LiPos ausbalancieren

Moin zusammen,
mal (wieder) eine Frage zum (für mich immer noch ein bißchen) Neuland LiPos.
Wenn ich den Lipo lade, schließe ich zwischen Ladegerät und Lipo den
Balancer.
Ist der Lipo fertig geladen, schaltet das Ladegerät ab.
Der Balancer gleicht aber noch weiter die Zellen (3 an der Zahl) ohne
Ladestrom aus. Erkennt man am Blinken der Dioden.
Nach einer gewissen Zeit (ich denke mal, wenn der LiPo ausbalnciert ist)
schalten die Dioden ab. Nun gehe ich davon aus, daß alle Zellen die gleiche
Spannung aufweisen bzw. gleich geladen sind.
Meine Frage ist nun: Muß der letzte Schritt (ausbalancieren der LiPos) ohne
Ladestrom unbedingt durchgeführt werden oder kann der LiPo vom Balancer
abgeschlossen werden, ohne daß diese letzte, ausgleichende Maßnahme vom
Balancer noch durchgeführt wird?
Danke schon mal für eure Antworten.
Ciao
Gerhard
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Gerhard Eisele
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Gerhard Eisele schrieb:
ack
equalizer, balancer und co. arbeiten nicht alle gleich. deine beschreibung deutet darauf hin, dass der ausgleichsvorgang während des ladens nicht abgeschlossen wurde. durch die verwendung des balancers wird die disbalance der einzelnen zellen vermindert, sodass der ausgleich bei den nächsten ladevorgängen schon früher fertig ist. das hängenlassen nach erfolgter ladung ist also nicht notwendig!
hth
bijei
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B.J.Bahavacek
Bei meinem Equalizer beobachte ich das gleiche Verhalten wie beim OP auch. Ich denke,es liegt daran, daß die einzelnen Zellen beim Laden die Spannung erhöhen. Wenn der Ladestrom ausbleibt sinkt in den einzelnen Zellen die Spannungen unterschiedlich schnell und der Equalizer hilft durch Entladung auch noch mal nach... IMHO sind Zellen, die sich beim Quasi-Entladen angeglichen haben besser[tm] balanciert als Zellen, die sich am erhöhten Ladungs-Spannungsbereich angeglichen haben. Jetzt wird es dann aber akademisch... :-)
Grüße Mario
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Mario Kleinboelting
Das lässt sich gut durch den unterschiedlichen Innenwiderstand der Zellen erklären. Allerdings wird der Ladestrom gegen Ende der Ladung eh immer geringer, so daß sich der Spannungsabfall am Innenwiderstand kaum bemerkbar machen dürfte. Auf der anderen Seite balanciert man die Zellen auch (u.A.), damit die beim Entladen möglichst alle gleichzeitig "leer werden". Leer definiert sich hierbei durch das Unterschreiten der Endladeschlussspannung. Da dabei natürlich ein Strom fliesst ist der Innenwiderstand auch hier wieder vorhanden....
Wirklich verlässlich ist imo nur die Leerlaufspannung von 3.7V einer geladenen Zelle bei Zimmertemperatur, die sich beruhigt hat. Insofern würde ich dir zustimmen, daß das die bessere[tm] Grundlage fürs Balancieren ist.
Ack, so oder so wird der Akku durch den Gebrauch schlechter. Durch Nichtgebrauch allerdings auch.. :)
Grüße, Markus
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Markus Hagen

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