FI Schalter Fehlersuche

Carsten Kreft schrieb:

Mir schon, zwei Stück, beides Siemens von Ende der '60er.

Gruß Dieter

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Dieter Wiedmann
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Hast Du noch Werte? Ich kenne die alten 1A Teile, die nach dem Auslösen sich nicht wieder einschalten ließen, aber nicht, weil so empfindlich geowrden wären, sondern weil sie schlichtweg mechanisch defekt waren. Und dann kenne ich noch die, die nach kurzer Zeit gar nicht auslösten - ABB, die Geschichte ist ja wohl bekannt.

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Carsten Kreft

Carsten Kreft schrieb:

Da der eine erst vor wenigen Monaten war, ist mir das noch gut im Gedächtnis. Das war ein 30mA FI, hat aber schon bei 4-5mA ausgelöst, gemeinerweise aber nicht immer. Alle paar Male hat er sich einigermaßen normal benommen und erst knapp unterhalb 15mA ausgelöst.

Ist bekannt, aber ja anderes Thema.

Die ist jung.

Gruß Dieter

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Dieter Wiedmann

Thomas Schaerer schrieb:

Dass sich "Fehler-" Ströme durch Unmengen irgendwelcher Y-Kondensatoren zusammenläppern kann ich mir vorstellen. Aber allein um auf 15mA Fehlerstrom zu kommen, brauche ich 200nF. Das wären dann Kabel im Kilometerbereich.

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Rolf_Bombach

Das ist allerdings nicht so utopisch viel, wie es sich anhört. Wir haben demnächst Kabelzug auf einer größeren Baustelle, ich hab im Vorfeld 1100 m NYM zusammengerechnet.

vG

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Volker Gringmuth

Äh, "Einfamilienhaus", ich geh mal davon aus, dass das nicht Bill Gates Hütte ist.
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Rolf_Bombach

Ragnar Bartuska schrieb:

Aber durchaus sinnvoll.

Bedauerlicherweise wurde mit dem fl=E4chendeckenden Einsatz von FI nicht auch die Abschaltbarkeit des Neutralleiters eingef=FChrt. ;-(( *grrr*

--=20 mfg hdw

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Horst-D.Winzler

Das stimmt natuerlich. Warum aber gelang es mir wiederholbar mit einer simplem Kabelrolle ohne angeschlossenem Geraet den FI auszuloesen?

Gruss Thomas

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Thomas Schaerer

Einschwingvorgang? Feuchtigkeit im Kabel? FI-Schalter nicht normativ? FI vorbelastet mit Fehlerstrom? OP gepennt und sich auf dem Prüfknopf des FI abgestützt?

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horst-d.winzler

Warum möchtest du das? Und wenn schon, dann sollte auch der Schutzleiter mit geschaltet werden, wie man es von den transportabelen RCDs kennt. Für stationäre Anlagen aber m.E. aber überflüssig oder sogar kontraproduktiv.

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Werner Holtfreter

Schonmal bei Dunkelheit Isofehler gesucht? Wohl nicht.

Dann empfiehlt sich doch Gasbeleuchtung. Bei Iso- resp. Dichtigkeitsfehler der Gasrohre fliegt gleich das ganze Haus auseinander. Fehlersuche erübrigt sich dann ;-)

mfg hdw

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horst-d.winzler

Nun ja, die TAB2007 hat ja keinen Gesetzescharakter, aber da steht drin: "Bei Aufteilung von Stromkreisen ist die Zuordnung von Anschlussstellen für Verbrauchsgeräte

zu einem Stromkreis so vorzunehmen, dass durch das automatische Abschalten der

diesem Stromkreis zugeordneten Schutzeinrichtung (z. B. Leitungsschutzschalter, Fehlerstrom-

Schutzschalter) im Fehlerfall oder bei notwendiger manueller Abschaltung nur ein Teil

der Kundenanlage abgeschaltet wird. Hiermit wird die größtmögliche Verfügbarkeit der elektrischen

Anlage für den Anschlussnutzer erreicht."

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Carsten Kreft

Gut, da war mein Kenntnisstand anders, mir wurde bislang immer gesagt das sei nur in einer DIN verankert.

F=FCr den =F6sterreichischen Bereich mu=DF ich ehrlich zugeben, da=DF ich normalerweise (soweit es um Haushaltsanlagen geht) nach dem ur=F6sterreichischen Prinzip "Des hamma scho immer so gmacht!" einen Haupt-FI pro Verteiler vorsehe, wenn es im EFH ganz gro=DFz=FCgig sein soll einen eigenen f=FCr die Au=DFenanlage.

sg Ragnar

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Ragnar Bartuska

Nein, deshalb bat ich um Begründung, die ich verstehen kann.

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Werner Holtfreter

Ich schriebs zwar schon aber was solls. Bei Kontakt N-PE spricht bei genügender Belastung der FI umgehend an. Also bei 30mA Ansprechstrom genügt oft schon ein kleines Steckernetzteil bzw der Klingeltrafo. Also egal wo im FI geschützten Netz. So man kein Schwein hat, mußen bei Taschenlampenbeleuchtung (Lampe im Mund) sämtliche N von der Schiene genommen werden. Und wie üblich, ist es der letzte Stromkreis. Wird aber der N mit abgeschaltet, funktionieren die anderen Stromkreise weiter.Das bedeutete oft Fehler erst bei Tageslicht suchen müssen.

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horst-d.winzler

das ist keine Fleißarbeit, das ist heute unzulässig. Nach den aktuellen VDE-Normen müssen alle Steckdosenstromkreise bis 20A Nennstrom mit FI geschützt sein. Eine Umrüstpflicht für bestehende Anlagen gibt es zwar nicht, aber eine bestehende Anlage auf "ohne FI-Schutz" zurückbauen gibt die Norm sicher nicht her. Besser die vorhandenen Stromkreise auf mehrere RCD aufteilen, das erhöht auch die Ausfallsicherheit.

mfg. Markus

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Markus Haastert

Dummerweise war das in weiten Bereichen Deutschlands nie =FCblich und ist alleine daher schon suspekt, au=DFerdem kommt oft das Argument: "Das passiert ja so selten, wozu brauch ich das?"

Au=DFerdem ben=F6tigen 1+N-LSS entweder mehr Platz (1,5 oder 2 TE) oder sind extrem teuer, letzteres liegt aber mehr am geringen Verkaufsvolumen (Moeller-Listenpreis f=FCr 1+N in 1,5 TE und 1 TE ist fast gleich, nur die Gro=DFhandelspreise unterscheiden sich um Welten).

In (Ost-)=D6sterreich ist die Absicherung des Neutralleiters schon seit urdenklichen Zeiten =FCblich (sogar bei Gleichstromanlagen wurde der Mittelleiter abgesichert, ich kenne eine Anlage aus Wien die =E4lter ist als die Erfindung der Diazedsicherungen 1909 und da waren Au=DFen- und Mittelleiter abgesichert), daher w=FCrde kaum jemand auf die Idee kommen, 1-polige LSS zu verbauen. Die sind ein Zeichen von unangebrachtem Geiz oder mangelnder Sachkenntnis.

sg Ragnar

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Ragnar Bartuska

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