Geraet wirft schneller als der Schall

Aug 09, 2026 0 Replies

| Der Ingenieur und YouTuber Tom Stanton hat das Überschreiten der | Schallgeschwindigkeit mit einem rein mechanischen Trebuchet (einer | Wurfmaschine bzw. Blide) erreicht. Seine Konstruktion nutzt die | potentielle Energie eines fallenden Gewichts, um ein winziges Pro- | jektil über die Grenze von 1235 km/h zu beschleunigen. | | Das Geheimnis hinter diesem Erfolg basiert auf einer extrem | optimierten Hebel-Physik und intensiver Materialwissenschaft: | | 1. Das Antriebsprinzip (Gravitation & Hebel) | | Als primäre Energiequelle dient ein 40 kg schweres Fallgewicht, das an | einem Seil aufgehängt und um ca. 1,9 Meter nach oben gekurbelt wird. | Beim Auslösen fällt das Gewicht und dreht eine ultrakurze Achse (den | Gegenarm). Durch das extreme Hebelverhältnis wird der lange Wurfarm | der Schleuder in eine rasende Rotation versetzt, die Spitzenwerte von | über 2.300 Umdrehungen pro Minute (RPM) erreicht. | | 2. Radikale Reduzierung des Luftwiderstands | | Bei Rotationsgeschwindigkeiten nahe der Schallgeschwindigkeit wird die | Luft für den Wurfarm zäh wie Sirup. Stanton modifizierte das Trebuchet | aerodynamisch: | | Scharfe Kanten Der Hauptarm erhielt eine messerscharfe Vorderkante, | um die Luft förmlich zu zerschneiden. | | Laminierung Der gesamte Arm wurde mit glatter Modellbau-Laminierfo- | lie umhüllt, um Verwirbelungen an Spalten zu verhindern. | | Entlüftungsschlitze Die Führung für die Schleuder wurde mit Venti- | lationsschlitzen versehen, damit sich davor kein blockierendes Hoch- | druck-Luftpolster staut. | | 3. Massenminimierung und Leichtbau | | Um die nötige Winkelbeschleunigung zu erreichen, mußte das Gewicht an | der Spitze des Arms gegen Null gehen. Stanton entfernte alle Metall- | teile am vorderen Ende und setzte statt dessen auf eine vollständig | im 3D-Druckverfahren hergestellte Schleuderhalterung. Das abgefeuerte | Projektil selbst wiegt lediglich 6 Gramm. | | 4. Das Peitschenprinzip der Schleuder | | Die finale kinetische Energie wird nicht durch den starren Arm selbst, | sondern durch eine flexible Schleuderschlaufe (Sling) übertragen. Das | Projektil startet extrem nah an der Rotationsachse. Während sich der | Arm dreht, klappt die Schleuder nach außen und wirkt wie eine Peit- | sche: Sie addiert die lineare Bahngeschwindigkeit des Arms mit der Ro- | tationsgeschwindigkeit der Schleuderschlaufe. Ein mechanischer Stift- | und-Schlaufmechanismus öffnet die Schleuder in einem exakt getakteten | Zeitfenster von nur wenigen Millisekunden, um das Projektil im perfek- | ten Winkel freizugeben. | | Das Ergebnis | | Während frühere Iterationen bei ca. 1152 km/h knapp scheiterten, | knackte die final optimierte, aerodynamische Version des Trebuchets | mit einer gemessenen mechanischen Energieeffizienz von über 43 % die | Schallmauer. Es gab auch einen lauten Knall.



Die mit "| " gekennzeichneten Zeilen stammen aus meiner Redaktion, bei der ich zunächst Prompts für den Chatbot schreibe und dann die generierten Texte überarbeite und für das USENET formatiere.



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