Schwingungen bei Hubkolbenmotoren

Aug 21, 2006 108 Replies

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Christoph Müller schrieb:

Ja.

"Viel Hub" heißt nicht "großer Hubraum", sondern eben "großer Kolbenweg". Den gibt's dann als Kurzhuber (große Bohrung) mit viel Hubraum und als Langhuber (kleine Bohrung) mit wenig Hubraum.

Und die optimale Motordrehzahl ist natürlich ein Kompromiß aus Motorgewicht (sinkt mit steigender Drehzahl), ausreichend hoher Drehzahl zur Minimierung der thermischen Verluste, ausreichend niedriger Drehzahl für vollständige Verbrennung und vollständige Gaswechsel ohne Strömungs- und Überströmverluste, Vibration und Verschleiß.

Gruß aus Bremen Ralf

Ralf Kusmierz schrieb:

es geht auch darum, was draus wird - nämlich jede Menge CO2.

Selbst wenn - am CO2-Problem ändert das nichts. Wenn was in die Biosphäre geworfen wird, das früher nicht dort war, dann ist anschließend ganz einfach mehr davon in der Biosphäre. Wenn der CO2-Effekt wirklich zur Klimakatastrophe beiträgt, dann auch das billige oder teure Erdöl.

Dann würden das ja alle so machen und Erfolg damit haben. Das Wort "Pleite" könnte es dann ja gar nicht geben.

Servus Christoph Müller

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Tom M. schrieb:

Und mit Autobahnen kommt man überall hin? Die werden flugs vor die Haustüre DEINES grade angepeilten Ziels gelegt? Autobahnen liegen wie Schienen fest in der Landschaft und sind somit genauso unflexibel wie die Schienen! Was du mit Flexibilität meinst, dürfte in Wahrheit die Betriebsweise des jeweiligen Systems sein.

Zeit für was? Zeit für's weitere Abwarten oder nicht doch endlich für RICHTIGES Handeln?

obwohl man weiß, dass es nicht reichen wird, dass man aber mit MEHR Komfort was machen könnte, DASS es reicht?

wieso nur EVENTUELL? Klar geht Umweltschutz auch über den Geldbeutel. DESHALB sind Systeme zu bauen, dass die Umweltdreckler was davon haben, wenn sie damit aufhören.

Das halte ich für selbstverständlich. Ich gehe sogar davon aus, dass wir mit richtig gemachtem Umweltschutz sogar MEHR Komfort haben werden als heute.

Ist doch egal. Der Spritverbrauch nimmt doch trotzdem ab oder wird sogar weniger.

Alu-Rahmen gibt's mindestens von Audi. PE und PP - da müsste erst mal das Kriechen beherrschbar sein.

Auch daraus sollte man was lernen können. Z.B., dass man nicht NUR auf die Technik sehen sollte, sondern dass die Energieströme auch nicht ganz unwichtig sind. Mit ihrer Beeinflussung lässt sich WESENTLICH mehr für die Umwelt erreichen, als nur mit besserer Technik.

Servus Christoph Müller

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Ralf Kusmierz schrieb:

OK, ich gebe mich geschlagen. Da habe ich wohl etwas zu viel hinein interpretiert.

Servus Christoph Müller

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*Tom M.* wrote on Fri, 06-08-25 10:12:

Nein, das ist der falsche Weg. Das Feld der benötigten Leistungen ist im PKW sehr groß, es ist nötig auch im Verhältnis zum Nennwert kleine Leistungen effizient zu erzeugen. Grundsätzlich hat ein Verbrennungsmotor für jede geforderte Leistung den Punkt des besten Wirkungsgrades auf oder sehr nahe an der Vollast. Andererseits ist die untere nutzbare Drehzahlgrenze bei allen Motoren nahezu gleich und fast unabhängig von der Nenndrehzahl. Um nicht in die Teillast gehen und Wirkungsgardverluste inkauifnehmen zu müssen brauche ich das breitest mögliche Drehzahlband. Mein alter Polo ließ sich von ca. 600 min-1 bis ca. 7000 min^-1 vollständig nutzen, ein Faktor größer 11, der aktuelle Audi spinnt unter 800 min^-1 und wird bei 1000 min^-1 erst rund und hört oben bei rund 5500 min^-1 auf, das sind weniger als 7. Diesel erreichen oft genug gerade einmal 4.

Die absolute Drehzahl ist dabei vollkommen irrelevant, das ist einmalig die Wahl eines Zahnradpaares im Achsantrieb, was allein zählt sind Drehzahlen relativ zur Nenndrehzahl. Die Mär vom niedrigdrehenden Diesel entlarvt sich dabei ganz schnell als grober Unfug. (Zur Verdeutlichung betrachte man einfach generell die niedrigste Geschwindigkeit, die sich in dem Gang, in dem die Höchstgeschwindigkeit erreicht wird, noch problemlos fahren und (maßvoll) beschleunigen läßt.)

Natürlich kann man auch versuchen die Mindestdrehzahl abzusenken, Erweiterung des Bandes nach oben ist abetr meist der einfachere und effektivere Weg mit den geringeren Nachteilen zur anderen Seite hin.

Ich habe noch nie etwas so gnadenlos übermotisiertes gefahren. Mein derzeitiger Audi hat 66 kW und auch den habe nur gekauft weil er billig war und ich die gestoppten 180 bis 190 km/h in letzter Zeit tatsächlich öfter mal brauchen kann. Für das nähere Umfeld (30 km nach Köln, in der Semesterwoche täglich 60 km) reicht der (derzeit leider mit Motorschaden stilliegende) Trabant vollkommen und ist dort auch das bei weitem angenehmere Fahrzeug.

Oh doch. :P

Stimmt schon. Nur für irgendwas muß man sich eben entscheiden. ;)

Heiko

Ohne mich hier in grundlegende Diskussionen einmischen zu wollen: die Autobahnen, die ich kenne, sind über eine Vielzahl größerer und kleinerer Straßen mit meinem Ziel verbunden. Man kann ohne Wechsel des Beförderungsmittels einfach so von der Autobahn runter und über diese Strassen sein Ziel erreichen. Autos, die ausschliesslich auf Autobahnen nutzbar sind, sind mir nicht bekannt.

Wie funktioniert das bei Deinem geplanten schienengebundenen System?

Meinjanur, Martin

Du fährst an der nächstgelegenen Anschlussstelle (im ausgebauten Zustand sollten das typischerweise weniger als 5 km sein), parkst dort auf einem Railtaxi ein und lässt sich von ihm zur zielnächsten Anschlussstelle fahren. Den Rest fährst du wieder selber mit bordeigener Energie. Vgl.

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Servus Christoph Müller
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Hi Tobias

Imho waren das liegend eingebaute Reihenmotoren (so wie bei BMW die K100 'flying brick')

Bye, Til

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