Wägezellen, Auswertung von schwingendem System

Feb 19, 2008 7 Replies

Hallo!



Wenn mittels Wägezellen das Füllgewicht von einem Trichter gemessen wird, wartet man üblicherweise die Einschwingzeit ab, um einen konstante Wert zu erhalten.



Wie sieht die Auswertung aus, wenn systembedingt Schwingungen vorhanden sind? Lässt sich das z.B. über Durchschnittsbildung in den Griff geben? Gibts hier etablierte Vorgehensweisen bei der Auswertung, die sozusagen "Stand der Technik" sind?



Eine Beispielanwendung wäre ein Fördergerät, welches Schüttgut transportiert. Durch den Antrieb und der Aufgabe des Förderproduktes können Schwingungen kaum vermieden werden. Kann man sowas durch die geeignete Auswertung in den Griff bekommen, oder sind mechanische Lösungen notwendig, um die Messwerte möglichst konstant und schwingungsfrei zu halten?



HC


Hallo,

Hans-Christian Grosz schrieb:

  1. Schwingungen technologisch vermeiden
  2. Schwingungen technologisch d=E4mpfen
  3. Signalfilterung nach Frequenzermittlung etc.

  1. Integieren

Michael Dahms

  1. Integrieren

Michael Dahms

Danke Euch beiden!

HC

X-No-Archive: Yes

begin quoting, "Klaus.Holger Trappe" schrieb:

Zu 3: Abtasttheorem beachten: Ausgangssignal der Meßzellen analog(!) tiefpaßfiltern und das Ausgangssignal dann mit hinreichender (Über-)Abtasttrate (nimm f_A>50*f_g(-3 dB)) AD-wandeln. Der Rest geht dann signaltheoretisch. Integrieren ist insofern auch nur eine spezielle Tiefpaßfilterung, erhöht aber die Ansprechzeit und läuft damit auch auf "Abwarten" hinaus.

Gruß aus Bremen Ralf

Ich habe noch einen (eher wenig ernst gemeinten :-) Tipp:

In uuuuralten Physik/Chemie-Praktika zur Balkenwaage gibt es Anleitungen, wie man die letzte Stelle auch dann schon ermitteln kann, wenn die Ausschlaege nach links und rechts ungleichmaessig aber langsam sind.

Ja, in 'meinem' Labor hatten wir ~1980 noch eine solche Waage; aber Nein; niemend hat die ernsthaft benutzt; jeder nahm die daneben stehende 'moderne' Satorius-'digital'-Waage...

Gruss, Holger

Hallo,

Ralf Kusmierz schrieb: =2E..

na das kommt darauf an ...

reines intergrieren des gesamtsignales einer PTn-Strecke w=E4re eh nicht korrekt, aber sowas wie gleitender Mittelwert bietet sich an.

praktisch die Wellen gl=E4tten .~~~~~~ / / / um: .------- / / / zu erhalten

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