Wirkungsgrad elekt. Energieverteilung in Deutschland

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begin quoting, Thak Hinnerk schrieb:


1/3 von was?

Und nach 3/3 Verlust kommt gar nichts mehr an...

Modulo schlechtes Gedächtnis, ja?
Man muß erst einmal einen Haufen Sachen sauber definieren:
- Kraftwerk - Brutto- oder Nettoleistung? Die Kohlemühlen und Gebläse schlucken auch nicht unbeträchtliche Leistungen. (Und den themodynamischen Wirkungsgrad - "Kohle oder Öl" (wohl eher Gas) "rein" - schaut man an dieser Stelle gar nicht an. Beim Kraftwerk muß man dann eher fragen, ob man vor oder hinter dem Maschinentzrafo zu messen anfängt - macht 0,5-1 % Unterschied.) - Pumpspeicher - die Hälfte der vom Kraftwerk erzeugten Arbeit kommt über den Umweg über das Pumpspeicherwerk dann am Schluß beim Verbraucher an. Wie wollen wir das rechnen? - Trafo- und Leitungsverluiste sind begrifflich eigentlich übersichtlich - aber! Die hängen natürlich von der Belastung ab: Einerseits nehmen die Verluste mit dem Quadrat der Übertragungsleistung zu, andererseits gibt es eine lastunabhängige Verlustkomponente (Magnetisierungsverluste und Ableitströme), außerdem hängt das auch noch von der Blindlast ab. Was nehmen wir denn da jetzt?

Was hat denn die *installierte* KW-Leistung mit der Erzeugung zu tun? Ohne die Vollaststundenzahl wird das ja wohl nichts.

ust das eigentlich eine AKü fonn Transvormatoren?

"D. E.", aha.

Ist auch besser so.
(Ich tippe auf 10-15 % Verluste.)
Gruß aus Bremen Ralf
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On Tue, 13 Dec 2011 23:01:35 +0100, Ralf . K u s m i e r z wrote:

1/3 würde insgesamt nicht mal so schlecht klingen. Vermutlich muss man die gesamte Abbau- und Anlieferkette wegrechnen und geht vom reinen Energiegehalt der Kohle aus. Da hätte ich eher weniger als 50 % erwartet, was als elektrische Energie das Kraftwerk verlässt.

Die Hälfte? Bei AKW vielleicht, bei Kohle zum Teil, bei Öl und Gas wohl eher nicht - und du postulierst damit ja, dass für die Hälfte der Kraftwerksleistung in Deutschland überhaupt Pumpspeicherkapazität bestehen würde. Ich vermute die eher im niedrig einstelligen Prozentbereich!?

Man braucht nicht alles exakt aufzudröseln - es reicht ja der Mittelwert über das ganze Jahr, am einfachsten ermittelt über das, was die Kraftwerke in Summe hergaben gegenüber zu dem, was in Summe bei den Haushalts- und Industriezählern verkauft wurde.

Ja, würde ich auch so vermuten - ohne Umweg über Pumpspeicher. Das Gesamtbild dürften die nur wenig beeinflussen, die explizite Rechnung dürfte aber weit schlechter aussehen.
Schönen Gruß Martin
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begin quoting, Martin ?rautmann schrieb:

Es ist nur völlig hirnrissig. Bei den Übertraguingsverlusten geht man logischerweise davon aus, daß aus dem Kraftwerk 100 % rauskommen - was davon nicht beim Verbraucher ankommt, sind Verluste.

Was hat das damit zu tun? Das PSW weiß nicht, ob es Wind- oder Solarstrom speichert.

Dir ist schon klar, daß ich auf einen Nonsens-Beitrag geantwortet hatte? (War erwartungsgemäß vergebliche Liebesmüh' - macht nichts, Killfile regelt.)

Der OP wollte genau das wissen (wozu auch immer). Belastbare Quellen haben wir offenbar nicht.
Wobei es eigentlich eine interessante Frage ist, wo die Verluste eigentlich verrechnet werden. Wenn an der Strombörse Strommengen gehandelt werden, welche sind das eigentlich? Vermutlich ab KW-Zaun - der (Gtoß-)Abnehmer wird aber wohl nicht mehr zahlen wollen, als bei ihm sekundär aus dem Trafo quillt. (Naja, wenn's sein eigener Trafo ist, wird er dessen Verluste wohl mitbezahlen müssen.) Wird wohl irgendwo geregelt sein...
(Ja, letztlich zahlen die Kunden immer alles. Wer auch sonst... Ach so, ja, der Steuerzahler natürlich auch.)
Gruß aus Bremen Ralf
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On Wed, 14 Dec 2011 23:35:30 +0100, Ralf . K u s m i e r z wrote:

Come on, du weisst doch, was Grundlast ist, welche Kraftwerke man modulieren kann und welche nicht.

Wird wohl als gottgegeben hingenommen werden. So lange niemand davon gezielt profitiert und sich die Goldene Nase daran verdient leben wohl alle damit, dass weniger ankommt als reingespeist wird.
Schönen Gruß Martin
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begin quoting, Martin ?rautmann schrieb:

Richtig, ist weiß auch, daß der Wind nicht auf Kommando weht und die "Regenerativen" fürchterlich viel Speicher benötigen.

Das beantwortet nicht die Frage, wer zahlt. Die dürfte simpel vom Verrechnungspunkt abhängen.

Wer zahlt?
Gruß aus Bremen Ralf
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Am 14.12.2011 23:35, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Angefangen hat das mit einer IRC Diskussion zu Wirkungsgrad von Netzteilen und Standby-Verluste beim Endverbraucher. Das ging dann über auf Wirkungsgrad der großen Trafos und schließlich zum Wirkungsgrad "Krafwerk, Generatorabgang bis Endverbraucher HAK".
Ich konnte nur 85-90% schätzen ohne etwas vorlegen zu können. Und da ich es eine interessante Frage fand, habe ich sie hier gepostet in der Hoffnung auf Antwort. Gruß Andy
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Brennwert des Stoffes, der über den Zaun des Kraftwerkes in irgenddeinen Brennkammer gekippt wird. Laut gängigen Physikbüchern hat z.B. Kohle einen Brennwert von x kW pro Mengeneinheit. Wenn aus dieser Menge Kohle nun y kW Strom erzeugt wird dann ist das 1/3 (grob überschlägig) der theoretischen Energiemenge.

Du spinnst/fantasierst oder willst mich absichtlich missverstehen.

Aha, du willst also nicht verstehen. Für dein Gehirntraining: Vorne steht "Kraftwerkszaun" als Meßgrenze. Also alle Eigenverluste (incl. Büro, Verwaltung, Heizung, Hafenanlage (Kohlekraftwerk Wedel) und Krane zum Entladen usw.

Du fantasierst dir schon wieder Müll zusammen. Von installierter Leistung schrieb ich nicht, sondern von Leistung, also aktueller "Verbrauch". Da gibt es hübsche Werte, die nach Jahren, Monaten, Tagen oder auch Stunden aufgegliedert sind.
--
Thak.

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begin quoting, Thak Hinnerk schrieb:

Willkommen ind meinem Fitt^WGerber-File.
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Am 13.12.2011 16:19, schrieb Andreas Weber:

Deutschland kann ich nicht bieten, aber Österreich ist ja nicht so weit weg (Daten 2010 aus http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/statistik/dokumente/pdfs/e-control-statistikbroschuere-2011.pdf ):
90972 GWh Gesamtaufbringung 3533 GWh Verluste 2090 GWh Eigenbedarf (ohne Pumpspeicherung)
Ergibt einen "Wirkungsgrad" von 96,1%. Wenn man den Eigenbedarf ebenfalls als Verlust rechnet, bleiben immer noch 93,8%.
Das korreliert recht gut mit dem Verhältnis aus Energiepreis zu Netzverlustentgelt aus meiner Stromrechnung.
Grüße aus Salzburg Wolfgang
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Am 18.12.2011 21:33, schrieb Wolfgang Rosmann:

http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/statistik/dokumente/pdfs/e-control-statistikbroschuere-2011.pdf ):
Hallo Wolfang, danke vielmals. Eigenbedarf würde ich auch zu Verluste zählen. Gruß Andy
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