Fragen zu FI/LS

Hallo,
ich möchte zwei Garagenzuleitungen mit kombinierten FI/LS Schaltern direkt in der Hauptverteilung (Zählerkasten) ausführen. Ziel: Einfaches
"Aufschalten" der Garage bei dem Mieter, der die Garage mitgemietet hat.
Ich dachte an dieses Modell: http://www.amazon.de/dp/B001V9XL0U
Fragen dazu: - Gibt es bei denen eine feste Anschlussrichtung oder darf wie beim FI wahlweise von oben oder von unten eingespeist werden? - Beim FI muss man darauf achten, ihn passend vorzusichern. Wie ist das bei den FI/LS? Wird der eingebaute FI vom eingebauten LSS geschützt?
Gruß
Manuel
--
"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
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Tach,
On 17.04.2012 07:27, Manuel Reimer wrote:

Speisung von unten, Abgang nach oben.

Nicht als Vorsicherung.
Bye
Peter
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Am 17.04.2012 07:27, schrieb Manuel Reimer:

Physikalisch ist es egal. Nachdem LSS immer "von unten nach oben" angeschlossen werden, spricht das erstmal dafür, daß bei RCDs auch so zu machen. Allerdings gibt es auch Systeme (z.B. von ABB), bei denen ein vierpoliger RCD auf der Unterseite unmittelbar mittels Kammschiene mit acht LSS verbunden wird. Da wird der RCD dann logischerweise "von oben nach unten" angeschlossen. Nach Du ja ein Kombigerät einbauen möchtest, würde ich hier dazu raten, die Speisung unten und den Abgang oben anzuschließen. Eindeutige VDE-Vorschriften sind mir dazu nicht bekannt.

Der LSS schützt nur die abgehende Leitung. (Deswegen heißt er ja *Leitungsschutz*schalter.) Für das Gerät als solches (und die Verteilungsverdrahtung etc.) brauchst Du trotzdem noch eine Vorsicherung. Je nach konkreter Situation kann dafür aber auch bereits die Sicherung im HAK oder die Zählervorsicherung ausreichen.
Tschüs,
Sebastian
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Am 17.04.2012 07:27, schrieb Manuel Reimer:

Es gibt doch die Regel, wenn die Summe der Belastbarkeit der dem FI nachgeschalteten LSS die Belastbarkeit des FI nicht übersteigt, ist keine separate Vorsicherung nötig.
Da das hier ja in jedem Fall gegeben ist, dürfte doch (auch wenn der FI tatsächlich elektrisch vor dem LSS sitzt) eine Vorsicherung nicht nötig sein.
Gruß, Martin
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Eckel schrieb:

Wo steht das?
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am 17.04.2012 18:34, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Mein Hösl ist gerade verschollen, aber wenn Du das Netz durchsuchst findest Du viele Aussagen wie:
-----------
wenn die Summe der nachgeschalteten Sicherungsautomaten kleiner oder gleich dem Nennstrom des RCD ist, braucht der keine separate Vorsicherung
-----------
Dazu gab es im usenet sogar mal einen Thread über die unterschiedlichen Normen, in der Schweiz darf für die Summe sogar ein Gleichzeitigkeitsfaktor angesetzt werden, in Deutschland nicht und in Österreich gehts zum anderen Extremum, da muß der RCD nicht auf den Nennstrom dimensioniert werden sondern auf den maximalen Überlaststrom, den das Sicherungselement die Zeit X aushält... Den Thread finde ich aber auch gerade nicht.
Also rechtlich einwandfrei kann ich es Dir jetzt nicht nachweisen, aber ich bin sicher, daß es so ist.
Gruß, Martin
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Ralf . K u s m i e r z wrote:

Hat mich auch interessiert und deshalb habe ich mal etwas im Netz gesucht und bin fündig geworden:
<http://www05.abb.com/global/scot/scot209.nsf/veritydisplay/a8b249632b6416a2c12574b7003488ed /$file/2cdc420009d0101.pdf>
| Der maximal mögliche Betriebsstrom der elektrischen Anlage darf | den Bemessungsstrom der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung nicht überschreiten.
Diese Forderung dürfte ein FI/LS generell erfüllen.
Leider konnte ich keinem Dokument von Siemens (also Hersteller des von mir favorierten FI/LS) finden, das so eine deutliche Aussage macht.
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer schrieb:

Dazu bist du nicht befugt! Wie auch deine spätere Frage deutlich zeigt.

Was verstehst du unter "Aufschalten"?

Aufgrund dieser Fragen hast du bewiesen, daß du keinerlei Befähigung besitzt solche Tätigkeiten auszuführen.
Lasse es also bitte sein!
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On 17 Apr., 07:27, Manuel Reimer < snipped-for-privacy@expires-30-04-2012.news- group.org> wrote:

Auf dem Beipackzettel des FI/LS oder auf dem Gert selbst sollte die maximale Vorsicherung fr den Kurzschlussschutz angegeben sein. Bei den mir bislang untergekommenen 40A-FIs beispielsweise 63A. Auch die Anschlussrichtung muss hier beschrieben sein. Allgemeine Festlegungen gibt es m.W. keine, der Hersteller hat das Sagen.
sg Ragnar
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Am 18.04.2012 16:03, schrieb Ragnar Bartuska:

Applaus! Es ist (zum Glück) doch noch nicht soweit, dass das Usenet eine fundierte Ausbildung, die Fähigkeit ein Datenblatt (so man es denn hat) zu lesen und interpretieren, ersetzt!
aber zum Thema: FI/LS brauchen für sehr wohl eine Absicherung davor (Selektivität). Wenn er einen 16er LS einbaut, muss er ja auch davor einen Leitungsschutz einbauen / haben, der bis dahin absichert. Vorteil der Kombi: Personenschutz/Brandschutz und Kurzschlussschutz. Auch mal das Abschaltvermögen im Auge behalten!
Zur Anschlusskennzeichnung: "oben" und "unten" ist immer relativ. Auf den mir bekannten Schaltgeräten ist entweder ein Aufdruck, Zahlen (1,2) oder ein Symbol. Daran orientiert sich die Speisung und der Abgang.
Aber dat wees man doch als Fachmann :-)
Gruss Ralle
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Am 17.04.2012 07:27, schrieb Manuel Reimer:

Laut Siemens ist es egal.

Ja.
Gruß Dieter
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