen einen Nebel, den man kaum sieht, bei Hitze sehr angenehm. Der Wasserverbrauch scheint minimal zu sein. Unserer nebelt noch fast eine halbe Stunde weiter, nachdem der Wasserschlauch abgedreht wurde. Jetzt ist es schon Mai und er haengt immer noch in der Garage. Global Warming, harr, harr ...
--
Gruesse, Joerg

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Wolfgang Fricke wrote:

Und beim BerĂƒÂŒhren welcher Teile bekommen die Kinder dann einen Schlag? Ich kann mir schwer vorstellen, dass das beim BerĂƒÂŒhren der Kunststoffrutsche geschieht - weil diese ja hochisolierend ist.
--
Gruß Werner
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Ja,Werner,das ist das Problem: Der Enkelsohn ist noch recht jung und wird vom Vater am Rutschenende in Empfang genommen und dort "schlägt" es dann. Sicherlich ist auch die Kleidung eine Ursache,aber es gibt heute doch sehr wenig ohne Kunstfasern. Wir wollen jetzt auch mal den Hersteller anschreiben,denn diese Situation wird sicher nicht nur bei uns so sein.....
Gruß Wolfgang
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Wolfgang Fricke wrote:

Doch, ich trage nur Kleidung ohne Kunstfasern und finde ein reichliches Angebot. Das Hauptproblem sind aber die Schuhe. Hatte letztens hier Geraete eines Kunden, die zu oft mit ESD und Gewitter ausfielen (stehen draussen). Sportschuhe angezogen, einige Schritte ueber unser Deck gelaufen, Hand in Richtung Bedienflaeche, fatz ... PENG.

Mache Dir mal nicht zuviel Hoffnung.
--
Gruesse, Joerg

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Wolfgang Fricke wrote:

Nachvollziehbar. Also wie schon vermutet ist das Kind aufgeladen und entlÀdt sich am Vater. Kommt es dagegen selbst auf den Boden und lÀuft eine Minute herum, ist die Ladung wieder weg.
Da ist guter Rat teuer. Ein geerdeter Handlauf aus Metall (Handlauf reicht bis zum Boden, das genĂƒÂŒgt) oder besser aus einem halb leitfÀhigem Material wĂƒÂŒrde helfen - aber nur, wenn er von den Kindern auch angefasst wird...

Denke ich auch. Und ich wĂƒÂŒrde das elektrostatische Verhalten sogar als Sachmangel verstehen. Der Hersteller hat das falsche Material verwendet.
--
Gruß Werner
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Wolfgang Fricke schrieb:

Mit der Kinder Lieblingsmaterial: DRECK! Möglichst auch noch feucht!
--
Servus
Christoph MĂŒller
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Die Rutsche mit Alufolie oder sonstwas Leitendem auskleiden oder mit Metall bedampfen.
Ansgar
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Mails an die angegebene Adresse errichen mich - oder auch nicht. NĂŒtzliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
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Wolfgang Fricke wrote:

Wie scon meine "Vorposter" ;-)) in die Tastaturen gehĂ€mmert haben, Erdung nĂŒtzt Dir nichts. Ich sehe das so, daß der Hersteller der Rutsche einfach ein falsches Material benutzt hat. RĂŒckgabe/Austausch verlangen. Geht das garnicht, aus welchen GrĂŒnden auch immer, gibt es leitfĂ€higen Lack, aber ich denke, daß ist dann wirklich aufwĂ€ndig.
Gruß Uwe
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..

Hi, aber ne schöne Bastelarbeit. Ich schlage folgendes vor: Am "Auslauf" winzige Bohrungen links und rechts der "Bahn grĂ¶ĂŸter Gewichtsauflage" etwa dort anbringen, wo die Rutsche aus der Kurve kommt und gerade wird, selbiges an der Auslaufkante dito. Und dann blanke StahldrĂ€hte verbinden lĂ€ngs der Rutschrichtung, glatt aufliegend und stramm gezogen...dort berĂŒhrt der rutschende "Ladungspopo" den Draht und kann sich entladen, es gbit aber keine Verletzungsgefahr oder Kleiderverschleiß, insbesondere wenn die DrĂ€hte nicht völlig Bahn-parallel laufen und natĂŒrlich nicht direkt in der Mitte. Die DrĂ€hte unter der Bahn verbinden und erden, etwa mittels Konservendosenblech um die FĂŒĂŸe und dranlöten. So manche professionell hergestellte Rutsche hat sowieso einen Blech-Auslauf, auch weil Kinder dazu neigen dort aufzustehen und mit ihren sandigen Tretern normales Plastik schnell ruinieren wĂŒrden. Der Sinn solcher Details ist durchaus mehrfach ĂŒberlegt :-)
Ein weiterer Workaround ist eine schnelle Nadel mit der NĂ€hmaschine. Es gab ein spezielles NĂ€hgarn, ein antistatisch leitendes sozusagen, das von besorgten Muttis in Synthetikklamotten eingesteppt werden kann, hab vergessen woher. Der Effekt tritt ja auch auf, wenn sich entsprechende Paarungen an Kindersitzen oder Teppichen, Polstermöbeln ergeben. Dem betroffenen KleidungsstĂŒck ein "antistatisches Tattoo" einsticken, sodaß sich die Ladung nach innen verteilen kann, reicht meist aus. Ist auch bei gewissen Skisachen hilfreich, vermutlich sind bessere SportartikelhĂ€user da informiert.
--
mfg,
gUnther
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