Re: Robbe W3, Farben

Jun 08, 2006 9 Replies

Hallo Stefan,



"Stefan Bunt" schrieb ...


ich hab ne W3 im Bau und überlege gerade an den Farben.

Soll heißen, dass dir die Vorgaben nicht gefallen?


Ich wollte Deck und Aufbauten in blau und hellem Grau und das
> Unterwasserschiff in rot spritzen.

Aha, und das Überwasserschiff lackiert ein anderer.


Nun aber die Frage nach den Farbe:
> - Dose oder Paintbrush?

Dose


- was für Farbe auf dem ABS?

Glasurit/Kunstharzlack


- welche Farbwerte hat das Original?
?


- Seidenmatt oder Hochglanz?


Seidenmatt


Habt Ihr da Erfahrungen/Werte?

Bei meinem Vento/Mark hab ich mit ner Schaumstoffrolle das Deck Grün, die Aufbauten Weiß, das Überwasserschiff Grau und das Unterwasserschiff Rot lackiert. Die Farbe vorher mit Terpentinersatz verdünnt, sonst wird das nix, alles vorher schön abgeklebt und losgerollert. Die Farbe verläuft bestens. Nach dem Trocknen leichter Zwischenschliff und dann die zweite Schicht drauf. Hört sich aufwendig an, isses aber nicht. Musst dir nur Zeit nehmen, dann wird das auch gut. Die Oberfläche ist superglatt. Wenn der Lack aufgetragen ist, am besten gleich in eine ruhige Ecke stellen, damit sich kein Staub während der Trocknung niederlässt. Trocknung dauert einige Stunden.


Tschü Günther



Hallo Stefan,

"Stefan Bunt" schrieb ...

Moment mal. Das ist nur ne Empfehlung und nicht das Nonplusultra.

Klar. An was dachtest du denn? Sag nicht Nitroverdünnung!

Das etwas schwierige beim Rollen sind die Blasen, die entstehen. Da musst du mehrmals ganz leicht rüber damit die zerplatzen. Solange der Lack aber nass ist, zerläuft das auch gut. Deshalb immer auf die Blasen achten und eine gut gesättigte Rolle benutzen, aber nicht zu fest aufdrücken. Ich würd erstmal an einem Stück üben, wenn du das noch nicht gemacht hast.

Evtl. meldet sich noch ein Herr Eisele oder andere Lackspezies.

Tschü Günther

Hallo Günther und Stefan

"Günther Grund" schrieb

Und wie wäre das Nonplusultra ? :-)

Noch was zu der Rolle. Nimm keine von diesen billigen Schaumstoff Dingern aus dem Baumarkt. (2 Stück 1,80 ) Sondern eine hochwertige Verlours- Lackrolle kostet zwar ca 7 Euro da Stück aber dafür gibt es auch weniger oder fast keine Blasen. Und lieber drei dünne Schichten als eine Dicke.

Gruß Friedhelm

Hallo Friedhelm,

"Friedhelm Hinrichs" schrieb ...

Für mich spielt auch die Handhabung eine Rolle. Die billigen Dinger steck ich nach Gebrauch, bzw. nach dem 1. Anstrich, in eine Tüte und schmeiß die weg, wenn sie nicht mehr weich ist.

Naja, wenn du sicher bist, dass die nicht fuselt, was ich mir nicht vorstellen kann, dann mach das. Die Reinigung dieser Edelrolle scheint dann das nächste Problem zu sein. Solange Wasserlack im Spiel ist, geht das ja, aber bei Kunstharzlack, wirds schon aufwendiger.

Tschü Günther

Hallo Günther "Günther Grund" schrieb

Jo fusselt nicht schon mehrfach ausprobiert. Zumindest nicht bei hochwertigen Rollen.

Gruß Friedhelm

Hey Günther "Günther Grund" schrieb

hochglänzend

Funktionsschiffe werden gefahren und sind dem Wetter ausgesetzt.Und somit Verwittert. Yachten sind Statussymbole der Schönen und Reichen liegen im Yachthafen rum. Und werden mehr geputzt als gefahren.

Gruß Friedhelm

Günther Grund schrieb:

Hallo, das ist aber nur teilweise so. In den meisten Fällen (außer Rostschutz am Unterwasserschiff) werden gute Hochglanz Lacke auch bei Arbeits Schiffen aufgetragen. Richtig ist, . daß sie schnell werwittern und daher matt erscheinen. Hochglanzlack ist aber aufgrund seines Aufbaus abriebfester und eher resistent gegen Kratzer, denn er ist elastischer als Mattlack, weil die Mattierungsmittel Anteile (Glimmermehl) fehlen.Genau diese Gimmer Anteile unter brechen nicht nur die Lichtreflexion, sondern auch die Lack Mikrostruktur. Zumindest hat es mir mal ein Lackierermeister so beschrieben. Sein Rat war Lackieren in Hochglanz und als letzte Deckschicht eine Lage klaren (Seiden-)Mattlack verwenden. Die Oberfläche sieht dann aus wie Seidenmatt, der Lackierungsaufbau ist aber optimal elastisch und stärker belastbar. Leichte Schrammen kann man dann mit dem Klarlack sogar wieder beiarbeiten. ohne daß es auffällt :-)

Hallo Ekkerhard,

"Ekkehard Kröger" schrieb ...

ich habe mal gesucht und auf der Seite von

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dieses Bild gefunden. Ich finde seidenmattiger kann keine Lackierung sein. Und das Bild lügt nicht. ;0)

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Oder anders gesagt: Wenn Stefan seidenmatten Lack verwendet, macht er nichts falsch.

Wobei er bestimmt über ríchtige Schiffe sprach, oder? Das Endergebnis wäre aber trotzdem wieder eine matte Oberfläche. Ob der Aufwand bei einem Modell sinnvoll erscheint?

Tschü Günther

Richtig ist, . daß sie schnell werwittern und

Günther Grund schrieb:

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-------------------------- Nein, beim Gespräch mit Lackiermeister Heribert K.ging es auch nur um Modellboote. Ob nun bei einer sowieso mehrschichtigen Lackierung der Aufwand so viel höher ist, glaube ich eher weniger. Aber letztlich bleibt immer noch die Frage nach der Beanspruchung einer solchen Lackierung. Für ein Vitrinenmodell würde ich den Aufwand auch nicht betreiben, aber ein Fahrmodell ist beim Transport im Ständer und auch beim Fahren selber schon eher mal Abrieb und Kieselkratzern ausgesetzt. Dort wäre es eine Überlegung wert. Wie ein jeder entscheidet ist ganz sicher auch eine Frage der persönlichen Zielsetzung. Ich wollte nur zusätzlich zum schon Beschriebenen auch diese Variante aufgezeigt wissen.

Gruß

- - eddy

Hallo Stefan,

"Stefan Bunt" schrieb ...

na siehste. :0) Wer von uns hätte das _so_ beantworten können? Aber sind die Farben nun glänzend oder matt? Seidenmatt oder seidenglänzend? Los, frag nochmal an. ;0)

Tschü Günther

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