MQTT ist ein Applikationsprotokoll, da dann auch wieder IP und ein Layer 2 (also in der Realität am Ende doch wieder Ethernet oder WLAN) liegt.
Das ist auch wieder so ein Problem, das ich mit Tasmota habe: Es läuft nur auf WLAN-only-Hardware. Andererseits muss man dann keinen teuren Switchport für jedes Tasmota-Dings verbraten, es läuft völlig unauffällig und in der Praxis ist das WLAN auch kein Argument mehr weil halt (leider?) doch sehr zuverlässig.
Grüße Marc
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A
Axel Berger
OK, hab's gelesen. Danke für den Hinweis.
Das wichtigste steht nicht drin resp. muß aus Schweigen und halben Andeutungen erschlossen werden. Keines der Geräte hat eine Schnittstelle, mit der man eine Lade- oder Entladeleistung vorgeben könnte. Alles hängt an der Cloud. Der Home Assistant hat Schnittstellen für Herstellerclouds, ist dann aber niemals Master sondern bestensfalls Bittsteller oder nur Slave, der Meßwerte anliefert.
Dafür reiten sie auf einer Albernheit herum. Die Waschmaschinentrommel mit 50 W hält bei jedem Richtungswechsel für rund drei Sekunden an. Manche Akkus können mit ihrer Lieferung diesem Einbruch folgen. Und?
Wenn ich nach Sonnenuntergang mit Licht am Arbeitsplatz sitze, verbrauche ich im Haushalt um 400 W. Bei Schlafengehen fällt das auf knapp 100 W. Ein Akku der den Verbrauch mit 200 bis 300 W stützt würde meine Mittagsüberschüsse sinnvoll nutzen. Mehr ist weder nötig noch sinnvoll. Bei einem vorhandenen HA will ich die Regeln natürlich auch da erstellen und nicht in irgendeiner Cloud mit anderer, zu erlernender Syntax. Zudem habe ich bei einer Cloud ohne Vertrag, die ich nicht bezahle, auch keinerlei Rechte oder Anspruch.
Wenig überraschend sind die Preise. Alle viel zu hoch. Aber das war klar. Der Akku am Beginn dieses Thread, der mit der Hälfte des Preises an die Grenze der Amortisation rückt, ist ganz neu.
Interessanter ist der Artikel zu Tarifen. Solarstrom mittags ist wertlos und zwei Drittel des Gewinns durch Eigenerzeugung sind ein Steuergeschenk. Aber das wußten wir auch schon.
M
Marte Schwarz
Hi Axel,
Meine zwei Balkonanlagen kamen mit Montagematerial (das natürlich nicht im Komplettangebot dabei war) auf je ca. 300 € für die 800 W. Neue 405 W Module in schönem Schwarz, die von meinen Mädels akzeptiert werden.
Marte
A
Axel Berger
Und ich dachte, ich hätte günstig eingekauft -- auch wenn der Preis des nackten Pakets direkt nach der Bestellung von 410 auf 360 Euro gefallen ist. So ist das Vieh.
M
Martin Τrautmann
Wow, das ist günstig.
Ich bezahlte deutlich mehr, weil bei mir einerseits eine Aufständerung für's Flachdach dazu kam, außerdem 4x 3 m Verlängerung für eine Nordwand-Montage des Wechselrichters und ein wenig Kleinkram, insgesamt knapp 400 €.
Dafür hat die Stadt es mit 200 € bezuschusst und der Energieversorger den Zähler noch nicht getauscht.
Mein Wechselrichter von APsystems bietet unmittelbar Auslesefunktionen der Einsoeisung - aber leider nur bei stabiler WLAN-Verbindung. Die ist bei mir aber draußen nicht so stabil wie gewünscht. Daher habe ich tatsächlich wohl mehr erzeugt als mitprotolkolliert - nämlich 524 kWh seit April 2024. Ergo habe ich weniger als einem halben Jahr schon
157,20 € erwirtchaftet (Arbeitspreis 0,30 €/kWh) - sprich, der wird sich schon nach weniger als einem Jahr amortisiert haben.
A
Alexander Schreiber
Teuer? Ich sehe hier knapp über CHF 2/Port für GBit Switches ... ja, neu.
Naja, hier ist alles verkabelt, es sei denn es geht nicht anders, also entweder mobiler Kram (Telefon, Tablet) oder es geht da partout kein Kabel hinzuziehen.
Man liest sich, Alex.
R
Ralph Aichinger
Naja, wenn du nicht nur einen nackten Switchport willst, sondern ein Patchpanel dahinter, und dann ein langes Kabel in der Wand, und am anderen Ende dieses Kabels eine Steckdose, und letztere 3 Dinge von einem Elektriker installiert, dann wird es potentiell schon teuer.
/ralph
M
Marc Haber
Managebar, VLAN-fähig, PoE, plus die Verkabelung in der Wohnung. Und eigentlich will man auch keine managebaren Switche von TP-Link oder Level One.
Oder es ist ein Tasmota.
Das KNX-Interface für die Klimaanlage kostet 800 Euro. Der Tasmota-Universal-IR-Sender 30.
Grüße Marc
M
Martin Τrautmann
Und das spricht auch KNX?
M
Marc Haber
Nein, aber MQTT, das reicht.
Grüße Marc
A
Axel Berger
Nein der Steuerzahler. Bei Zuschüssen, die fast jeder bekommt, bezahlt sie jeder selbst plus einen saftigen Overhead für den Verwaltungswasserkopf. Sachen wie Solaranlagen, die nur recht wenige, in aller Regel deutlich überdurchschnittlich reiche haben, zahlt die große Masse derer, die sich das selbst nicht leisten können.
"Zuschüsse" und "Förderungen" sind asozialer Steuerbetrug wie Cum/Ex.
Subventionsbetrug ist ein prima Geschäft. N.B: die Cum/Ex Banken (und die Nürnberger Angeklagten) sind *nicht* verurteilt worden, weil sie gegen das geschriebene Gesetz verstoßen hätten, haben sie nicht, sondern weil "sie hätten erkennen muß müssen, daß das so nicht moralisch richtig ist".
Zu Zeiten negativer Strompreise einspeisen und trotzdem 30 Cent/kWh Gewinn einstreichen ist genau das.
M
Martin Τrautmann
...weshalb du auch keinerlei Werbunskosten und Abschreibungen in deiner Steuererklärung ansetzt, richtig?
Ah, auch gleich noch Betrug unterstellen.
Ok. Atomstrom und Verbrennermotoren sind Betrug an der Zukunft. Zufrieden?
M
Marte Schwarz
Hi Axel,
Nein, das ist schon recht exklusiv. Die Anzahl der Städte, die solche Zuschüsse gewähren ist nicht allzu groß.
Ganz so streng würde ich das nicht sehen wollen, aber ich stimme Dir zu, dass es viele solche Förderungen gibt und gab, auf die das gut zutrifft.
Marte
A
Axel Berger
Zwischen echten Kosten, die einen realen Unterschied zwischen Einnahmen und Gewinn bilden, und Zwangsgeschenken der Mehrheit der Steuerzahler an eine politisch privilegierte Minderheit besteht schon ein grundsätzlicher Unterschied.
M
Marcel Mueller
Am 21.09.24 um 11:47 schrieb Axel Berger:
Das kannst du vergessen. Unter günstigsten Bedingungen kommst du mit einem üblich Balkonkraftwerk + Speicher auf einen eher niedrigen zweistelligen Ertrag pro Jahr. Da amortisiert sich gar nichts, wenn man den Speicher nicht noch anderwärtig verwendet.
Speicherwirkungsgrad: ca. 75%
Nicht jeden Tag bleiben 2 kWh übrig, an etlichen Tagen wird das BKW nur 1-2 kWh erzeugen. Bei mir werden im Schnitt vllt. 0,7 kWh pro Tag eingespeist. Nur die kannst du speichern, und auch nur dann, wenn es nicht gerade mal >2kWh am Tag waren. => Ich würde höchstens mit 0,5 kWh/Tag im Mittel rechnen, von denen dank (1) nur ein Teil zurück kommt.
Es kommt auf das Timing an. Der Speicher muss sehr genau nur überschüssigen Strom speichern. Andernfalls würde sein Wirkungsgrad auch bei ansonsten selbstverbrauchtem Strom zuschlagen und die Bilanz ins Minus ziehen.
Insellösungen sind eine komplett andere Tüte. Und das zählt auch nicht der Preis pro kWh, sonder die Verfügbarkeit des Stroms als Motivation. Da musst du unter anderem aufpassen, welche Lastspitzen die Kiste kann. Ein Kühlschrank mag im Betrieb nur 80W ziehen, aber anlaufen tut er damit nicht. Da ist zuweilen das zehnfache nötig. Blöd, wenn der Speicher nur 300W liefert und dann nur in die Notabschaltung läuft.
Marcel
M
Michael Schwingen
Plus Stromverbrauch - für einen 1000baseT-Link würde ich mal in Summe (beide Enden) mit 0.5W-1W rechnen. PoE ist nett, macht aber zusätzliche Verluste. OK, mit aktueller Hardware auf 100BaseT kann man noch etwas sparen.
WLAN braucht da deutlich weniger Strom, und braucht keine Verkabelung. Ja, ich bevorzuge auch Kabel, aber alleine für das IoT-Geraffel (Raumsensoren und Shelly) würde ich einen eigenen 8-Port-Switch brauchen. Und trotz überlaufenem 2.4GHz-Band läuft das hier in der Stadt absolut problemlos.
cu Michael
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