Da ruft mich unsere Tochter an weil ihre Türklingel den Geist aufgegeben hat. Als ich zu ihr fahre ist ein Kästchen im Briefkasten mit zwei Tasten, einer durchgebrannten Sophittenlampe und knapp zwanzig Adern Klingeldraht. Spannung ist da. Im Keller ist ein Klingeltrafo, der hat Eingang und Ausgang Spannung. Bleibt die Gong/ Klingel. An der Rückseite der Klingel sind zwei Drähte aber auch ein Klappe. Und wie ich die aufmache lachen mir spöttisch drei AA Batterien entgegen. Eine davon versifft also ausgelaufen. Also wenn schon die Spannung eines Klingeltrafos da ist baue ich doch keine mit Batterie betriebene Klingel ein.
was es alles gibt
Sep 29, 2026
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Macht das Ding denn dasselbe Geräusch auch wenn man den Klingeltaster nur antippt? Wenn es eine Melodie zuende spielen soll auch wenn die Klingelspannung nicht mehr da ist... Grüße Marc
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Macht das Ding denn dasselbe Geräusch auch wenn man den Klingeltaster nur antippt? Wenn es eine Melodie zuende spielen soll auch wenn die Klingelspannung nicht mehr da ist...
Grüße Marc
Das klingt sehr nach Mietwohnung. Es ist für Deine Tochter sicher schön, dich zu haben, aber der eigentlich anzurufende ist der Vermieter. Was zur Mietsache gehört, hat zu funktionieren und das hat, wenn nicht vom Mieter über normale Be- und Abnutzung hinaus verursacht, der Vermieter zu tragen.
N.B: Ich bin selbst Vermieter und was ich bei meiner eigenen Tochter und etlichen Bekannten mit deren Vermietern so alles sehe, spottet jeder Beschreibung. Das wohlfeile Vermieterbashing der linken Presse ärgert mich sehr, aber auf der anderen Seite hat auch ein Vermieter Pflichten.
Nein Eigentum aber diese doofe Klingel hat der Nochgatte verbaut. Gepostet habe ich nur weil ich es nicht fassen kann daß es so eine Klingel gibt.
Habe ich nicht versucht. Wenn ich an unseren Supergong denke reicht kurzes antippen für kompletten Big Ben.
Wenn es in der Wohnung auch eine Türöffner-Taste gibt braucht man zumindest an der; und oft auch an der Stelle wo das in der Wohnung verdrahtet ist; sowieso eine Dauernde Betriebsspannung (vom Klingeltrafo) neben der Masse. Und da bei den üblicherweise dafür verwendeten Telefonkabeln (YSTY) eh paarweise verdrilltes usus ist hat man entweder 2 oder 4 Adern. 2 würden nur für eine Klingel reichen, 4 reichten für Klingel, Dauerspannung und Türöffner.
Wenn der Installateur es so verdrahtet hat!
Eine Türsprechanlage macht das ganze dann nur noch unwesentlich komplizwickter. :-) Und für die braucht man auch Masse und Spannung extra.
Ja, ich weiß auch das für eine Getrennte Klingel in der Wohnung eigentlich nur 2 Drähte reichten. Aber ein YSTY mit nur einem Adernpaar dürfte exotisch sein, ein NYM übertrieben und Lautsprecherkabel (2-adrig) unpassend/unzulässig (Im Putz/Unterputz?).
Was sollte man da sonst sinnvoll als Kabel erwarten?
Kurz: Genug Adern sollten meistens da sein, wenn sie angeschlossen oder erreichbar sind.
Bye/ /Kay
Am 30.09.26 um 14:13 schrieb Gerd Schweizer:
Hat der evtl. einen SuperCap als Speicher - oder auch Batterien?
Ich kenne die Elektronischen Gongs eigentlich mit mindestens 3 Klemmen. Masse, Signal und Spannungsversorgung. ODER: Batteriefach.
Bye/ /Kay
Ist halt die einzige Möglichkeit elektronische Klingeln zu verbauen die an einer traditionellen Verkabelung funktionieren.
Die Batterien haben so lange gehalten, daß sie in der Zeit komplett vergessen wurden. Sicher, es geht auch anders, aber am Ort der Klingel kommen meist nur zwei Adern aus der Wand. Bei der Wahl, entweder Putz aufschlagen oder alle n Jahre einmal Batterien scheint mir letzteres nicht ganz dumm.
Am 29.09.26 um 19:38 schrieb Axel Berger:
Was ist denn an einer "alten" Klingelverkabelung mit Klingeltrafo und den "Schellen" in der Wohnung mangelhaft? Die sind nun wirklich nicht störanfällig.
Zum Beispiel weil es keine Sprech- oder gar Videoverbindung gibt und man deswegen nicht kontrollieren kann wen man da aus dem 3. OG ins Haus lässt. Hilfsweise könnte man diskutieren ob man ab einem gewissen Ausstattungsniveau eine wohltönendere Klingel erwarten kann.
Grüße Marc
Ist das denn in diesem Fall vertraglich geregelt? Falls nein ist es halt nicht Teil der Ausstattung, aber kein Mangel, weil es dieses Feature nie gab.
Das heißt ja nicht dass man nicht mit dem Vermieter sprechen könnte. Ich habe im vermieteten Haus letzte Woche das Kellerlicht getauscht und übernächste Woche kommt eine weitere Netzwerkdose dorthin wo der Mieter einen weiteren WLAN-Accesspoint haben möchte.
Grüße Marc
Wo hätte ich das gesagt oder auch nur angedeutet?
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Da würde mir die durch den Technischen Fortschritt befeuerte steigende Anspruchshaltung als Beweggrund einfallen.
Die Klingel in der Wohnung kann man ja prinzipiell auch nachträglich auswechseln oder gegen ein Externes und Wohlklingenderes Exemplar austauschen/ergänzen.
Aber wenn es um die Verkabelung von der Tür zu den Wohnungen geht so liegt da ja oft immer noch das was beim Neubau eingezogen wurde. Wenn das nur für Klingel und Türöffner konzipiert war reicht es eben oft nicht für besseres oder neueres wie Sprechkreise oder Videoübertragung.
Es gibt sicher teils Adern Sparende (Digitale?) Lösungen das zu umgehen aber das ist bestimmt auch immer eine Abwägung neue Kabel oder Sparlösung.
Ich habe vor ca. -30 Jahren mal eine größere Installation mit (Analoger) Siedle Vario verknoten müssen. Die Kabel hat mein Chef verlegt und der wußte selbst nicht genau wie viele Adern gebraucht wurden. Also sind teils doppelte 4-8 DA leitungen zu jeder Sprechstelle verlegt - und überhaupt nicht beschriftet worden. Dazu kamen dann noch 2 Türsprechstellen (= Umschaltrelais) und später noch eine weitere. Die knapp einstelligen Sprechstellen sollten/konnten außerdem intern miteinander sprechen aber diesen "Drahtverhau" zum funktionieren zu bringen war auch nicht einfach. Dazu kamen dann noch "Sonderlocken wie 2 getrennte schaltbare Summer von einer der Türen bei einer Anderen Sprechstelle (X besucht Y und wartet beim Käffchen auf Kunde).
So weit ich erinnere brauchte das "System" Vario eigentlich mindestens
12 Adern, dort waren die bis zu 16 an einigen Stellen noch nicht genug.Man "hätte" das ganze auch als Bus von Sprechstelle zu Sprechstelle legen können aber hier endeten alle Leitungen in einer UP Verteilung mit
4 Reihen im Keller. Rückblickend sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil.Bye/ /Kay
Interpretation? Bei...
... kam mir das auch nur als eine Möglichkeit in den Sinn. Siehe meinen Post daneben.
Bye/ /Kay
Es liegt sicher an meiner Fehlinterpretation mit der Mietwohnung. Für mich sah es so aus, als käme ein Vermieter seinen elementaren Pflichten nicht nach und anstatt auf den Tisch zu klopfen reiste über weite Entfernung der Vater an. Nach Erfahrungen im Umfeld liegt mein Trigger inzwischen recht niedrig. Es freute mich, bei Marc zu lesen, daß offenbar auch andere Vermieter ihre eigenen Pflichten ernst nehmen.
Wenn man gute Mieter hat und behalten möchte, liegt das m.E. durchaus auch im eigenen Interesse. Bei nur drei Batterien würde allerdings auch ich meine Mieter fragen, ob sie bereit wären, die schnell selbst zu wechseln oder wechseln zu lassen, und natürlich die Kosten erstatten. Meine eigene Anfahrt ist weit und Handwerker sind teuer.
Das ist halt immer noch kein Mangel der gemieteten Wohnung im laufenden Mietvertrag. Es gibt immer noch haufenweise Wohnungen ohne FI-Schalter, deren Elektrik quasi unter Umbauverbot steht weil bei der geringsten Änderung sofort der komplette Bestandsschutz weg ist.
Da wird dann halt so eine Lösung mit Batterie bei rauskommen. Das ist ja genau der Ausgangsfall.
Oder für Stromversorgung einer längeren Tonausgabe.
Das wiederum bedingt einen Komplettumbau der Anlage. Die Klingel mit Batterie schließt man einfach so an.
Grüße Marc
Kay Martinen schrieb:
Nur die Klingeltrafospannung mit 11 oder 12V. Aber Superklang mit Hilfe einer dicken Glasplatte. Warum das so toll klingt kann ich nicht erklären. Man kann auch andere Melodien speichern und abspielen.
Wenn schon 10 V ankommen? JA MIT ZWEI aDERN:
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