X-Free Akkubefestigung und negative Beschleunigung

Oct 01, 2003 4 Replies

Hallo Alle,



wie befestigt Ihr den Akku im X-Free, speziell nach oben hin?



Reicht ein Stückchen (wieviel?) Klettband, um den Akku bei engen Außenloopings richtig zu halten? Schließlich geht's recht ruckartig um die Ecke - ich habe keine Vorstellung, welche Beschleunigungen dabei wirken.



Servus



Oliver


Hallo Oliver,

Am 01.10.03 schrieb Oliver Betz:

Ich klemme meinen 350er-KAN-Akku einfach unter die CF-Stangen der Flaeche, das reicht. Der 650er ist mal rausgeflogen, was dem Free (ohne "X" und ohne "2003") eine ballistische Flugbahn mit Einmuendung auf dem Asphalt bescherte. Den wollte ich dann angeklettet haben. Aber der Free fliegt mit dem kleineren Akku fast genauso stark und nur unwesentlich kuerzer, so hat sich dieses Problem erst einmal verschoben. Haltbarkeitsprobleme bei der Klette erwarte ich keinesfalls. Allerdings soll es auch schlechte Klette geben ;-)

[spaeter] Wir reden beide von einer Klett /schlaufe/?

servus, Patrick

snipped-for-privacy@spammotel.com (Patrick Kuban) schrieb:

Beim X-Free liegt der Akku _auf_ der Fläche...

gut, daß Du fragst - nein, ich redete von einem Stück Klettband am Akku, und dem Gegenstück im Flieger. Bei negativer Beschleunigung entsteht also m*a als Abzugskraft senrecht zur Ebene des Klettbandes. Deshalb trau' ich mich jetzt nicht so recht, bei höherer Geschwindigkeit ordentlich zu drücken. Der Akku kann zwar nicht weg, ist dann aber in Längsrichtung nicht mehr fixiert.

Eine Schlaufe um den Akku (quer, nehme ich an?) würde in senkrechter Richtung natürlich viel besser halten, aber dann müßte ich mir noch eine Fixierung für die Längsrichtung überlegen. Und in der vom Hersteller vorgeschlagenen Ausführung kommt man nicht richtig 'ran, weil man den Akku in Längsrichtung in den oben geschlossenen Rumpf schiebt, und der dann kaum herausschaut.

Da ich aber eh' den Deckel verloren habe, werde ich die gesamte Konstruktion etwas anders auslegen. Dabei dachte ich darüber nach, den Akku mit dem Deckel niederzuhalten.

Wenn jetzt aber jeder sagt, 3cm Klettband reichen locker, spare ich mir den Aufwand.

Servus

Oliver

Hallo Oliver,

Am 01.10.03 schrieb Oliver Betz:

Von der Klette, die /ich/ habe, reicht im Neuzustand ein 1cm-Stueck bei

25mm Breite locker-laessig, mit Gras und den ueblichen Verdaechtigen drin wuerde ich einen Angstzuschlag von 100% erlauben. das Problem sehe ich eher bei der Befestigung der Klette am EPP. Dicker oder halbdicker CA, nicht zu sparsam, dass er in den Traeger der Klette eindringt, aber damit reissen evtl. immer noch einzelne Koernchen des EPP aus. /Das/ waere eher der Grund fuer ein grosses Klettstueck.

servus, Patrick

snipped-for-privacy@spammotel.com (Patrick Kuban) schrieb:

[Akkubefestigung]

Sanitätshaus war zu weit weg (danke für den Tip), probiere ich wohl nächste Woche. In der Zwischenzeit habe ich einmal Tesa und fix-o-moll getestet, ebenfalls 2cm breit und 1cm lang: Tesa ist mit ca. 4N absolut unbrauchbar (es liegt am Hakenband, die Flauschseite ist gut). fix-o-moll ist mit ca. 13N viel besser. Das reicht, um 8 2/3AA-Zellen bei -7g zu halten.

Sowohl der Acrylatkleber beider selbstklebender Bänder als auch Kontaktkleber (UHU-Por) waren bei Raumtemperatur auf EPP jeweils stärker als die Klettkraft. Aber die werden halt bei Wärme schnell weich...

aber nur, wenn ich mit den Fingern am Band reiße? Oder Du hast wirklich _extrem_ gutes Klettband...

Danke nochmal für die Tips. Ich werde zusätzlich den Deckel (muß ich eh' neu machen, weil mir ein Teil weggeflogen ist) knapp über dem Akku mit einer Strebe versehen, so daß er ebenfalls Kraft aufnehmen kann .

Servus

Oliver

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