E-Autos binnen 5 Minuten laden

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612711,00.html
Zitat: "Forscher haben Lithium-Akkus so modifiziert, dass sie eine
Revolution in der Unterhaltungselektronik und dem Elektroauto-Markt verursachen könnten. Handys und Laptops wären innerhalb von Sekunden bis Minuten wieder aufgeladen."
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Tom Berger schrieb:

Aber wenn ich dann einen 20 KWh Akku in 6 Minuten aufladen will, benötige ich einen 200KW Stromanschluss und einen entsprechenden Trafo. Dürfte für den Hausgebrauch etwas unhandlich sein...
Gruß
Stefan DF9BI
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Am Wed, 11 Mar 2009 21:52:52 +0100 schrieb Stefan:

Warum solltest Du Dein Auto zuhause binnen 6 Minuten aufladen wollen? Da hat Dein Auto die ganze Nacht Zeit. Die 6 Minuten schaffst Du an speziellen Stromtankstellen ...
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Will ich gar nicht, und vermutlich auch sonst niemand. Deshalb ist das eine der Meldungen über einen angeblichen technischen Fortschritt, der beim genaueren Hinsehen aber tatsächlich überhaupt nichts bringt.
Aktuell wird in der Öffentlichkeit ja so getan, als würden wir in absehbarer Zeit alle mit Elektroautos fahren. Und da wird dann jede noch so unwichtige Neuentwicklung als großer Fortschritt verkauft.
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass ich auch in 20 Jahren noch einen Diesel fahren werden.
Gruß
Stefan DF9BI
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Moin,
Stefan schrub:

Es kommt darauf an, wofür es etwas bringen soll oder nicht. Einen Akku in einer Minute laden zu können bedeutet, dass es keine Notwendigkeit mehr gibt, von Akku-Tausch-Stationen zu träumen. Und eine solche Erfindung rechtzeitig gemacht, kann die Politik rechtzeitig davon abhalten, für ein Konzept Subventionen auszugeben, die sich nachher als nutzlos erweisen. Auch wenn die praktische Verwendung erst in 10 Jahren kommt.

Tu nicht dümmer als du bist. Jeder normale mediengeschulte Mensch weiß heute, dass alles nicht so schnell kommt, wie es gerne in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

Einen Akku in ein paar Sekunden oder Minuten zu laden ist schon noch eine recht große Neuerung. Immerhin so wichtig, dass sie alle Spekulationen über Akkutauschsysteme überflüssig macht.

Wenn du willst, wirst du auch sicher in 50 Jahren noch einen Diesel fahren können. Auch heute werden ja noch Dampfmaschinen für technische Anwendungen gebaut, nicht nur für Modellbau und Hobby. Ochs und Esel werden vielerorts durchaus wirtschaftlich sinnvoll als Zugmaschinen eingesetzt.
Es ist kaum anzunehmen, dass Diesel schon in 20 Jahren vollständig durch Elektroantriebe abgelöst sein werden.
CU Rollo
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*Roland Damm* wrote on Sun, 09-03-15 00:05:

Dafür reichen, wenn man sich den Wechsel das kleinste Bißchen realistrisch vorstellt, zehn Minuten.
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Am Sun, 15 Mar 2009 09:40:00 +0100 schrieb Axel Berger:

10 Minuten für den Akkutausch? Hältst Du das nicht für reichlich übertrieben?
Ich hab' mal ein Interview mit einem Verantwortlichen von "Better Place" gelesen, der Fa, die in Israel und Dänemark flächendeckend Akkulade- und -tauschstationen aufbauen will. Der ging von einer halben bis einer Minute für den vollautomatisierten Tausch aus, und ich wüsste nichts, was daran unmöglich oder auch nur besonders kompliziert sein sollte.
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Du wüsstest nichts. Erkennst noch nicht mal Märchen.
Wieviele Akku sollen bei der Tanke gelagert/geladen werden? Wie werden die gelagert/geladen?
Wenn die "Tankstellen" 10-mal so oft besucht werden müssen wie die Verbrenner, und jetzt am Tag ca 1000 Verbrenner eine kleine Stelle besuchen, soll die Stelle gleich dementsprechene aufgeladene Akku bereit stellen (also um bis zu 10.000 am Tag wechseln). Das Kernkraftwerk im Hinterhof ist dann beinahe unvermeidlich ... 10.000 x 40 kWh am Tag.
Wer bezahlt für die Akku? Wenn man einen "vollgetanken" sich einbaut, kann man sicher sein daß der auch die gegebene Ladung hat?
Akku kann man recht schnell ausleiern.
Wenn man im vorraus tankt; also fährt bis der Akku im Auto leer ist, gibt's eine Vergütung für die hinterbliebene Ladung? Und wie wird diese gemessen/berechnet?
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/"\ Bernd Felsche - Innovative Reckoning, Perth, Western Australia
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Abgesehen von den anderen Argumenten, die durchaus stichhaltig sind, ist das zumindest technisch kein Problem. Bei den Kosten, die so ein Akku verursacht ist es kein Problem, einen kleinen Rechner mit einzubauen, der den Lade- und Entladezustand überwacht und entsprechende Daten ausgibt.
Dann wäre es auch kein Problem, einen halbleeren Akku auszuwechseln und die zurückgegebene Ladung zu verrechnen. Gleichzeitig könnte der Rechner die Qualitiät des Akkus überwachen, damit dieser dann automatisch ausgesondert werden kann.
Gruß
Stefan DF9BI
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Stefan Brröring wrote:

Es ist nicht nur technisch kein Problem, es ist sogar zwingend erforderlich. Moderne Akkus haben nämlich eine fast konstante U/Q-Kurve, erst wenn man in den Bereich der Tiefentladung kommt, bricht die Spannung ein. Deshalb haben _alle_ LiPo-Akkupacks einen Coloumb-Counter (Ladungszähler) eingebaut, der kontinuierlich das Integral
dt * d/dt C(t) * U(t) = dt * I(t) * U(t)
bildet. Und dieses Integral ist es, was man z.B. bei Laptop-Akkus mit dem Smart-Battery-Interface per ACPI auslesen kann. Sowas ist auch in jedem Handy-Akku verbaut, z.B.
<http://people.openmoko.org/tony_tu/GTA02/hardware/GTA02/CT-GTA02.pdf
Wolfgang
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Hi, genug, als daß innerhalb einer "Akkuladezeit" jeder Vorgang ein Wechsel sein könnte.

Vermutlich im Keller, unterhalb des Fahrzeugbodens. Man fährt in eine "Wechselstraße" und kriegt den alten entfernt, den neuen verpaßt, fertig. Dabei ist die ganze Zeit der Fahrzeugrechner mit seiner Reservezelle online, die Akkurechner gleichen ihre Ladestände mit der Station ab...

Akkuwechsel wären etwa genauso oft nötig, wie mit Benzinern. Denn bedenke, die Fahrweise mit E-Maschine bildet den Ökonerv. Man berechnet sinnlose Freizeitjuckelei dann ganz anders. Nutzloses Fahren wird seltener, wegen der höheren Sauberkeit beim Tanken, der Möglichkeit der "bedienten Wechselei" per Driveby macht und dabei das ganze problemlos in einer Ruhezone mitten im Kurgebiet...da wären zugleich lokale "Caches" etwa für den Fuhrpark einer Klinik oder mobile Stationen auf einem Parkplatz denkbar wie eben auch 24/7-Dienste. Für lange Strecken wäre die Bahn interessanter...eben an solchen Stehstellen wäre der denkbar sinnvollste Standort einer Akkustation. Nicht wie jetzt an Ausfallstraßen, in Mischbebauung.

Jeder Akku hat eine Lebensgeschichte, ein Log. Dieses wird usammen mit seiner Akku-ID jedem Abfrager übermittelt...jeder Akkutausch kostet eine Gebühr, die Stationen garantieren Mindestreichweiten, wer aber damit unzufrieden ist, wechselt solange, bis er einen Akku nach Wunsch bekommt. Kostet eben dann extra. Die Ladestation kann problemlos auf einem Display den Lagerbestand angeben, wie bei Parkplätzen, "44 freie Akkus, 5 Weitbereichsakkus verfügbar, derzeitige Wartezeit 12 Minuten", wie jede Tankstelle ja auch ihre Preise verkündet. Per SMS ließe sich ein Wechsel-Slot timen...

Nicht wenn der Akku sich schützt. Und bei Bedarf, etwa in Notfällen, Extragebühren berechnet.

Klar, warum nicht? Leerfahren ist meist ungesund für den Akku, wer das tut, zahlt für die untere Hälfte den dreifachen Tarif...

Per Akkucontroller, in EUR...der Akku meldet seinen Ladezustand und den Betriebspunkt an den Fahrzeugcomputer, der seine Preisangabe auf dem Tacho anzeigt. Wer mit halbleerem Tacho Kavalierstarts übt, während die Klimaanlage durchs offene Fenster arbeitet und dabei das Tagfernlicht brennt, der blecht eben für den Akkuverschleiß zusätzlich. Die Kennwerte kann der Fahrzeugcomp alle auf seinem Display angeben, maximal preiswerteste Beschleunigung, Tempo, Verbrauch, erwartbare Strecke zu diesem Preis....mit nur wenig Aufwand könnte man da gleich die Maximalwerte feststellen. Kickdown wäre dann eben eine Notschaltung und entsprechend teuer.
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mfg,
gUnther
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Moin,
Stefan schrub:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,612711,00.html
Klingt ja toll...

Ein Argument kam schon.
Andererseits: Wenn man einen 20kWh-Akku in 6 Minuten auflädt und der Akku einen nicht 100%igen Wirkungsgrad hat, dann fällt während dieser 6 Minuten einiges an Verlustleistung an.
Schon beim Tesla-Roadster muss der Akku gekühlt werden, und das Auto läuft nur mit relativ konventionellen Akkus. Kühlung ist aber ärgerlich, weil die Notwendigkeit einer Kühlung den Aufbau des Akkus drastisch verkompliziert.
CU Rollo
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Tom Berger schrieb:

Hallo,
was mit einem kleinen Akku im Handy oder Laptop geht muß mit dem Akkupaket im Elektroauto nicht genauso gehen, das würde sich dabei gnadenlos überhitzen.
Bye
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Am Thu, 12 Mar 2009 09:42:00 +0100 schrieb Uwe Hercksen:

Nein, dies ist IMO leicht beherrschbar. Die Akkus benötigen sowieso ein aufwändiges Management mit aktiver Kühlung, und das wäre an einer Stromtankstelle relativ problemlos an ein noch stärkeres Kühlsystem anschließbar.
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Tom Berger schrieb:

Hallo,
auch wenn da ein stärkeres Kühlgerät dranhängt, die Kühlkanäle zwischen den einzelnen Akkus müssen zu der höheren abzuführenden Wärmeleistung passen. Es muß ja entsprechend mehr Kühlmittelvolumen pro Minute durchfliessen und die Ablauftemperatur darf nicht wesentlich höher werden.
Bye
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Tom Berger schrieb:

So etwas braucht man nicht. Wichtig ist, die km-Reichweite der Akkus weiter zu optimieren. Diese werden dann komplett an Stationen (umgebauten Tankstellen) innerhalb weniger Minuten ausgetauscht. Der Austausch dauert nicht länger als ein Tankstopp heute. Die verbrauchten Akkus werden dann dort wieder aufgeladen. Israel (Inbetriebnahme des Austauschstationennetzes 2011) und Dänemark sind Vorreiter (Stichwort: Project Better Place)
Volekr
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Moin,
Volker Borst schrub:

Schöne Idee, aber willst du in 10 Jahren mit technisch um 3 Generationen veralteten Akkus rumfahren, die 3 mal so viel wiegen wie aktuelle Modelle? Leider sind dann aktuelle Modelle nicht mehr mit dem 'Tankstellennetz' kompatibel.
Momentan - und das sage ich obwohl ich an sich Elektroautos gut finde - wäre es Geldverschwendung, solch ein Netz auszubauen. Wenn es Länder gibt, die das tun wollen, dann soll'n sie es halt.
CU Rollo
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Roland Damm schrieb:

Warum nicht? Solange die Maße und Anschlüsse nicht verändert werden...Die Maße von AAA-Akkus haben sich auch seit es sie gibt nicht verändert. Die Kapazität hat sich dagegen vervielfacht. Mein MP3-Player funktioniert mit den alten genau so gut wie mit den neuen...nur nicht so lange. Ich denke auch, dass das System von Agassi (Ex-SAP-Chef)Zukunft hat. Was er bisher angefasst hat wurde ein Erfolg.
Netti
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Moin,
Annette Branner schrub:

Und die von 9V-Blöcken, AA, AAAA, Knopfzellen (rund gefühlte 100 verschiedene Modelle üblich) u.s.w. auch nicht.
Wie man sieht gibt es zig verschiedene Arten von Batterien, jede für den jeweiligen Anwendungsfall optimiert (Form, Größe).
Hier ist aber von einem Einheitsakku für alle Fahrzeugtypen die Rede. Wie soll das sinnvoll gehen?
Dazu kommt, dass AA-Batterien ja doch relativ simpel im Vergleich zu so einem Akku eines Autos sind. Solche haben viel mehr Überwachungselektronik, es muss ein Kühlsystem geben,....
Wenn das alles mal etablierte Technik sein wird, dann ist es durchaus denkbar, dass es mal nur eine Akkumodell geben können wird. Aber noch weiß niemand, wie ein guter Akku in 10 Jahren mal aussehen wird.
CU Rollo
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Hi, das ist Quark, davon ist nirgends die Rede. Es soll verschiedene E-Fahrzeuge geben, die alle diese Wechselakkus fahren können und mit den Stationen kompatibel sein sollen. Von Rasenmähern bis Schienenfahrzeugen ist da kein Wort gesagt.

Kann man alles beherrschen, vergiß nicht, der Akkucomp und der Fahrzeugcomp sind da auch noch da. Wie jeder Notebookakku hat auch soeiner einen eigenen Überwacher, der bei Übertemperatur oder Überstrom abschalten oder auf Sparprogramm schalten könnte. Schleichfahrt bis zum nächsten Parkplatz, dabei alle Verbraucher außer Licht offline....sowas haben doch sogar Benziner-BMW ;-)

Na und? Dann baut man eben andere Typen ein. Die Fahrzeuge werden kaum mal eben in Millionen Stückzahlen den Markt aufrollen, die Baukapazitäten sind derzeit absehbar einige tausend Stück. Da stehen derzeit mehr F150 in USA in der Wüste, unbenutzt...
--
mfg,
gUnther
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