Trenntrafo gĂŒnstig, woher?

Hi Leute, um mein Oszi potentialfrei zu betreiben, brauche ich einen Trenntrafo 230V->230V 100W..500W
Wo bekommt man das zu einem normalen Preis her?
Trenntrafos 230->110V gibts massig und gĂŒnstig. Nur 230V->230V hab ich kaum was unter 200€ gefunden.
Kennt Ihr ne gĂŒnstige Bezugsquelle?
100Watt wĂŒrden reichen, kann aber auch ruhig grĂ¶ĂŸer sein.
Michael
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Michael RĂŒbig schrieb:

Kleine Trenntrafos bekommt man bestimmt beim Unrat, Simons o.Ă€.
Ansonsten siehe mal http://www.frei.de , Rubrik Einphasen- Steuertransformatoren. Das geht auch in durchaus grĂ¶ĂŸere Leistungen... (Könnte sinnvoll sein, falls Du auch mal andere Sachen am Netz machen willst.) Preise mußt Du anfragen, wir haben aber einige grĂ¶ĂŸere Trafos dort recht gĂŒnstig [tm] bekommen.
Du kannst auch beim örtlichen Elektrogroßhandel Deines Vertrauens nachfragen. Diese Trafos werden im Schaltschrankbau hĂ€ufig verwendet.
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß.
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geschrieben:

Trenntrafos in dem Bereich hab ich mal bei Distrelec oder Schukat gĂŒnstig gesehen. Aber du solltest deine Schaltung am Trenntrafo betreiben, sonst kannst du ihn dir gleich sparen, der Effekt ist der gleiche, wie wenn du den Schutzleiter am Oszi abklebst: Das GehĂ€use steht unter Spannung! Es ist klar, daß du dafĂŒr gegebenenfalls einen stĂ€rkeren Trenntrafo brauchst. Wir haben den gĂŒnstigsten bei Reichelt gefunden: Stelltrafo + Trenntrafo 500VA, ca. 300,- bis 350,- . War aber nicht sehr gut verarbeitet (Stelltrafo schief eingebaut, lose Teile (Isolier-/DistanzstĂŒck) drin. Das waren offensichtlich aber keine FertigungsmĂ€ngel sondern KonstruktionsmĂ€ngel. Er war aber soviel billiger als andere Angebote, daß ich ihn lieber repariert, als zurĂŒckgeschickt habe.
--
Martin

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Martin Lenz schrieb:

Das ist der einzig sinnvolle Weg. Ich werde nie und nimmer ein Oszi auf ein mir unbekanntes, hohes Potential legen und damit arbeiten. Deshalb lieber die Schaltung floaten lassen und den ganzen Messzirkus erden.
GrĂŒĂŸe
--
Michael Redmann
"I don't want ANY spam!" (Monty Python, 1970)
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Michael RĂŒbig wrote:

Hi RĂŒbig,
sag bloß, dein Oszi hat keinen Schiebeschalter fĂŒr 110V~ ? Aus purer Vorsicht tĂ€t ich dann das Netzkabel abzwicken und direkt anklemmen, damit keiner auf ne dumme Idee kommt.
Alternative wĂ€re: 230:110->110:230 2 Trafos, dann hast sicher genug Trennung und das bißchen Unterspannung wird der Oszi auch vertragen.
MfG + tschĂŒĂŸ
--
Ein Physiker ist jemand, der jeden technischen Defekt erklÀren, aber nicht
reparieren kann.
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Hi

Auf die einfachste Lösung muss man erst mal kommen. Klar, die beiden Tektronix haben einen Weitbereichseingang.

Auf die Idee bin ich auch schon gekommen, ist halt ziemlich unhandlich.
Michael
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Michael RĂŒbig wrote:

Achtung, billige 230/110 Trafos sind Spartrafos (Autotrafos) und keine Trenntrafos.
--
mfg Rolf Bombach


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Am Fri, 05 Nov 2004 22:26:38 +0100 schrieb Rolf Bombach

Insbesondere, wenn sie im handlichen Steckerdesign 50Watt können. Neulich aber etwas Kurioses beim Elektriker gesehen: Konverter 230 auf 110V, 50 bis 1600W (!), "fĂŒr Leistungsstarke GerĂ€te", kleiner als ein Steckernetzteil. Ich vermute, daß da nix anderes als eine Diode oder ev. ein 50% Phasenanschnittdimmer drin sein könnte. Nachdem das Ergebnis in beiden FĂ€llen mit einm 110V Sinus niocht mehr viel zu tun hat, finde ich das seltsam ,das nix genaueres draufsteht.
--
Martin

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Martin wrote:

Achtung, eine Diode dimmt auf 165 V, nicht auf 110 V, quadratischer Mittelwert und so. Beim Dimmer dito, da muss man auch aufpassen, lĂ€sst sich dort aber einstellen. Solche GerĂ€te sind einfach brutal ;-] und sind doch eigentlich wegen PFC verboten? Das rabiateste, was ich gesehen habe, war ein Thyristor-Phasenanschnittdimmer fĂŒr kleine Winkel, an dem hing dann direkt die 24V 150W Projektorlampe. Das sind so Schaltungen die NĂŒhrmann begeistern, kopfschĂŒttel.
--
mfg Rolf Bombach


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Hallo Michael,

Bist du sicher, daß du einen brauchst?
Ein Anschluß mit Schutzleiter heist noch lange nicht, daß das GehĂ€use nicht erdfrei ist.
Siegfried
--
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Am Thu, 4 Nov 2004 13:39:03 +0100 hat Siegfried Schmidt

Beim Oszi sind ĂŒblicherweise GehĂ€use und Messeingang erdbezogen. Aber trotzdem hilft es nix, das Oszi ĂŒber Trenntrafo zu betreiben, dann fĂ€llt zwar beim Messen in einer Netzverbundenen Schaltung nicht mehr der FI, aber man holt sich am GehĂ€use immer noch einen Stromschlag.
--
Martin

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Hallo Martin,

Das ist bei den weit verbreiteten Hamegs keineswegs ĂŒblich, die haben einen PELV-Trafo schon eingebaut und das GehĂ€use ist erdfrei. Das ist auch sehr sinnvoll, schon allein zur Vermeidung von Masseschleifen.

Wer ohne Schutztrennung mit unisolierten MeßgerĂ€ten netzverbunden arbeitet hat sowieso ein dickes Problem.
Siegfried
--
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Siegfried Schmidt schrieb:

NEIN. (Zumindest unsere drei Hamegs verschiedensten Alters und Typs hatten/haben *alle* den Schutzleiter mit dem GehÀuse *und* den EingÀngen verbunden.)
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Dipl.-Ing. Tilmann Reh
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Hallo Tilmann,

Bedienungsanleitung HM412xx:
"Die Masse des GerĂ€ts ist nicht mit dem Schutzleiter verbunden. [..] Bei der Aufzeichnung von Signalen mit hochliegenden Nullpotential ist zu beachten, daß dieses auch am GehĂ€use des Oszilloskop liegt[..] Bei Spannungen ĂŒber 40V sind besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich[..}"
Siegfried
--
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Siegfried Schmidt schrieb:

Baujahr?
Bedienungsanleitung HM1507:
"GehĂ€use, Chassis und alle MeßanschlĂŒsse sind mit dem Netzschutzleiter verbunden." Darauf folgen Hinweise, daß das GerĂ€t nur an ordnungsgemĂ€ĂŸ geerdeten Schukosteckdosen betrieben werden darf, der Schutzleiter nicht unterbrochen werden darf etc. pp.
Offensichtlich gibt es da Unterschiede... (HM604 und HM1007 hatten ebenfalls alles geerdet.)
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
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Hallo Tilmann,

Offensichtlich.. also doch erst Anleitung lesen und dann erst Trafo kaufen.
Mir ist nur schleierhaft wo der Vorteil eines Schutzleiteranschlusses liegen soll wenn es in der Anleitung deswegen dutzendfach von Warnungen wimmelt, u.U. die Massekabel der Tastteiler deswegen offen bleiben sollen und letztendlich doch die Vorschaltung eines Trenntrafos vorgesehen ist.
Dann doch lieber gleich eine Trennung integriert - das ist wenigstens konsequent.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

...aber teurer.
FĂŒr den GerĂ€tehersteller gilt ferner, die einschlĂ€gigen Normen und Vorschriften zu beachten. Und da ist bei MetallgehĂ€usen und/oder berĂŒhrbaren Teilen, vor allem wenn diese mit Objekten unbekannten Potentials verbunden werden können, Schutzklasse 1 das Mittel der Wahl (und wenn es nur juristische Vorteile hat).
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
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Hallo,

Das ist hier nicht das Problem. Wenn ich bei einer Schaltung, die ĂŒber eine digitale Schnittstelle irgendwo anders mit Erde verbunden ist, die Spannung zwischen 2 bleibigen Punkten messen, will, mach ich mir ganz schnell nen kurzen und die Schaltung ist hin.
Ich habe hier nichts mit hohen Spannungen zu tun, ich will einfach potentialfrei irgendwo reinmessen können, ohne mir ne Erdschleife zu bauen und ohne die Gefahr, dass ich ne weitere Erdverbindung ĂŒbersehen habe und mir so die Schaltung schieße.
Unser großes Tektronix besitzt die Möglichkeit des Akku-Betriebs, was mein Problem fĂŒr 30 Minuten löst, dann ist der Akku leer. Das kleine Tek kann das leider nicht.
Wenns die Möglichkeit gibt, die zu messende Schaltung am Trenntrafo zu betreiben, mache ich auch das gerne, aber darum gings ja nicht. Ich bin auf der Suche nach einem gĂŒnstigen Trenntrafo. Aber sowas scheint es wirklich nicht zu geben.
Bei Ett-Elektronik gibts ein seltsames GerĂ€t fĂŒr 30€, aber ob das getrennt ist, steht nicht in der Beschreibung. Das soll aus 160-260V immer 230V machen.
Michael
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Michael RĂŒbig wrote:

Du möchtest dir ja auch keinen Brumm und keine Zackelchen holen. Wenn es getrennt ist, muß es _richtig_ getrennt sein. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Vorschlag mit 2 Trafos nicht fĂŒr so abwegig halte wie du ihn offenbar empfunden hast. Und preisgĂŒnstig ist es auch weil beide nicht 4000V PrĂŒfspannung aushalten mĂŒssen, darauf legst du ja keinen Wert.
MfG
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, "Franz Glaser (KN)" schrieb:

Wie gut trennen die eigentlich? Die maßgebliche GrĂ¶ĂŸe dĂŒrfte doch wohl die kapazitive Kopplung sein, und die halbiert sich doch bei zwei Trafos gegenĂŒber einem nur. FĂŒr den Personenschutz dĂŒrfte die KapazitĂ€t klein genug, aber zum Versauen der Messung und auch zum Töten einer Schaltung groß genug sein. Deswegen verstehe ich die Trenntrafo-Idee nicht so ganz ...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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