schutzleiter finden

Ich möchte eine leuchte anschliessen und aus der decke kommt eine dreiadrige leitung. Es ist aber kein grün/gelber dabei. Mit einem prüfgerät kann ich rausfinden,
wo phase ist. Aber wie finde ich raus, welches der schutzleiter ist??
JMS
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Am 29.04.2011 08:41, schrieb jms:

Einen Verbraucher (~ 0,5 kW) zwischen Phase und einen der beiden klemmen. Wenn der FI fliegt, dann wars der Schutzleiter, sonst wars der Nuller.
Gl
--
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der
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Franz Glaser wrote:

Vor so einer Uraltverkablung einen FI zu vermuten ist ... gewagt :)
vG
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den anderen, wann sie den Arm heben müssen. Das ist Deutschland, da haben
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Am 29.04.2011 14:05, schrieb Volker Gringmuth:

Ich habe da an mein altes Haus gedacht ... das ist voll von Mischmasch (auch roten Schutzleitern) und leider finde ich immer wieder gepfuschte Verdrahtungen.
Aber FI hat der Stromversorger schon vor 40+ Jahren vorgeschrieben, sonst säßen wir längst abgenabelt im Dunkeln.
Allerdings hatten wir früher 500mA Auslösenennstrom-FI, deswegen habe ich die 500W Last vorgeschlagen, eine 100W-Birne hätte versagen können, auch mit dem Einschaltstromstoß.
Gl
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Tja, vergi nicht, alles stlich und nordstlich von Salzburg war immer Schutzerdungsgebiet (neusprech TT) und somit FIs schon wesentlich lnger blich. In Salzburg habe ich Bauten aus den 1990ern ohne FIs gesehen. In den grostdten (vor allem Wien) waren FIs wieder noch nicht ganz so lang blich, weil das Rohrnetz der Wasserwerke einen wunderschn niederohmigen Erder geliefert hat (ab Mitte der 70er sind trotzdem durchgehend FIs verbaut worden).
sg Ragnar
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Hallo,
jms wrote:

vermutlich die alte, deutsche Farb-Kodierung. Dann ist der rote.
Marcel
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Marcel Müller schrieb:

Hallo,
wenn da eine rote Ader dabei ist, dann ist es keineswegs sicher das diese der Schutzleiter ist. Damals konnte die rote Ader für verschiedenes benutzt werden, auch für die geschaltete Phase in Wechselschaltungen. Deckenlampen wurden damals häufig ohne Schutzleiter angeschlossen. In so einer Situation müsste sich jemand mit ausreichender Fachkenntnis zuerst in benachbarten Abzweigdosen und Steckdosen sowie im Sicherungskasten einen Überblick verschaffen wie die rote Ader benutzt wurde. Aber Vorsicht, die Verwendung von Rot muß in dem Haus nicht durchgängig einheitlich sein. Natürlich sollte man auch sinnvoll messen.
Bye
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Am 29.04.2011 09:07, schrieb Marcel Müller:

Im privaten Bereich ist der Rote bei Serienschaltung mit benutzt worden. Auf jedenfall immer vorher testen!
--
mfg hdw

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Am 29.04.2011 10:21, schrieb Horst-D.Winzler:

die beiden übrigen sehen alle beide ziemlich dunkel aus, so richtig leuchtend rot ist da nix. kann aber auch das alter sein. irgendeinen trick zum messen gibt es wohl nicht? zwischen PE und N sind wohl sowieso fast 0 ohm? es könnte allerdings auch sein, dass in diesem alten haus gar kein echter PE ist, dann ist es wohl sowieso egal, oder?
JMS
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jms wrote:

Höchstens mit FI, wie von Franz beschrieben.

Jedenfalls ziemlich wenig.

Du meinst sicher klassische Nullung.

Davon würde ich ausgehen. Also erstmal mit Sicherheit feststellen, welcher davon der N ist (der Lügenstift zeigt nur Wahrscheinlichkeiten) und den dann zwischen N- und PE-Klemme brücken.
Sicherer wärs, eine schutzisolierte Leuchte zu nehmen und den PE freizulassen.
Messen ist tückisch, da ein gerade ausgeschalteter L über einen dort noch angeschlossenen Verbraucher auch relativ niederohmig gegenüber N sein kann. Nur der Blick in die nächste Abzweigdose schafft Klarheit.
vG
--
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Das würde nicht viel bringen, denn dann weiss ich ja trotzdem nicht, ob der "abfliessende" strom der leuchte durch N oder PE zurückfliesst. Und es ist eigentlich keine gute idee, ein gerät an L+PE zu betreiben, auch wenn's funktioniert.
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jms schrieb:

Hallo,
deswegen sollte da ja auch jemand sachkundiges sich die Verdahtung in den Schaltern, Abzweigdosen, Steckdosen und im Sicherungskasten genau anschauen um festzustellen wie die Aderfarben verwendet wurden und welche Bedeutung die rote Ader bei der Deckenlampe hat. Es kann auch sein das diese mal für zwei getrennt schaltbare Glühlampen in der Deckenleuchte gedacht war und der zugehörige Doppelschalter an der Wand schon längst gegen einen Einzelschalter ausgetauscht wurde. Bei diesem Austausch kann die rote Ader ganz abgeklemmt worden sein, sie kann aber auch zusammen mit der anderen geschalteten Ader an den Einzelschalter geklemmt worden sein. Bei der damaligen Verdrahtung muß nicht ein getrennter PE benutzt worden sein, es kann auch ein Leiter für N und PE verwendet worden sein. Um das herauszufinden muß man eben an den richtigen Stellen nachschauen, Messen reicht da nicht. Aber man sollte durch Messungen überprüfen ob sich die rote Ader auch so verhält wie sie es nach dem vorgefundenen Bestand tun müsste.
Bye
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Am 29.04.2011 16:35, schrieb Uwe Hercksen:

Werbeslogan der österreichischen Lotterie: ALLES IST MÖGLICH
;-)
Gl
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Genau! Wenn man in der Lotterie gewonnen hat, kann man sich auch einen guten Elektriker leisten. Vielleicht lsst man sich dann sogar einen gewissen Herrn Glaser einfliegen. :-) Gruss Harald
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Heller Wahnsinn! Was ist, wenn das ein TT-Gebiet ist und der Netz-N nicht ausreichend gut geerdet um die Schutzfunktion sicherzustellen? Du weit nicht einmal, ob der OP in Deutschland wohnt, wohnt er in sterreich kann bei so einer alten Installation der N mit einer eigenen Schmelzsicherung abgesichert sein! (Relikt aus 3x127/220V- Zeiten).
sg Ragnar
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Doch, mit Zusatzdraht ab Schalttafel messen. Gruss Harald
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Harald Wilhelms schrieb am 29.04.2011 22:23:
...

Mit ein wenig Last, nicht zu hochohmig, z.B. mit einer Prüflampe. In Summe die einfachste Variante.
Thomas
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Thomas Einzel schrieb:

Gibt's eigentlich Strom-Prüfer? Also nicht diese Glimmlampen-Dinger, die /Spannung/ anzeigen (und dafür blanke Leiter berühren müssen - ich habe aber mal so ein Ding mit eingebauter Batterie gesehen, das sah ähnlich wie ein kurzer, dicker Kugelschreiber aus, und die Spitze leuchtete rot, wenn man sie einem spannungsführenden Leiter annäherte; es detektierte das elektrische Feld), sondern etwas, das das durch den fließenden Strom im Leiter vorhandene Magnetfeld anzapft.
Also so ähnlich wie ein Zangen-Ampèremeter, nur ohne Zange. Eine kleine Spule an der Spitze eines Taststifts, in der vom Magnetfeld des stromführenden Leiters eine relativ hohe Spannung induziert wird, mit der man dann einen Indikator (im Optimalfall einen völlig passiven wie eine LED oder Glimmlampe) ansteuern kann. Damit kann man dann durch Antippen herauskriegen, in welchem von mehreren Leitern Strom fließt (beschränken wir uns mal vorläufig auf Wechselstrom).
Hm, jetzt müßte ich mal abschätzen, wieviel Leistung man so wohl aus einem Leiter abzapfen kann, also welche Impedanz eine kleine Anzapfspule einem Leiterabschnitt wohl aufdrückt. Eine LED braucht ~mW, Glimmlampen liegen in der gleichen Größenordnung. Damit müßte an einem Leiter, der z. B. 10 mA führt (entspricht 2 VA) ein Spannungsabfall von 100 mV erzeugt werden, was einer Impedanz von 10 Ohm entspricht - das wird nicht funktionieren.
Bevor ich mir weiter den Kopf zerbreche: Was gibt es denn schon?
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 30.04.2011 01:59, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

wie der name "feld" schon sagt, "breitet" es sich ja wie eine hülle um den leiter aus. bei nebeneinanderliegenden leitern kann man eigentlich gar nicht entscheiden, von welchem leiter das feld kommt. ausserdem ist zur induktion ja ein fliessender strom nötig. und je weniger wicklungen die primärseite hat, desto höher muss dieser strom sein.
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Zur Zeit der roten Drhte waren SL an der Decke recht unblich. :-( Gruss Harald
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