Klingeltrafo -> Schaltnetzteil? Eco...

Moin,
ich habe in unserem Zählerschrank einen Netzwerk-Switch und eine Klingel mit Strom zu versorgen.
Der Original-Trafo des Switches hatte 7,5 V und 1 A und wurde schön
warm. Er ist inzwischen durch ein Schaltnetzteil mit 1,2 A ersetzt.
Die Angaben zum Gong lauten: Betriebsspannung 8...12 V~, Stromaufnahme ca. 1 A Bisher hängt der an einem 9V-Block.
Ich frage mich nun ob ich den Gong mit an das Netzteil des Switches hängen sollte, oder was die Alternativen sind, bei denen die Verluste möglichst minimiert sein sollen.
Offizielle Klingeltrafos sind irgendwie nie Schaltnetzteile, warum eigentlich? Selbst eine Eco-Variante, die ich fand, ist keins.
Lohnt es sich eigentlich, noch andere Geräte, die 12 V brauchen und jeweils eigene Schaltnetzteile haben, stattdessen mit einem zentralen Netzteil zu versorgen? Oder sind die Verluste von Schaltnetzteilen schon so gering, dass das keinen Unterschied macht?
--
Moritz Franckenstein
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Moritz Franckenstein schrieb:

Dann zieht der bestimmt kein Ampere! Ausserdem ist der Gong wohl für AC gedacht und hängt bei dir an DC. Dass kann gehen. Muss aber nicht.

Ich würde einen Gong auf keinen Fall parallel am gleichen Netzteil eines doch recht empfindlichen anderen Gerätes betreiben. So ein Gong hat ganz nette Induktivitäten. Möglich dass dein Switch beim Klingeln "abstürzt" oder Blödsinn macht.

Weil Klingeltrafos i.d.R. auf Wechselspannung ausgelegt sind. Und Schaltnetzteile das wohl selten liefern.

Kommt drauf an. Man kann auch nicht immer beliebig solche Geräte zusammenschalten. Von wegen eventuell "Plus aus Masse" und "Minus auf Masse".

Einen Unterschied macht es schon. Nur ist die Frage, ob die eventuellen Mehrkosten überhaupt eine nennenswerte Rolle spielen.
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Mag ich nicht.

Das wird auf Grund der benötigten Spannung kaum funktionieren.

Es ist nur ein Trafo mit betsimmten Eigenschaften, nix Elektronik.
Lutz
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Es gibt spezielle Vorschriften bezglich Kurzschluss- festigkeit und Feuersicherheit fr Klingeltrafos. Es wird vermutlich schwierig, die mit einem Schalt- netzteil zu erreichen. Dein Gong wird Dein Netzteil so stark belasten, das die Spannung zusammenbricht. Ob das Dein Switch mag? Man knnte natrlich eine Entkopplungsschaltung mit Diode und Elko bauen, was aber nicht unbedingt der Betriebssicherheit dient.

Es kommt dadurch zu einer zustzlichen Verkopplung der Gerte und mglicher- weise Brummschleifen. Das bringt mehr Probleme als Vorteile. Gruss Harald
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Harald Wilhelms wrote, on 04.08.2010 09:32:

Also das Schaltnetzteil, dass ich jetzt hier habe, ist laut Aufschrift Kurzschlusssicher, Überlastsicher und hat eine Thermosicherung. Ist das für die Klingel damit zulässig?

Aber doch nur, wenn Klingel und Switch zusammen mehr als die 1,2 A brauchen?

Ich kenne mich mit solchen Schaltungen nicht aus. Was bewirkt sie und wie schadet sie der Betriebssicherheit? (Weil die Schaltung selbst kaputt gehen kann?)
Also sollte ich sicherheithalber 2 Netzteile nehmen? Wieviel kWh verbraucht so ein Schaltnetzteil wohl in einem Jahr im Leerlauf?
Am liebsten hätte ich ja Hutschienennetzteile, aber ich fand keine für 7,5 V - sondern nur 12 V. Wenn ich das mit einem Spannungsregler runterregele, steigen wieder die Verluste, oder?
Wollt ihr mir ein konkretes Modell für die Klingel empfehlen? Als offiziellen Klingeltrafo fand ich bisher nur Grothe GT eco 3148. Aber der wird kaum bis garnicht angeboten und ist mir sowieso zu teuer.
--
Moritz Franckenstein
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Fr Hausinstallationen gelten andere Regeln als fr Industriegerte

Nun, ein Verbrauch von bis zu 1A ist fr Gongs durchaus blich. Ein Klingeltrafo steckt so etwas problemlos weg, da es ja nur kurzzeitig ist. Ein Schaltnetzteil geht da in die Strombegrenzung.

Elkos haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Ausserdem, je mehr Bauelemente eine Schaltung hat, desto unzuverlssiger wird sie.

Ja.
Das ist bei Schaltnetzteilen je nach Typ vllig unterschiedlich. Bei Klingeltrafos wrde ich von < 10 kWh im Leerlauf ausgehen, ohne jetzt nachgemessen zu haben.

s.o. Je nach Netzteil...

Geh zum nchsten Elektriker oder Baumarkt. Hutschienentrafos sind grundstzlich teurer als normale Aufputzmodelle. Gruss Harald
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Harald Wilhelms wrote, on 04.08.2010 12:49:

Was willst du mir damit sagen?

Verstehe ich nicht. Wenn da 1,2 A draufsteht, sollte es die doch dauerhaft liefern können, oder bin ich da auf dem Holzweg?
--
Moritz Franckenstein
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Nun, ein Klingeltrafo muss z.B. abschaltbar sein, oder eine eigne Sicherung haben.

Wieso? ich dachte, 1A schluckt schon Dein Switch? Gruss Harald
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Hi, dazu kommt vermutlich auch noch der Türöffner, der meist die gesamte "Leistung" zieht. Das ist rustikale Urtechnik. Die Funkeneffekte beim Prellen der Klingeltaste und Türöffnertaste dürften der Elektronik auch einiges Kopfzerbrechen machen :-) wenn man das richtige Radio hat, ist jede solche Türklingel eine "Funk(en)klingel" Mit nem passend abgestimmten und gerichteten Langwellen-Handradio ging das jedenfalls problemlos.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote, on 04.08.2010 20:53:

Oh, ah, den Türöffner habe ich ja ganz vergessen! Danke.
Ja, wir habe auch noch einen Türöffner, der bisher nirgends angeschlossen ist. Was der für Spannung und/oder Strom braucht weiß ich garnicht.
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Harald Wilhelms wrote, on 04.08.2010 20:46:

Das hoffe ich nicht. Dessen Originaltrafo konnte 1A liefern.
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Harald Wilhelms wrote, on 04.08.2010 12:49:

Ich habe mir jetzt nochmal diesen Eco-Klingeltrafo von Grothe angeschaut, der aber über 30 Euro kostet. Dort schreiben sie:
"herkömmliche Trafos benötigen bis zu 35 kWh/Jahr im Standby-Betrieb. Ihr neuer GT eco 3173 benötigt nur etwa 8 kWh/Jahr!"
Als Alternative habe ich mir ein Hutschienen-Schaltnetzteil angesehen und 6,6 kWh ausgerechnet. Und es wäre auch noch deutlich billiger.
Klingeltrafos mit Angaben zur Leerlaufleistung konnte ich leider absolut keine finden.
Aber ich verwette meine Mütze, dass du mit < 10 kWh falsch liegst. Vielleicht misst du einfach deinen mal nach :)
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Moritz Franckenstein schrieb:

Hallo,
bleibt immer noch die Frage zu klären ob es nun Wechselspannung sein muß oder ob es auch Gleichspannung sein darf, das kommt auf die angeschlossenen Verbraucher an.
Ein Klingeltrafo soll auch bei Betrieb über 24 Stunden an 365 Tagen zwanzig bis dreißig Jahre durchstehen, wenn nicht auch vierzig Jahre. Beim Hutschienen-Schaltnetzteil kann man wegen der eingebauten Elektrolytkondensatoren nicht davon ausgehen das es vierzig Jahre durchhält.
Bye
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Uwe Hercksen wrote, on 04.08.2010 16:34:

Da die Klingel momentan mit einer 9V-Batterie funktioniert ist die Frage für mich beantwortet.

Bei einem Modell, das ich fand, standen immerhin 360.000 Stunden dran.
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Einem Gong ist das ziemlich egal, denn das ist nur ein Zugmagnet mit Tauchanker, ausgelegt fr Kurzzeitbetrieb. Bei Klingeln hat man den frher blichen "Wagnerschen Hammer" meist inzwischen eingespart und verlsst sich auf die 50Hz. Gruss Harald
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Hallo, Moritz,
Du meintest am 04.08.10:

Also weniger als 10 kWh pro Jahr.

Also weniger als 10 kWh pro Jahr.

"standby" ist das gleiche wie Leerlauf.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote, on 04.08.2010 16:59:

Hallo Helmut,
ich verstehe Sinn und Zweck Deines Postings nicht.
Der GT eco macht allerhand Klimmzüge, um diese 8 kWh zu erreichen und ist mit "Klingeltrafos" nicht zu vergleichen. Insbesondere nicht beim Preis. Zudem kann ich ihn nicht für die Beleuchtung des Klingelknopfes per LED verwenden. Und da er kaum zu bekommen ist, ist die Nachfrage sicherlich auch nicht besonders hoch und er kommt kaum zum Einsatz.
Und das Schaltnetzteil ist überhaupt kein Klingeltrafo.

Ja und?
:)
--
Moritz Franckenstein
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Hallo, Moritz,
Du meintest am 04.08.10:

Und ich habe Sinn und Zweck Deiner Antwort auf Uwes Hinweis "< 10 kWh im Leerlauf" nicht.

Siehe Uwes Abschätzung.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote, on 04.08.2010 21:05:

Mit meiner Antwort wollte ich aussagen, dass zumindest die Firma Grothe behauptet, es wären 35 und nicht < 10 kWh/Jahr.
Da ich zu keinem einzigen Klingeltrafo eine Leerlaufleistung finden konnte, ist das die einzige Angabe die ich habe. Und ich würde darauf tippen, dass der Wert hinkommt.
Vielleicht liest ja hier jemand mit, der seinen Klingeltrafo mal misst. Ich finde, ca. 7 Euro pro Jahr sind zu viel.
--
Moritz Franckenstein
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Hallo, Moritz,
Du meintest am 04.08.10:

Nein - sie sagt "bis zu". Damit ist "< 10 kWh/Jahr" nicht ausgeschlossen.

Du hast auch die Angabe von Uwe. Und der will keine eigenen Geräte verkaufen.
Viele Gruesse! Helmut
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