COR-TEN Stahl im Erdbau

"Corten"-Stahl oder identische Legierungen mit anderen Handelsnamen
werden gelegentlich im Hochbau eingesetzt. (Siehe:
) Kennt jemand Erfahrungen
über den Einsatz des Materials als Teil von Stützwänden im Erdbau o.ä.,
d.h. einseitig ständig (boden-) feucht, andere Seite wechselnd bewittert
vergleichbar den bekannten Hochbauanwendungen im Bereich von Fassaden
bei Materialstärken von 15 - 20 mm.
Konkret geht es um
"COR-TEN B / S 355 J2 G1 WC (1.8963), nach DIN EN 10155
bzw. S 355 J2 W + N (1.8965) nach DIN EN 10025 Teil 5,
mit Abnahmeprüfzeugnis nach DIN EN 10204 /
3.1" (bzw. einen technisch
gleichen Stahl eines anderen Herstellers)
und dessen Korrosionsfestkeit gegen einseitig anstehenden sandigen
Gartenboden bei geringen Verkehrslasten (einzelne Personen).
Wolfgang
Reply to
Wolfgang Thiessen
Loading thread data ...
Wolfgang Thiessen schrieb:
Persönliche Erfahrungen habe ich nicht, aber im Netz finden sich einige Hinweise dazu, z. B. unter:
formatting link
Die Abtragsrate dürfte erdseitig höher sein als luftseitig, aber bei 15 - 20 mm Materialstärke kaum ins Gewicht fallen. Spundwände für den Wasserbau sind meistens dünner und halten trotzdem einige Jahrzehnte. In den EAU finden sich Erfahrungswerte. Um die Korrosionsrate zu vermindern, könnte man erdseitig eine Dränage anbringen.
-- Robert
Reply to
Robert Lange

Site Timeline

PolyTech Forum website is not affiliated with any of the manufacturers or service providers discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.