Wand in StÀnderbauweise nachtrÀglich verk abeln?

Thus spoke Axel Hase:


SelbstverstĂ€ndlich. ReißnĂ€gel sind kĂŒrzer als ĂŒbliche PutzstĂ€rken auf WĂ€nden.

Daß das, was Du da propagierst, schlicht keine Verlegung *unter* Putz ist, sondern einer Verlegung *im* Putz entspricht.
*Im* Putz verlegt man Schon Immer[tm] nur, wenn's gar nicht anders geht. Und dann auch möglichst nicht mit NYM, sondern mit NYIF.
TschĂŒs,
Sebastian
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Genau hingucken, kann auch helfen:
http://www.google.de/search?q=stromkabel+verlegen+trockenbau&hl Ț&tbo =u&tbm=isch&source=univ&sa=X&ei=4P3cUOKUBtLW0gHd04GYAg&ved FU QsAQ&biw00&bih…3
The Best
K.L.
zugl.an:dsa,dsie
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On Fri, 28 Dec 2012 00:00:43 +0100, Sebastian Suchanek

Du windest dich wie ein Aal.

Du windest dich wie ein Aal.

Du windest dich wie ein Aal.
Das ist doch Wortklauberei. Unter Puitz ist die gĂ€ngige Bezeichnung fĂŒr Verlegung im oder unter Putz. Und das "IP" nur eine Ausnahme ist, wage ich stark zu bezweifeln. Dann sind geschĂ€tzte 90% der HĂ€user eine Ausnahme. Geh mal auf dem Bau und schau mal ob die Billig-Elektrofirma wirklich Schlitze fĂŒr die Leitungen in die Steine einstemmt. Wenn das nicht absolut notwendig ist (z.B. zu wenig PutzstĂ€rke) wird das keine Firma tun, die meist im Angebot arbeiten.
Also sei vorsichtig mit deinem "Reißnagel" ;-)
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On Fri, 28 Dec 2012 08:15:45 +0100, Axel Hase wrote:

A) wenn die Firma stemmt, dann schmeiss sie von der Baustelle. B) wenn die Firma im Putz statt unter Putz verlegt, dann schmeiss sie von der Baustelle
B ist nur mit besonderer Vereinbarung zulĂ€ssig, die eine umfassende AufklĂ€rung der Kundschaft beinhaltet, dass keinerlei NĂ€gel in die Wand geschlagen werden dĂŒrfen.
Solche AufklÀrung braucht's auch bei heute möglichen WandflÀchenheizungen.
Und fĂŒr eine solche AufklĂ€rung reicht nicht ein mĂŒndliches "Ach, ĂŒbrigens..." beim Übergeben der Rechnung. Da braucht's schon handfesteres, das auch Mieter, Erben usw. ĂŒber die richtige Nutzung informiert.
Nein, DIN/VDE dafĂŒr weiss ich nicht.
Schönen Gruß Martin
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On Fri, 28 Dec 2012 08:54:47 +0000 (UTC), Martin ?rautmann

Wie soll sie sonst vorgehen? Mit der SchlitzfrÀse? Inklusive Durchtrennung aller noch benötigter Leitungen / Wasserleitungen?

Nachweis? Verwendung von Stegleitung im Putz erfordert eine spezielle Vereinbarung? Stegleitung ist in den meisten (vor allen Àlteren) HÀuser im Putz vorhanden. Zeig mir doch mal nur eine von deinen besonderen Vereinbarungen.

Das ist nachvollziehbar. Bei Stromleitungen geschieht dies aber in den meisten FĂ€llen nicht. WandflĂ€chenheizungen kommen sehr selten vor, eine Warnung macht deshalb Sinn. Stromleitungen sind praktisch ĂŒberall im / unter Putz vorhanden. Man setzt voraus, das Kunde / Mieter beim bohren oder Nagel in die Wand hĂ€mmern Vorsicht walten lassen. Vielleicht wird an Stellen mit besonders vielen Leitungen eine Warnung ausgesprochen, aber schriftlich wohl kaum.

Das möcht ich erleben, das soetwas tatsÀchlich stattfindet. In 30 Berufsjahren noch nicht erlebt.
Ihr seid von der gÀngigen Praxis meilenweit entfernt!
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On Fri, 28 Dec 2012 10:52:30 +0100, Axel Hase wrote:

Ja, frĂ€sen. Stemmen ist nicht zulĂ€ssig, erst recht nicht bei den heutigen geringen WandstĂ€rken, weil das GefĂŒge der Wand gestört wird: Risse und Verschiebungen.
Wer durch Leitungen durchfrÀst muss die eben wieder ausbessern.

Entscheide dich, ob du von Renovierung oder Neubau ausgehst.
In alten HĂ€usern ist mit jedem Schmarrn zu rechnen. Bei meinen HolzstĂ€ndern hier (innenliegendes Fachwerk) habe ich an den Balken auch nur recht geringe Überdeckung - und teils wurde da frĂŒher auch Stegleitung verlegt.
Bei Neubauten wirkt sich viel deutlicher der aktuelle Stand der Technik aus.

... weshalb du weiter alles stemmst? Ja, dann wĂŒrde ich dich von meiner Baustelle werfen.
Schönen Gruß Martin
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On Fri, 28 Dec 2012 10:09:20 +0000 (UTC), Martin ?rautmann

Tolles Argument. Bei Neubauten und Kernsanierungen lasse ich mir das gefallen und wĂŒrde die SchlitzfrĂ€se auch gerne verwenden.

Das glit fĂŒr beide. Auch auf Neubauten wird noch Stegleitung verwendet (wenn auch wesentlich weniger als frĂŒher). Und du glaubst im Ernst das der Elektriker die Stegleitung einfrĂ€st / -stemmt? Ich warte immer noch auf dem Nachweis, das dies nicht mehr zulĂ€ssig ist.

Stimmt leider.

Wie gesagt, das muss man abwĂ€gen. Zum GlĂŒck machen wir praktisch keine Neubauten mehr, weil unser LohngefĂŒge zu hoch ist, um mit den Billig-Firmen mithalten zu können. Ich bin eher fĂŒr deren ÜberprĂŒfung zustĂ€ndig (E-Check).
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On Fri, 28 Dec 2012 11:43:21 +0100, Axel Hase wrote:

Nein, wofĂŒr sollte man eine Stegleitung versenken? Die ist ja gerade fĂŒr die Montage direkt auf dem Untergrund gedacht.
Und gerade bei ganz dĂŒnnen WĂ€nden ist auch Schlitzen und FrĂ€sen nicht mehr erlaubt, da der Wandquerschnitt zu sehr geschwĂ€cht wird.

hm, Quellenforschung zeigt, dass dieses zwischenzeitlich formulierte generelle Stemmverbot (DIN 1053-1?) aktuell nicht mehr drin steht.
Vermutlich geht man davon aus, dass der heutige Handwerker weiss, wie er das richtig und vorsichtig genug macht. IMHO ist die Vermutung auch nicht praxisnah.

Macht mehr Spass...
Schönen Gruß Martin
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Thus spoke Axel Hase:

Ja, Deine FĂ€higkeiten zur Argumentation sind wirklich ĂŒberragend.

Hier ist de.sci.ing.elektrotechnik, de.rec.heimpfusch ist nebenan.

Ich habe drei Jahre lang[1] auf dem Bau Elektriker gelernt und als solcher gearbeitet. In dieser Zeit habe ich keine einzige Leitung im Putz verlegt, nicht mal die Anschlußleitungen fĂŒr Deckenleitungen. (Die wurden entweder durch die Decke gebohrt und im darĂŒberliegenden Stockwerk auf der Rohdecke verlegt oder im Fall von abgehĂ€ngten Decken eben "auf Putz" an der Decke fixiert.)
HTH,
Sebastian
_____ [1] FĂŒr die Schlauberger: Von 3,5 auf 2,5 Jahre verkĂŒrzte Lehrzeit.
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On Fri, 28 Dec 2012 12:21:24 +0100, Sebastian Suchanek

Ok, werde mich bessern... ;-)

Habt ihr nur Neubauten gemacht, oder auch mal in WĂ€nde anderer HĂ€user geschaut? Wenn ja, dann sage mir wieviele Leitungen tatsĂ€chlich unter Putz verlegt worden. In den meisten HĂ€usern wurde ausschließlich Stegleitung im Putz verlegt.
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Thus spoke Axel Hase:

Wir haben ĂŒberwiegend Neubauten gemacht. Aber auch in den "dienstlichen" Altbauten ist mir AFAIR nie eine Im-Putz- Installation begegnet. Die einzigen Leitungen, die ich in dieser Form je zu Gesicht bekommen habe, sind witzigerweise die Anschlußleitungen der Deckenleuchten in meinem Elternhaus (Baujahr 1977): NYIF von unten auf die Rohdecke geklebt und drĂŒbergeputzt.

Wie ich bereits sagte: Wenn schon *im* Putz, dann bitte mit NYIF und nicht mit NYM.
TschĂŒs,
Sebastian
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In meinen 14 Jahren im Elektrohandwerk (80 er und 90er Jahre, 3 Firmen) wurde jede Menge mit NYIF in Putz installiert! Wenn Du es in deinen 2,5 Jahren in einer Firma nie gemacht hast kannst du nicht einfach davon ausgehen das es anderswo auch so ist.
Und von meiner danach folgenden Zeit als Zeitarbeiter weis ich das es durchaus Unterschiede gibt wie verschiedene Firmen installieren...
Michael
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Ich hĂŒte mich vor Allgemeinaussagen wie "die meisten Firmen" oder "Schon Immer[tm] nur, wenn's gar nicht anders geht.". Das kann in einem anderen Teil Deutschlands schon wieder ganz anders aussehen.
Ob des gesparten Aufwandes, die Leitungen ĂŒberall entlang zu legen, *vermute* ich persönlich Querverlegung in Betondecken (und nur senkrecht schlitzen) ist vielleicht am billigsten. Haben wir (in den 3 Firmen) aber nie gemacht. Als Zeitarbeiter war ich dann erstaunt wie schnell das geht. Naja fĂŒr mich Schnee von gestern :)
Michael
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Thus spoke Michael Fischer:

Auch auf "normalen" WĂ€nden? (Also keine WĂ€nde, wo z.B. der Statiker Schlitze verboten hat...) Falls ja: welche Gegend in Deutschland?
TschĂŒs,
Sebastian
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Ja, auch auf "normalen" WĂ€nden. Praktisch den ganzen Bau, wo möglich, in NYIF. Zt. sogar NYIF 5G2,5 fĂŒr E-Herd...
Wobei sich um Statik niemand wirklich geschert hat, es war nur wohl einfach billiger...
Gegend unterer Westerwald.
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Nachtrag: Ich habe mal *hier*, bei der Freundin in Rheinhessen (wesentlich reichere Gegend als der Westerwald) aus Jux in den Unterverteiler geschaut: 4x NYIF 3G1,5 und 2x NYM 3G1,5, 1x NYM 5G2,5. Mehrfamilienhaus aus Ende 80er. Dachgeschoßwohnung! Also musste so oder so einiges in NYM gemacht werden. Trotzdem 4 von 6 Lichtstromkreiszuleitungen in NYIF...
Michael
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Axel Hase wrote:

... wĂŒrde ich jetzt als nicht sehr professionell bezeichnen, aber das mag jeder anders sehen.
In der Tat hat die VDE keine Angaben zu "MindestputzstÀrken" parat. Es sei denn ich habe nicht ausreichend intensiv gesucht.
Dennoch verwende ich beim Verlegen *unter* Putz generell eine SchlitzfrÀse um die Leitungen so tief zu bekommen, dass auch ein kleiner, nicht allzutief geschlagener, Nagel nicht bis in die Leitung kommt.

Ich habe noch ein paar StĂŒcke Kabelrohr auf Lager gehabt. Davon habe ich mir kurze StĂŒcken geschnitten und mit dem Messer dann der LĂ€nge nach aufgeschlitzt. Die so hergestellten "Geschlitzten Rohre" habe ich zusammengedrĂŒckt und in das gebohrte Loch gesteckt. Beim Loslassen halten die RohrstĂŒcke durch Federwirkung von selbst und verrutschen beim Einziehen der Leitung nicht mehr.
Thema also fĂŒr mich erledigt.
Vorsicht ist ĂŒbrigens beim Bohren durch den TrĂ€ger angebracht. Der mit QuerkrĂ€ften belastete Bohrer (aufgelegt auf einen Brettchen um nicht auf dem TrĂ€ger zu verlaufen) ist beim zweiten Loch spontan "in zwei" gegangen.
Gruß
Manuel
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wrote:

n
aber leider

platten.

ziehen > kann?
Trockenbauwand an den Stellen oeffnen, wo die Leitungen hinkommen sollen. Danach wieder schliessen. Anleitung z.B. hier:
http://www.langhalsschleifer.info/tipps-tricks-grosere-locher-in-trockenbau wanden-einfach-reparieren/

Keine Ursache.
K.L.
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Am 23.12.2012 00:37, schrieb Manuel Reimer:

Da sollte man aufpassen, wenn man HÀngeschrÀnke anbringen will. Hier wurde damals eine Bohle auf passender Höhe eingezogen, damit die HÀngeschrÀnke nicht nur an den Gipskartonplatten hÀngen.

Auch grĂ¶ĂŸere Löcher lassen sich relativ leicht wieder schließen (wurde hier bereits gepostet). Man muss halt neu spachteln.
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