Motorfrage

Moin Gruppe,
Suche für ein Boot einen Motor, hoffe das mir einer hier einen Tipp geben kann was geeignet wäre und in welche
Richtung ich weiter suchen kann...
0,7-1KW Klasse 1000-1100 UPM 21-29 Volt Betrieb Wirkungsgrad >110% (schon klar, möglichst hoch eben :-)
Motor wird gekapselt in Alugehäuse verbaut, das aber wird zumindest vom umgebenen Wasser gekühlt.
Viele Grüße
Bastian
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Hoi ;)

"Dauerbetrieb" (wie lange?) oder kurzzeitige Spitzenleistung? Das ist bei Elektro ein sehr großer Unterschied ;)

UPM - Umdrehungen pro Minute - Leerlaufdrehzahl bei der Nennspannung?

Was ist denn das für eine Spannungsquelle? Ich gehe mal von der Maximalspannung aus (29V).
Also etwa 40 U/V (Umdrehungen pro Volt)? Das ist aber sehr, sehr langsam. Glaube ich nicht, dass es das gibt. Wenn, dann ein extrem großer Motor. Mit sehr vielen Polen. Aber unüblich im Modellbau. Selbst Heli-Direktantriebe, das ist das lamngsamste was man so findet, drehen deutlich höher.
Du wirst wohl ein Getriebe brauchen.
Aber WIE kann man denn bei 1100 UPM 700-1000W umsetzen in einem Boot??? Willst Du einen Flugzeuigpropeller unter Wasser einsetzen?

Das dürfte das kleinste Problem sein ;)
- Oliver
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Am 10.08.2010 11:01, schrieb Oliver Varoß:

Sorry, vergesse manchmal die die Glaskugeln zu füttern... Das muss der Motor auch drei Stunden als Dauerleistung aushalten, obwohl der Normalbetrieb vermutlich eher bei 300-600 Watt liegt.

Ja.
Genau, Zur Zeit ist ein 12 Zellen Bleigelakku drin, in Zukunft aber 7-Zellen Lipo (Gewicht spielt dann doch irgendwann eine Rolle)

Schade, hatte gehofft das es da was passendes gibt, sonst muss ich mal bei Industriemotoren suchen... Platz ist übrigends bis 12cm Durchmesser und 10cm Länge

So in etwa, ist ziemlich groß und hat einiges an Wasserwiderstand die Schraube hat 30-35 cm Durchmesser

Super :-)
Grüße
Bastian
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Wir reden also von einem "echten" 1:1 Boot, kein Modell... Reichen da echt 300-600W?
würde da eher auf ein paar kw gehen ;)
wie wäre es mit 130U/V und 6,5kw? Könnte gerade so hinkommen, vielleicht einen etwas kleineren Prop. Wäre auch für 100$ zu haben.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProductQ42
Oder 170U/V und 3,5kw? 60$.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProductx70
Der könnte mit 3:1 Deine Forderung vielleicht erfüllen.
Aber so niedrige Leistung und Drehzahl... Sehe da wenig Chance ohne Getriebe. Aber ein 2:1 oder 3:1 Getriebe sollte doch nicht soo daß Problem sein, oder?
- Oliver
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Wieso, das sieht doch lustig aus ;) Aber ich bin bisher mit Flossen ganz gut ausgekommen. Wenn man aber Strömungen reiten will oder sowas bestimmt nicht schlecht.

Den Motor kann man bestimmt wieder aufarbeiten. Ist es denn ein brushless Motor? Mit Sensoren oder ohne? Bei den niedrigen Drehzahlen würde ich auf Sensoren tippen.
Aber wenn Du den Originalmotor schon nicht selbst ausgebaut und geprüft hast, meinst Du wirklich Du schaffst es, den Modellbaumotor anzupassen? Du mußt ihn ja auch irgendwie ansteuern.

Die Maximalleistung sagt nicht soviel darüber aus, wieviel er wirklich gerade leistet ;)
Sag doch mal ein bisschen was zum Originalmotor...

Bedenke, die Leistungsangaben beziehen sich meistens auf einige MInuten Laufzeit! Wenn Du wirklich über Stunden 500W ziehen willst, sollte der Motor schon so für 1kW ausgelegt sein. Es sei denn, Du kriegst eine effektive Flüssigkühlung hin.
Dann mußt Du auch noch bedenken, dass Motoren in der Klasse und der niedrigen Drehzahl eher für 50V ausgelegt sind. Bei 30V leisten die dann auch bedeutend weniger als bei 50V, da der Wirkungsgrad dann deutlich schlechter wird.

Bilder vom Innenleben und vom Originalmotor bitte!
Das einfachste dürfte sein, den Ori Motor wieder in Gang zu bringen oder 1:1 zu ersetzen. - Oliver
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Am 10.08.2010 14:05, schrieb Oliver Varoß:
> Wieso, das sieht doch lustig aus ;) Aber ich bin bisher mit Flossen > ganz gut ausgekommen. Wenn man aber Strömungen reiten will oder > sowas bestimmt nicht schlecht.
Nach zwei Kilometern selbst Paddeln sucht man sich alternativen ;-)

Das Original ist kein Brushless Motor, nach dem was du bisher erzählt hast, ist Brushless auch nicht die beste Wahl...

Naja ich hab ihn selbst ausgebaut, einen rot (Eisen des Gehäuses)/ grün (Kupferkabel)/ weißen (Aluanbauteile) "Klumpen" gefunden und mich dann entschieden die Motorenwickler (das mag ich tatsächlich nicht selber machen) zu fragen, ob man da noch was Retten kann...
Das Anpassen sollte gehen, Onkel mit Drehbank ist vorhanden :-)
Ansteuern ist auch nicht das ganz große Problem, im einfachsten Fall Drehzahl fest eingestellt und den Vorschub über einstellbare Propellerblätter machen (so ist es momentan).

Is klar ;-) Sind aber echte Messwerte unter Last!
(http://www.tahoebenchmark.com/2009.htm Seite 24, Gavin Short wobei ich meine Cruise-Speed etwas höher als 150feet/meter ansetzen würde)

Außer Größe, Leistung, Umdrehungszahlen kann ich zur Zeit wenig erhellendes sagen, steht Tekna drauf, ist ursprünglich ein Oceanic Mako (original steht auch im PDF) und der Hersteller hat ihn "irgendwie" neu Gewickelt um ihn "besser" zu machen...

Der Motor ist in einem Aluheckteil gekapselt, das wird mit viel Wasser mit meistens 4-16° Grad umspült, ansonsten mit einigen Litern Luft verkapselt -> besser als nichts, aber effektiv ist was anderes

Das kann ein paar Tage dauern, hab nur den Motor griffbereit den Rest vermutlich erst wieder am Wochenende...

Wie schon früher geschrieben, das Original ist zwar schön (und wenn er nicht misshandelt wird ein Arbeitstier), aber bei der Gelegenheit wäre ein Stärkerer Motor eine Überlegung wert...
Grüße und vielen Dank für deine Infos
Bastian
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Man kann eigentlich im Modellbaubereich keine Motoren mit Bürsten mehr kaufen. Insbesondere nicht mit deutlich mehr als 100W.
Generell ist Brushless die einzige Wahl. Der Motor ist VIEL billiger, leichter, kleiner als ein in der Abgabeleistung vergleichbarer Bürstenmotor, die Kosten für den Regler sollte das bei der Größe schon ausgleichen. Dann kommt die massive Steigerung des Wirkungsgrades und der Lebensauer dazu. Es ist sogar möglich, Brushlessmotoren nass laufen zu lassen, da eben keine offene Spannung nötig ist. Nur muß halt die Wicklung entsprechend "lackiert" sein und die Lager geeignet...

Wenn es ein Bürstenmotor ist klar. Schalter auf Vollgas und basta. Aber ein Brushless braucht halt Elektronik zwingend... Und im Modellbaubereich gibt es keinen Kontroller, der einfach auf Vollgas geht sobald er Strom kriegt... Das ganze dann noch unter Wasser, das macht die Ansteuerung schon zum Problem.
Bevor Du auf so eine Idee kommst: Die Regler mögen Dauer-Teillast gar nicht und der Wirkungsgrad leidet auch sehr stark. Also einen Motor dauerhaft stark gedrosselt laufen lassen ist keine Option.
Hört sich alles etwas schwierig an...
Du bist sicher, das der Motor nicht ein Getriebe hat? Ein Bürstenmnotor, der bei der Spannung und Leistung so langsam läuft, muß ja riesig sein. Was wiegt der denn?
- Oliver
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Am 10.08.2010 15:28, schrieb Oliver Varoß:

OK
Das der Wirkungsgrad des Motors bei Teillast in den Keller geht hab ich vermutet, aber das die Regler Probleme machen wundert mich. Ich dachte es ist eine der stärken von Brushlessmotoren, das sie auch unter Teillast noch effektiv arbeiten...

Ganz sicher kein Getriebe. Motorgewicht liegt bei ca 4,5 Kilo.
Grüße
Bastian
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Nö. :)
Effektiver als ein Bürstenmotor schon.
Aber je langsamer ein elektrischer Motor dreht umso mehr Strom fließt bei kurzen Spannungsimpulsen. Der Blockierstrom ist der maximale Strom den dcer Motor jemals ziehen kann. Der Leerlaufstrom der niedrigste.(bei einer gegebenen, fixen Spannung). Und Leerlauf heißt höchste Drehzahl. Das bedeutet, Leistung fordern bei stark reduzierter Drehzahl tötet den Regler.

Huch. Du hast DIr die Motorgewichte angesehen unter den Links die ich Dir gab?
Mein Motor im Heli z.B: leistes 1kW Dauer und 2kW kurzzeitig. Und wiegt 350 Gramm. Nur mal so als Anhaltspunkt ;)
- Oliver
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Hallo Oliver,
so als Seiteneinwurf:

Die Motoren von Elektrorollis schaffen so zwischen 300W (im Haus mit zwei Motoren, die gleich die Lenkung mit bernehmen) und 4kW, sie wiegen zwischen einem und sehr flotten -zehn Kilo. Auch heute noch ist der Anteil der Brstis in diesem Bereich recht hoch. Die Werte sind nur aus der Erinnerung geschtzt, aber derer habe ich etliche.
BTW: meinen ersten elektronisch kommutierten ueren Loslufer hatte ich bei einem italienischen Dreiradhersteller als direkt eingespeichten Radnabenmotor gesehen. Das war auf einer Rehamesse etwas vor '90. Die Herren Lucas, Retzbach und Khfu lebten da 'schon', aber noch lange nicht deren Krzel. Ich hatte das Funktionsprinzip dieses Motors erst nach mehrmaligem Durchlesen der (freundlicherweise auch englischen) Anleitung etwas verstanden.
servus,     Patrick
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Am 10.08.2010 20:06, schrieb Patrick Kuban:

....
Ich hoffe Bastian spricht etwas Kubanisch. :)
SCNR, Andreas
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Hallo Andreas,

Wieso? Weit /Du/ nicht, was ein Dreirad ist? Nur weil es aus Italien stammt und einen Motor hat.

E.B.E.N.S.O.
;-)
servus,     Patrick
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Am 10.08.2010 22:02, schrieb Andreas Masurek:

Jaaa deshalb liebe ich Newsgroups, der Leihe sitzt vorm Rechner kratzt sich am Kopf und wundert sich was die Experten da schon wieder für ein Blödsinn reden...
Patricks Hinweis war am Ende aber recht aufschlussreich ;-)
SCNR
Bastian
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OK,
dann kannst Du eigentlich das gleiche machen, was die wohl gemacht haben: Einen großen Starken Motor nehmen, bei dem Gewicht schätze ich mal so etwa 5kW, und ihn mit extrem vielen, dünnen Wicklungen neu wickeln. Dabei verliert er eine Menge Drehzahl aber auch Maximalleistung, aber man spart sich das Getriebe. Eigentlich ein ziemlich dämlicher Ansatz.
Sollte aber trotzdem funktionieren.
nimm den größten HobbyKing Motor der reinpaßt und wickel ihn so um, dass Du auf etwa 40-50 U/V kommst. Dann noch einen 100A HV Regler dazu, einen Servotester rein um den Regler anzusteuern, dann sollte das klappen.
Bleiben halt die Probleme, die Elektronik Wasserdicht und trotzdem bedienbar unter zu bringen.
Möglich wäre z,.B. an dem Servotester statt einem Poti nur einen zwei/drei/vier-Stufen-Schalter zu machen, so daß Du 1/2/3 Drehzahlen schalten kannst. Sicher besser machbar als ein Poti wasserdicht nach draussen zu kriegen...
Durch die vielen Windungen und dünneren Draht wird die Belastbarkeit des Motors geringer, für gleichen Wirkungsgrad bräuchtest Du viel mehr Spannung als vorher und der Maximalstrom sinkt. Aber das Problem hatte Dein Bürstenmotor vorher auch, deshalb ist der so extrem groß und schwer für die geringe Leistung.
- Oliver
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Am 10.08.2010 18:08, schrieb Oliver Varoß: > Eigentlich ein ziemlich dämlicher Ansatz.
Bedingt, Ziel war wohl möglichst wenig Verschleißteile zu verbauen die kaputt gehen können. Ursprünglich wurden dieses spezielle Modell für Höhlentaucher entwickelt, die häufig mehrere Kilometer von der Wasseroberfläche entfernt sind, da will man möglichst wenig potentielle Fehlerquellen haben...

Hätte nicht gedacht das das eine so ungewöhnliche Anwendung ist, aber bisher ist mir beim Suchen noch kein (Serien-)Motor mit passenden Daten über den Weg gelaufen...

Ja, jede Gehäusedurchführung (vor allen noch mit beweglichen Teilen) will ich vermeiden. Eventuell ließe sich das per Hallsensor und verstellbarem Magnet lösen, mal probieren. Der "Anschalter" wir momentan ähnlich geregelt, Magnet und Reed Schalter der ein Relais schaltet...
Danke für die Hilfe, werde mir das alles noch mal durch den Kopf gehen lassen und dann gucken wie ich es am besten Mache.
Viele Grüße
Bastian
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Was mir gerade einfällt: Du kannst natürlich auch die 12 Zellen anders schalten! Du verlierst zwar Wirkungsgrad weil die Ströme dann hochgehen, aber da Du ja nicht viel Leistung brauchst. sollte das nicht soo schlimm sein. Also dann 6S2P. Wäre das eine Option für Dich? Nachteil wäre halt, Verkabelung wird dicker und Regler muß belastbarer sein... Dafür braucht Du keinen HV (Hochspannung) Regler sondern ein nromaler tut es...
Deine 12S Bleibatterie hat übrigens eher 20-24V als 29V unter Last ;) Die gehen typischerweise stark in die Knie.
- Oliver
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Am 10.08.2010 15:36, schrieb Oliver Varoß:

Nur wenn ich günstige Standardakkus kriege. Ich hab zwar 12 Zellen in Reihe geschrieben, aber in der Praxis heißt das bei meinem "großen" Scooter 2x 12V 44Ah Standard-Bleigelakkus in Reihe
> Du verlierst zwar Wirkungsgrad weil die Ströme dann

Ist eine Überlegung wert...

*Kopfkratz* Stimmt, im Hinterkopf hab ich immer nur die Nennspannungen :-/
Bastian
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