E-Autos binnen 5 Minuten laden

Am Sat, 18 Jul 2009 13:46:37 +0200 schrieb frank paulsen:


Hier ist noch eine, auch zum Selberbasteln. Und weit reisen brauchst Du dafür auch nicht, Cuxhaven reicht: http://www.osti.gov/energycitations/servlets/purl/7351225-HQCuAV/7351225.pdf
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sowas in regionen anzusiedeln, in denen energiekosten zwangsweise sehr hoch sind, ist in etwa so nuetzlich wie eine Alu-huette neben einem kohlekraftwerk. kann man nur eifrig den kopf schuetteln.
ansonsten ist die studie ganz hervoragend: "Fusion power should be available at the turn of the century" hat mir ein erhebliches grinsen aufs gesicht gezaubert...
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frobnicate foo

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Am Sat, 18 Jul 2009 20:49:06 +0200 schrieb frank paulsen:

Nicht nur in Deins :-) Es ist manchmal schon irre, wie Wissenschaft manchmal zu völlig ideologisierter Science-Fiction entartet :-)
Aber hier ging's ja allenfalls darum, zu zeigen, dass in Bezug auf die Kosten der Lithium-Akkus z.B. für PKWs - oder von mir aus sogar als Backup-Speicher für das Stromnetz - die wirtschaftlich förderbaren Lithium-Ressourcen als nahezu unerschöpflich gelten dürfen.
Die Angaben über geringe Lithium-Ressourcen des Planeten, die in manchen Veröffentlichungen auch als Beleg für die Nicht-Realisierbarkeit der Massenmobilität mit Elektroantrieb dienen, beziehen sich immer nur auf die derzeitigen Marktpreise für Lithiummineralien - es sind die Ressourcen, die zu den heutigen Kosten *wirtschaftlich* förderbar sind. Diese Preise stehen aber in keinerlei Bezug zu den Kosten der Li-Akkus. Wenn wir statt der aktuellen 4,50 oder 6,00 US$/kg für Lithiumcarbonat einen Marktpreis von 300 US$ annehmen, dann sind die zu diesen Kosten wirtschaftlich förderbaren Ressourcen natürlich gigantisch größer.
Interessant wäre die Frage, welches Potential besteht, die Produktionskosten von Li-Akkus zu senken. Der Materialwert eines Akkus mit 1 kWh Kapazität dürfte ganz sicher deutlich unter 50 Euro liegen, und wenn man eine ausreichende Materialversorgung annimmt, dann noch ganz deutlich weniger. Die Produktion der Akkus dürfte weitgehend automatisiert erfolgen, so dass die wesentlichen Kostenanteile in Entwicklungs- und Kapitalkosten bestehen. Da die Technologie sich derzeit noch rasant entwickelt, muss ein Hersteller befürchten, dass seine Produktionsanlage schon nach wenigen Jahren wertlos ist, weil dann so viel bessere Technologien nachgewachsen sind, dass er nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dasselbe gilt für die Entwicklungskosten.
Auf mittlere bis längere Sicht wird es so sein, dass sich die nötigen Abschreibungszeiten auf die Li-Akku-Produktion an die anderer Industrien angleicht. Und dann dürften irgend wann mal vielleicht sogar Endkundenpreise von unter 100 Euro pro kWh erreichbar sein.
Übrigens: so etwa ab 200 Euro/kWh rechnet es sich, die Stromversorgung vom Netz zu entkoppeln und nur noch billigsten Niedriglaststrom zu beziehen. Das könnte irgend wann mal die ganze Struktur unserer Stromversorgung komplett umkrempeln.
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Tom Berger schrieb:

Oh je, jetzt ist gerade der Mösl geplatzt.;-)
Gruß Dieter
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Moin,
Andreas Bockelmann schrub:

Und hängst dich damit an den Tropf der Wahabiten (wo auch AlQuaida von abstammt) in Saudiarabien? Oder an Putin? Oder die Schiiten oder Sunniten? Oder Che (oder wie er gerade heißt) in Südamerika?
Na toll. Das ist dann sichere Energieversorgung.
CU Rollo
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Tom Berger schrieb:

Hallo,
aber wo steht da das die 1000 Zyklen auch im Laufe von 10 Jahren möglich sind und das dabei der Akku nicht mehr als 50 % seiner anfänglichen Kapazität verliert?
Es nützt ja wenig wenn man nach 1000 Zyklen in 10 Jahren nur noch 30 % Restkapazität hat.
Bye
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Am Mon, 16 Mar 2009 14:43:02 +0100 schrieb Uwe Hercksen:

Meines Wissens wird die Zahl der Ladezyklen eines Akkus immer auf das Absinken seiner Anfangskapazität auf 80% bezogen. Ansonsten könnte man ja auch problemlos auch eine Zahl von 10.000.000 Ladezyklen angeben - dass die Kapazität des Akkus dann nur noch 0,1% der Anfangskapazität hat, macht diese Zahl ja nicht falsch :-)
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Hi, vielleicht. Wen kümmerts, dann fallen eben welche aus. Solange die Elektrolyten zum Recyclen anstehen und dabei wegen der Größe der Zellen der Vorgang auch wirtschaftlich lohnt (und nicht wie bei AAA-Zellen hautsächlich Müllberge erzeugt), ist das doch ok. Ob wirklich alle Akkus an Leerfahrten verrecken werden, sehen wir dann. Ich glaube ja eher, daß die vielen Wechselvorgänge die Akkukontakte verschleißen werden...die Datenverbindung zum Fahrzeug würde ich deshalb wohl per Infrarot machen, Fenster-zu-Fenster sozusagen. Derzeit stehen wir in der Ära der Frau Benz, die ihren Akku in der Apotheke laden lassen will. Noch ist der Motor hinten, der Rahmen wie die Räder aus Holz, man lenkt mit der Kurbel....und die anderen Pferde(-gesichter) scheuen und gehen durch. Und ich warte täglich darauf, daß wegen der gefährlichen Leisekeit :-) ein Zweitakt-Moppedfahrer mit einer roten Fahne vor jedem E-Car vorherfahren muß...
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mfg,
gUnther
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Gibt's da irgenendeinen Beweis oder ist es schon wieder Bergers Märchenstunde?
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Moin,
Uwe Hercksen schrub:

Selbst wenn ist das egal, denn alle Autos und alle Akkuwechselstationen sind auf dieses eine Akkumodell festgelegt. Neue bessere Akkus können in so einem System also nicht verwendet werden. Oder es gibt dann nachher 50 verschiedene Akkutypen im Umlauf - welchem Tankstellenpächter willst du diese gigantischen Hardwarekosten aufbrummen?
In 10 bis 20 Jahren könnte man über so ein System ja vielleicht reden, aber momentan ist das IMO eine sinnlose Idee.
Und was noch viel stärker eine Rolle spielt: _Niemals_ werden sich die Autohersteller auf einen gemeinsamen Akkustandard einigen können. Da der Akku das Herzstück eines Elektroautos sein wird, wäre das so wie als wenn du allen Autoherstellern ein gemeinsames einheitlichen Firmenlogo verordnen wolltest. :-)
CU Rollo
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*Roland Damm* wrote on Fri, 09-03-13 20:20:

Bis auf die bekloppten von Dell paßt heute fast jeder Laptopnetzteil problemlos an fast jedes Laptop. Wenn der Regler am Akku sitzt, die Leistungselektronik außen und dazwischen ein einfaches Protokoll auf einer Datenleitung oder sogar nur Stromschleife kann sowas extrem zukunftssicher gemacht werden, ohne im Auto schwere Leistungselektronik mitschleppen zu müssen.
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Moin,
Axel Berger schrub:

ACK. Man wird sich auf einen Steckerstandard einigen können, der auch zukunftstauglich ist. Aber auf einen Einheitsakku?
CU Rollo
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*Roland Damm* wrote on Sat, 09-03-14 23:48:

Den braucht man dann nicht mehr. Weiter oben begann das Thema Akkuvereinheitlichung damit, daß die Tankstellen für jedes Auto einen eigen Anschluß vorhalten müßten. Der Akku ist ein Verschleißteil wie Bremsbeläge oder Auspufftöpfe, da wäre Vereinheitlichung ein Vorteil aber es geht auch ohne.
Halt! Gerade zurückgeblättert. Dieser Thread begann mit dem Tausch- und Wechselakku. Ich nehme alles zurück und stimme Dir zu, den wird es nicht geben.
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