PDAs als Hand-Oszi

Jun 21, 2004 11 Replies

Hallo,



gibt's eigentlich schon PDAs mit einer Art Oszi-Option?



PDAs selbst sind mittlerweile ja schon beinah spottbillig. Da waere eine externe Erweiterung (USB? Bluetooth? Audio-In?) oder eingebaute Geraetefunktion recht nett, um Signalverlaeufe anzuzeigen.



Ich erwarte davon keine Wunder - aber um z.B. sich einfach mal die Signale auf der ISDN-Dose anzusehen sollte es doch reichen. Digital-Signale bis 10 Mbps oder Analog-Signale bis 100 kHz sollten IMHO problemlos moeglich sein!?



Mit ein paar 'Handgriffen' haette man damit dann auch laengere Signalfolgen mitprotokolliert und nach eigenem Ermessen komprimiert (z.B. umgewandelt in ein Format mit Signalwechsel/Zeitpunkt oder dekodiert als hex stream oder ...)



... Das Teil waere also sowohl als Analog-Oszi wie auch als Digital-Analyser recht nett.



Fuer eine laengerfristigere, zukunftssicherere Investition waere hier vielleicht ein externer USB-Zusatz interessant. Genauso koennte man entsprechend auch eine externe USB-Steuerkarte brauchen (um z.B. bestimmte Signalpfade bei bestimmten Bedinungen abzuschalten).



...woher nehmen?



Ein erster Blick bei ELV zeigt z.B das Wens 700 S fuer



450 EUR Das Oszi geht sogar bis 5 MHz, der Funktionsgenerator bis 1 MHz. Display: 160x160 Pixel sw.

Das Vellemann Personal Scope HPS 10 gibt's schon fuer 200 EUR: analog bis 2 MHz, Display 128x64 Pixel sw.



METEX DG Scope: 20 MHz, 2-Kanal; 8-Kanal-Logic-Analyzer 320x240 Pixel SW



860 EUR


Bei diesen Aufloesungen koennen ja schon aktuelle Handys mithalten ;-) Externe PC-Speicher-Oszis sehe ich da schon ab 129 EUR - aber leider noch mit paralleler Schnittstelle.



Tektronix TDS 1000/2000 zeigt dann das obere Spektrum bis zu 2 GS/s und ab 1300 EUR aufwaerts mit "1/4 VGA" display mono oder farbig...


Schoenen Gruss Martin


Für PDAs kenne ich keine Ozimöglichkeiten. Allerdings für PC Hardware (Notebooks) Paralel/USB.

Ist zwar kein PDA, aber:

Es gibt den Gameboy-Oszi als Bastelprojekt: als Basissystem ein Gameboy mit Cartridge, auf der sich die notwendige Zusatzelektronik (und die Software) befindet. Schafft AFAIR bis 1 MHz Abtastfrequenz. Erschien vor einiger Zeit (1 .. 3 Jahre) in irgendeinem Elektronikmagazin als Bastelprojekt.

Man liest sich, Alex.

Warum denke ich da gerade an mein Ipaq? Müsste doch machbar sein mitm aufgebohrtem Jacked und ner kleinen externen Box...hmm

Hallo, Alexander,

Du (als) meintest am 21.06.04:

Elektor

Viele Grüße! Helmut

"Helmut Hullen" schrieb:

Ja, liegt hier rum... Funktioniert..... allerdings ist bei ~20khz analog sp=E4testens schluss.... Daf=FCr hat er aber auch einen Spectrum analyzer eingebaut... ;-) Die Bildwiderholrate ist auch eher zum mitz=E4hlen... (so 1-2/s) Im Artikel stand damals, dass das Problem bei PDAs ist, dass es keine Unterlagen =FCber die Schnittstellen gibt. der Gameboy ist wohl im Netz extrem gut dokumentiert. Kann sich aber mittlerweile ge=E4ndert haben...

Michael Buchholz.

Heutzutage w=FCrde ich eher ein Fluke handheld oder so kaufen, gibts auch schon billiger als Selbstbau m=F6glich ist, insbesondere da ein Oszilloskop ja auch was Richtiges anzeigen soll, und=20 bei 10MHz Eingangsverst=E4rker schon langsam nichttrivial werden, wenn sie 0,5% linear seien sollen ;-)

Michael Buchhholz.

Hallo Martin,

| gibt's eigentlich schon PDAs mit einer Art Oszi-Option?

Die Idee ist relativ alt, aber...

um wirtschaftlich sinnvoll dabei zu sein brauchst Du eine möglichst konstante Plattform, ansonsten wird das nix mit Gehäuseankopplung. Ich kenne Leute, die vergleichbares für den Slot von Handsprings Visor entwickelt hatten, Als sie fertig waren, waren die Teile abgekündigt. Aus die Maus... Dann haben sei versucht, das ganze umzustricken aud Infrarot, damit das Teil mit jedem Palm-OS-Teil kann. Nun ja, ist eben mit eigener Stromversorgung, eigenes Gehäuse, das nie so richtig an ein Palm passt, weil deren Gehäuse sich ständig ändern... und entsprechend langsam eben, weil 115 kbps eben nicht so prickelnd sind. Fazit, Idee ganz nett, wirtschaftlich nicht sinnvoll nutzbar.

MArtin

Am Mon, 21 Jun 2004 16:10:56 +0000 schrieb Martin Trautmann:

Also wenn der PDA nen Mikrofoneingang hat und linux drauf läuft müsste das machbar sein da es ein solches programm unter Linux gibt. allerdings weiß ich nicht wieviele pdas diese vorraussetzungen erfüllen

Moin,

schau mal bei National Instruments. Da ist mir gerade gestern ein Faltblatt auf den Schreibtisch geflattert.

Seit einiger Zeit scheint es von NI ein PDA-Modul zu geben. Vielleicht ist das ja was f=FCr Dich.

Gr=FCsse, Joa

Stimmt, derartiges sollte die einfachste Loesung sein. Allerdings duerte ein Mikro-Eingang kaum mehr als 20 kHz schaffen. Das waer' zwar was fuer den Anfag, aber dann hoert's auch schon wieder auf.

Dann lieber ein PDA mit z.B. USB-Eingang. Da koennte man sich nicht nur externe Audio-Dongles reinsetzen.

Das ist eben die Frage - und wie schon anderswo erwaehnt, ist die mangelhafte Dokumentation der Schnittstellen hier wohl ein erhebliches Ausschlusskriterium. Die derzeitigen Dinger sind da wohl meist noch zu speziell auf einzelne Probleme zugeschnitten und zu weit weg von offenen System (wie z.B. oben unter Linux).

Schoenen Gruss Martin

Du meinst, LabView fuer's PDA? Stimmt, sowas kaeme in Frage. Die gehen ueber ihr PCMCIA-Modul, oder auch 802.11b, IrDA, RS232.

'True RMS' bis 25 KHz - ob das aber auch Oszi-maessig dargestellt werden kann? Ah, das PCMCIA-5102 geht schon bis 15 MHz, 20 MS/s @ 8bits. Anscheinend gibt's auch die USB-Variante USB-5102.

Ja, sowas geht schon in die richtige Richtung. Fehlt noch eine offene Schnittstelle, um die Daten mit was anderem als nur LabView herumzuschaufeln.

... aber der Preis: Fuer 1750 EUR bekomm' ich auch schon was richtiges. PCMCIA kostet dabei 'nur' 1400 EUR.

Schoenen Gruss Martin

Hallo Martin,

bei Conrad gibt es das SDS-200 (Artikel-Nr.: 120666). Mit USB. 200 MHz Bandbreite. Für 819Euro allerdings nicht unbedingt billig zu nennen...

Gruß Axel (noch neu hier)

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