Stromspar-Leuchten / Schalter / Sicherungen fliegen raus

Hallo!
Wir haben zuhause ein Problem: Drei Energiesparlampen haengen in Parallelschaltung an einem Lichtschalter. Wenn wir anschalten, fliegt die
Sicherung raus. Abgesehen davon, dass die schlechte Elektrik mal neu gemacht werden muesste :) - kann es sein, dass bei diesen Leuchten (in dieser Schaltung) ein sehr grosser Anfangsstrom fliesst, der die Sicherung raushaut? Falls ja, kann man da irgendwie nen Verzoegerungs-Widerstand einbauen? Sonstige Ideen?
Gruesse, Ingmar
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Am Wed, 24 Nov 2004 13:21:15 +0100 hat Ingmar Heinrich

Wenn du hier übliche elektronische Energiasparlampen meinst: Die haben zwar einen Eingangselko -> Einschlatstromstoß, aber der ist nur 1/20 von dem eines üblichen PC-Netzteiles, Fernsehers, etc. Wenn du 1 oder 2 rausschraubst, dann gehts?
--
Martin

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Ingmar Heinrich wrote:

Ja
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Ingmar Heinrich wrote:

Ja. Realis dazu, was ihn kurz nach dem Einschalten überbrückt.

Träger Sicherungsautomat mit gleichem Maximalstrom.
Marcel
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"Marcel Müller" schrieb:

Dann aber bitte vorher überprüfen ob die Schleifenimpedanz an der entferntesten Leuchte / Steckdose ausreicht damit der benötigten Kurzschlussstrom zustande kommen kann.
Gruß Thorsten
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Thorsten Schlenter schrieb:

Hallo,
wieso das, der Maximalstrom bleibt doch gleich, nur die Trgheit wird grsser? Es ist natrlich nicht verkehrt zu berprfen ob der Maximalstrom berhaupt richtig bemessen war.
Bye
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Der Wert des Leitungsschutzschalters 16A ist der Nennstrom. Bei diesem Strom schaltet der LS nie ab. Beim 1,45fachen des Nennstromes muss der LS innerhalb von 60 Minuten aufgrund der Erwärmung abschalten. Das ist soweit bei allen gleich.
Wichtig ist aber die Betrachtung im Kurzschlussfall. Bei einem satten Fehler muss der Automat innerhalb der Schnellauslösezeit von (gefordert) 0,4 Sekunden abschalten. Dies kann er aber nur wenn der notwendige Kurzschlussstrom auch möglich ist. Dieser ist abhänig von der Schleifenimpedanz (Netzinnenwiderstand an der Kurzschlussstelle). Beim B-Typen beträgt dies etwa das 3-5 Fache des Nennstroms, also bei LS 16A, B-Type (man geht vom worst case aus) 5x16AA. Beim "Trägen" LS, C-Type, ist dies bereits der 8-10 fache Nennstrom, also 10x16A0A.
Aus meiner Erfahrung heraus ist aber gerade in Altanlagen, also eine Sicherung je Etage (wenn überhaupt) dieser Kurzschlussstom oft nicht möglich. Deshalb sollte man mit dem ungeprüften Austausch des LS nicht zu schnell sein.
Hoffe das ich es verständlich erklärt habe.
Gruß
Thorsten
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Thorsten Schlenter schrieb:

Hallo,
der Unterschied von 80 zu 160 A ist beraus verstndlich und so ist es jetzt sehr gut erklrt. Dieser gewichtige Unterschied kam beim ersten Posting nicht heraus.
Bye
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In den bisher von mir analysierten Lampen war eigentlich immer ein solcher Widerstand drin. Irgendwie halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, das da im Eischaltmoment über 50A (typischer zulässiger Kurzschlussstrom eines Standardautomaten)fliessen sollen. Oder sind in der Anlage noch irgendwelche alten 6A-Automaten? Gruss Harald
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geschrieben:

Auch den sollte das aufladen von 3 Elkos mit 4,7µ nicht rauswerfen, außer er keucht eh schon unter der Last der Waschmaschine - oder ist einfach kaputt.
--
Martin

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H10-Charakteristik? Bei denen soll der elektromagnetische Schnellauslöser verdammt flott dran sein! An Kennlinien komm ich leider nicht dran, meine Schulsachen haben nur Tabellen zu den aktuellen Charkteristiken + Hinweise wie bei L-Charakteristik zu verfahren ist. H dürfte in AT nie so viel verwendet worden sein (L dagegen bis satt in die 80erjahre hinein, IIRC wurden 87/88 bei einer Neuanlage noch L12A und L16A eingesetzt)
lg Ragnar
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Tach Ragnar wrote:

H 2-3 x In L 4-6 x In
MfG
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