Strahlen aus dem All ;)

Guten Tag, die Herren.
Ich suche eine Erklärung zu folgender Frage :
Wenn ich meine digitale mini-camping Satelitenschüssel nicht 100%
akkurat ausrichte empfange ich nicht alle verfügbaren Kanäle. Gleiches
gilt auch bei schlechtem Wetter.
Was ist die Ursache ? Liegen die Frequenzen weit auseinander das sie
unterschiedlich gebrochen werden ? Liegt es an der Polarisation ?
MfG
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#not #public
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#not #public schrieb:
Namen gibt's - die gibt's nicht.
Tach die Dame.
Ich habe keine wirklich Ahnung. Dazu fehlt mir da doch einiges an NauHau. Ich denke die Antwort kriegst Du aber. Und da ich denke da Du/Wir sie entsprechend geben, greife ich mal gleich mit einer weiteren Gedankenspielfrage ein.
Kann man Schüsseln nicht auch als Kugel bauen? Gibt es Matierlaien die für das entsprechende Frequenzband und Polarisation einseitig durchlässig sind. Also nur von aussen in die Kugel rein, auf der Innenwand dann fokussierend auf den LNB reflektiert werden können?
Dahinterliegende Idee: Halt eine Kugel anstelle der Schüssel montieren welche evtl. gleich mehrere Sateliten abgreifen kann ohne auch noch justiert werden zu müssen.
Wahrscheinlich gibt es jetzt die tausend *abers*: Material/Frequenzbereich, Polarisation, Größe....
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Bodo Mysliwietz
Bodo Mysliwietz schrieb:
Hallo,
warum sollte man das tun, dann kann man ja nicht mehr die gleichen Frequenzbereiche für mehrere Satelliten benutzen? Müsste jeder Satellit andere Frequenzen benutzen käme man nicht weit mit den verfügbaren Frequenzen. Man benutzt ja schon bei den Satelliten horizontale und vertikale Polarisation um die Frequenzen doppelt belegen zu können.
Bye
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Uwe Hercksen
Uwe Hercksen schrieb:
um die 360°x360° Schüssel, öhm, Kugel zu haben.
Die Polarisationsebene selbst würde sich ja innerhalb der halbdurchlässigen Kugel nicht drehen, denn letztendlich würde die genüberliegende Inneneite ja nur als "Halbschüssel" fungieren und aufs Zentrum (LNB) fokussieren. Imho wäre zu überlegen ob man auch eine LNB so konstruiren kann das die Einstrahl quasi von überall, natürlich Polarisiert, kommen kann.
Ok, wissen tue ich diesbezüglich, nahezu nichts. Bin kein Satelittengucker und somit nicht sonderlich über die Technik informiert. Die Nutzung der Polarisationsebenen umd die Frequenzbänder gleich doppelt zu nutzen ist mir soweit klar, ich sehe nur nicht warum sich das innerhalb der Kugel egalisieren sollte.
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Bodo Mysliwietz
Bodo Mysliwietz schrieb:
das wird schon daran scheitern, dass Sat-Schüsseln kein Kugelsegment sind, sondern ein Paraboloid. In einer Kugel würden die (nahezu) parallel eintreffenden Wellen nicht auf einen einzelnen Punkt reflektiert.
Gruß Achim
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Achim Lesmeister
*Achim Lesmeister* wrote on Mon, 09-12-14 21:04:
Es gibt mehr: Ein optischer Strhlengang ist reversibel, wohin würde ein solches Konstrukt (gebündelt?) senden? Und dann ist eine handelsübliche Schüssel ja mitnichten eine Halbkugel. Welche Maße hätte sie, würde man sie zur Vollkugel erweitern?
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Axel Berger
Bodo Mysliwietz schrieb:
Hallo,
auch wenn die Kugel mit den zwei Polarisationsebenen funktionieren würde, die Idee ist unbrauchbar weil man mehrere Satelliten die den gleichen Frequenzbereich benutzen damit nicht mehr trennen kann. Ausserdem würde man auch noch das gesamte Hintergrundsrauschen vom Himmel damit einfangen.
Mit den üblichen Spiegeln kann man sogar mehrere verschiedene Satelliten empfangen, sogar gleichzeitig weil nebeneinander mehrere Empfänger LNBs montiert sind. Die Wellen von mehreren Satelliten werden auf den jeweils zugehörigen LNB fokussiert.
Bye
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Uwe Hercksen
Axel Berger schrieb:
man könnte sie gar nicht zur Kugel erweitern, unabhängig von der Größe. Die Form der Schüssel ist nicht Teil einer Kugeloberfläche, sondern eben ein Paraboloid; genauer ein Rotationsparaboloid. (Der im Falle der Sat-Schüssel noch ein wenig verzerrt wird, damit der LNB und sein Trägerarm nicht das Signal abschatten.)
Gruß Achim
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Achim Lesmeister
Achim Lesmeister schrieb:
Der Groschen ist gefallen. Ebenfalls Uwes Antwort war hilfreich.
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Bodo Mysliwietz
Moin,
Uwe Hercksen wrote:
Und wenn man genau das machen will, ist eine Kugel als Schüssel tatsächlich nicht verkehrt, weil diese dann nämlich alle LNBs gleich gut (oder schlecht) behandelt).
CU Rollo
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Roland Damm
*Achim Lesmeister* wrote on Tue, 09-12-15 19:37:
Ist ja richtig, aber das Segment ist so klein und ziemlich flach, daß man den Unterschied zwischen Kugel und Paraboloid ruhig mal ignorieren kann.
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Axel Berger
Roland Damm schrieb:
Hallo,
nur muß man dies Kugel mit mehreren LNBs wieder genau auf die Satelliten ausrichten damit jeder LNB möglichst gut die Wellen von dem Satelliten bekommt den er auch empfangen soll und möglichst wenig von den anderen.
Bye
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Uwe Hercksen
Bodo Mysliwietz schrieb:
Hallo,
na das freut mich aber für den Groschen das er endlich auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist...
Bye
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Uwe Hercksen
Am 13.12.2009 12:47, schrieb #not #public:
Die Funkverbindung zwischen Satellit und Schüssel ist quasi Optisch. Das bedeutet, das Phänomene, wie Beugung, Brechung etc. zunächst keine Rolle spielen. Man behandelt diese Verbindung zunächst wie gewöhnliche Lichtstrahlen, die in einem Parabolspiegel einfallen. Beim einfallen werden sie refelektiert und in einem Brennpunkt gebündelt. Im Brennpunkt sitzen eine oder mehrere Radioantennen, die dann auch zwischen den Polarisationsebenen unterscheiden. Für Deine Frage jedoch ist lediglich der Spiegel bzw. Schüssel und deren exakte Ausrichtung verantwortlich. Bei schlechtem Wetter, dicke Regenwolken usw. werden die Radiostrahlen durch Absorption, ähnlich wie das Licht geschwächt.
MFG Stefan
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Stefan Sprungk

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