Kleine Viertakter-Motoren

Hallo,
ich lasse mich gerade vom Online-Angebot in Sachen Flugmodellbau
berauschen :) Dabei fand ich den kleinen Viertakter "OS MAX FS 26
Surpass". Nun frage ich mich aber, für welche Flugmodelle er sich eignen
würde, gibt es da überhaupt etwas passendes ?
Ja eigentlich weiss ich schon, dass ich als (quasi) Anfänger nach
größeren Modellen Ausschau halten sollte (ich lese gerade das
Modellflug-Online-Buch von Günther Grund, wirklich seeehr hilfreich
formatting link
), aber große Modelle passen leider nicht
wirklich gut zu meiner Vorliebe für kleine V-Motoren ;) Na im Moment
würde ich eh erstmal meinen Segler fertigbauen, und das dauert noch, ist
also ne rein informative Frage (s.o.)
Grüße Ralf
Reply to
Ralf Rosenkranz
Loading thread data ...
Hallo Ralf,
"Ralf Rosenkranz" schrieb im Newsbeitrag ...
Ja, stimmt.
Das ehrt mich. (Viele Schreibfehler drin. Muss ich mal korrigieren - bei Gelegenheit.)
Dann denk doch einfach um und bezeichne einen 8 ccm-Motor als "klein" und alles darunter als "winzig" Oder hast du mein Buch von hinten gelesen? Ich mein' nur, dass vorne die Befürwortungen für etwas grössere Modelle stehen. ;0)
Gruss Günther .
Reply to
Günther Grund
Hallo Ralf.
Dieser kleine OS Viertakter ist ein ganz hervorragender Motor mit ausgeprägt kultiviertem Start- und Laufverhalten. Ich betreibe ihn auf einer kleinen, für die Elektro-Speed 600er Klasse vorgesehenen, "Chance Vought F4U Corsair". Das Flugzeug hat eine Spannweite von etwa 90cm und ist mit diesem Motor recht ordentlich schnell unterwegs. Das "Motörchen" ist superleise und verbraucht nur einen Fingerhut voll Treibstoff. Darum kann man es auch da betreiben, wo Lärm ungerne gehört wird.
Allerdings kann ich nicht raten diese Corsair als Anfänger zu fliegen. Aber dieser Motor ist stärker als man es von Viertaktern denkt. Ich setze ihn gleich mit einem sehr guten 3,5 bis 4,08 ccm Zweitakter. (Erfahrungswert)
Problemlos kann dieser Motor auf einem Graupner "Taxi" oder ähnlichem betrieben werden, womit das Modell vollig ausreichend motorisiert ist. Und das "Taxi" ist gut zum Lernen.
Grüße Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo Stephan,
ahso, umgebaute Elektroflieger wären dann klein genug für diesen Motor.
jo, ich habe mit dem Simulator FMS ein paar Runden gedreht, und mit dem Jagdflieger komme ich (noch) überhaupt nicht klar (fliegt irgendwie so, als wenn er gar nicht fliegen wollte). Ich habe im Moment aber auch nur die Tastatur als Steuerung, ich will noch nen Adapter bauen für meine Fernsteuerung. Aber auch die Cessna Skyhawk fliegt sehr hektisch und eigenwillig, und erstaunlicherweise machen dagagen die Transall und der Airbuss richtig Spaß (bekomme beide sogar heil auf den Boden zurück ;) Na und der Segelflieger klappt natürlich auch gut, sowas ähnliches bin ich ja schonmal früher geflogen.
Taxi II oder Taxi III ? Wenn ich dann an einen "Nicht-Segler" heranwage, dann soll der bereits Querruder haben, und da ist galub ich der Taxi III zu gross für den kleinen Viertakter, oder ?
viele Grüße Ralf
Reply to
Ralf Rosenkranz
Hallo Günther,
hm, denke mal drüber nach ...
nee, von vorn, und bin jetzt etwa 2/3 durch.
viele Grüße Ralf
Reply to
Ralf Rosenkranz
Hallo Ralf.
Nunja, es hängt von der Elektroflieger - Klasse ab.
Das würde ich auch dringend empfehlen, denn das mit der Tastatur ist gelinde gesagt "Murks". Das wäre so, als würdest Du einen Fahrschulwagen mit Tastensteuerung lernen zu fahren, und hinterher sollst Du einen Wagen fahren, wie er normal ausgestattet ist. :-) Bring Dich mit der Tastatur nicht unnötig durcheinander. Es geht nichts, aber wirklich überhaupt nichts, über einen Partner, der Dir mit z.B Lehrer/Schüler Fernsteuerung das Fliegen zeigt, und ich kann dir versichern, daß Du in wenigen Stunden die Grundbegriffe und Funktionen kannst; ohne Bruch.
Aber auch die Cessna Skyhawk fliegt sehr hektisch und
Nun, ich weiß nicht wie der FMS qualitativ ist. Ich kenne nur den "alten" AeroFly. Diese Simulatoren können für die Koordination der Steuerung eine Menge helfen. So habe ich das Hubschrauber Fliegen um ein wesentliches schneller gelernt.
Hmm, also nun hast Du mich kalt erwischt. Also ich gehe gerade vom alten "ur" Taxi aus. Das Ding ist derart leicht, und schön zu fliegen, daß es auch für diesen Motor gut geeignet ist. Sicher kann man dafür einen Bauplan bekommen. Alles ist aus Holz, nicht dieser moderne "Brechplastik" Sch***. ;-) Der Charter von Robbe ist auch ein tolles Lernflugzeug. Ich baue gerade einen mit meinem Sohn zusammen. Mittlerweile fliegt er aber schon meine große Cessna 182 (2,85m Spanweite) und ich glaube für den Charter wird er sich nicht mehr so interessieren :-(. Na, mal schauen. Nur Not verkaufen wir den Rohbau, oder fertigen Charter.
Was Querruder angeht, - ein gut gebauter Trainer benötigt keine Querruder. Warum auch, wenn er genauso gut auf das Seitenruder reagiert ? Das Querruder bremst immer, und der Flugschüler hat es beim Start wesentlich leichter. Das Modell wird dadurch preiswerter, leichter und es genügt einfach. Ich war jahrelang bei uns im Verein Jugendbetreuer, und aus der Erfahrung heraus habe ich das einfach so mitbekommen.
viele Grüße Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo Stephan,
"Stephan Kleemann" schrieb im Newsbeitrag ...
Was was was? Da kann man aber unterschiedlicher Meinung sein. Ich würde jeden Trainer, sofern er kein Juxmodell für den Könner ist, mit Querruder ausstatten.
Was? Über das Seitenruder wird eine andere Achse beim Modell bedient. Und wir wissen alle, dass über das Seitenruder eine Reaktionszeitverlängerung eintritt. Das kann unter Umständen ins Auge gehen, z.B. bei Seitenwind im Landeanflug. Deine "genauso gute" Reaktion rührt vermutlich von der grosszügig dimensionierten V-Form in der Fläche her. Dadurch wird das Modell erheblich Seitenwindempfindlicher als mit Querrudern, da hier eine geringe V-Form nötig ist.
Was? Im Prinzip bremst das Seitenruder auch, genau wie jedes andere Ruder, das aus seiner Nulllage bewegt wird.
Wie das denn? Weil er nicht mit dem Querruder lenkt? In der Regel wird beim Start "nur" mit dem Seitenruder gelenkt.
Kann sein, aber zwei preiswerte Servos brächten Vorteile.
Die paar Grämmchen veträgt ein Trainer doch locker. Wenn ich überlege, was manch einer fürn dicken Akku spazieren fliegt. Für das unnötige Gewicht könnteste sogar noch servobetätigte Sonderfunktionen einbauen.
Na dann ... Sach das doch gleich. ;0)
Im Modellflugverein?
Gruss Günther
Reply to
Günther Grund
Moin Günther.
Wie bitte ? :-)
Das kann man in der Tat sein. Es ist selbstverständlich abhängig von der Wahl, und somit auch der Bauweise des Flugzeuges.
Wie ?
Richtig. Das Flugzeug bekommt auf einer Seite mehr Auftrieb und darum rollt es. Die gleiche Wirkung wie bei einem Querruder. Nur mit wesentlich weniger induziertem Luftwiderstand und daraus resultierendem geringeren Energieverlust, und dadurch Geschwindigkeitsabbau aus dem dann der Höhenverlust folgt. Der Piolt muß weniger Höhenruder dazu geben was ja bekanntlich auch wieder mehr Luftwiderstand erzeugt.
Wenn der Wind so stark ist, dann sollte man weder mit einem Anfänger üben, noch ein solches Flugzeug benutzen. Vielleicht wenn er fortgeschritten ist. Und mit Seitenwind sollte man nicht landen, in der Regel bevorzugen wir doch, und das wissen wir auch alle, den Gegenwind oder zumindest nicht mehr als 60 Grad ab vom Gegenwind.
"Meine" gute Reaktion auf ein Seitenruder kommt nicht von "Mir" sondern doch wohl eher vom Flugzeug, welches durch seine Bauart so konstruiert ist, daß es vorzüglich damit gesteuert werden kann. Und das hat mitnichten mit der V-Form zu tun, sondern wohl eher mit der Wahl des Profiles, der Tragflächengeometrie und dem Aufriebsmittelpunkt. Mit der V-Form erreichen wir eine Positiv-Stabilität in der Fluglage.
Hier gebe ich Dir Recht. Wenn wir eine Tragflächenkonstruktion haben, bei der das Flugzeug schlecht auf das Seitenruder reagiert, benötigen wir Querruder. Durch geringere V-Form haben wir weniger Angriffsfläche für den Seitenwind.
Allerdings strömt im Fluge die Luft doch eigentlich nahezu grundsätzlich von vorne auf das Flugzeug zu, schon alleine durch den "Windfahnen Effekt" den jedes Flugzeug naturgegeben hat.
Wie bitte ? ;-)
Ich erwähnte das bereits oben. Stichwort: Induzierter Luftwiderstand.
Zumeist haben wir mehr Oberfläche am Querruder und hinzu kommt das immer vorhandene negative Wendemoment. Je nach Flugzeugkonstruktion stark oder weniger stark ausgeprägt.
Er hat für die Richtingssteuerung nur einen Steuerhebel zu bedenken. Wenn der Schüler sicherer ist im Fliegen, dann ist es wesentlich einfacher das durch eine kurze Erklärung zu ändern, wenn er das erste Mal mit einem Querrudertrainer fliegt.
Du setzt hiermit vorraus, daß ich "teuere" Servos einbaue ? Je nach Dem, wo man seinen Vorteil sucht. Das führt aber auch etwas zu weit, weil wir damit dem Ralf nicht helfen. Es gibt viele Möglichkeiten, und auch viele die nicht falsch sind.
*lach* Ja sicher, da hast Du Recht. Da staune ich auch ab und an.
Na ist doch mein Reden. :-) Es ist "ein" Punkt der Einfachheit. Klar kann man auch gleich mit Querrudern lernen. Ist gar nichts gegen einzuwenden. Es war ein Vorschlag von Mir, der auf Erfahrung basiert und immer geklappt hat.
Ja, Modellflugverein. Wie darf ich die Nachfrage verstehen ?
Ich möchte aber hier keinen Diskurs über Aerodynamik und Flugwerkberechnung führen, weil es hier eigentlich um Hilfestellung für unseren Anfängerkameraden Ralf geht. Aber wir können gerne einen neuen Thread eröffnen und loslegen. ;-)
So long ... Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo Stephan,
"Stephan Kleemann" schrieb im Newsbeitrag ...
Das kann man aber im Vorfeld klären und dann gleich das Richtige kaufen.
Nee. Durch das Seitenruder giert das Modell erstmal über die Hochachse. Das funktioniert nur durch ausreichend V-Form in der Fläche. Dann erst rollt es um die Längsachse.
Bestimmt nicht.
Geschwindigkeitsabbau
Wenn das so praktisch wäre, warum fliegen die Grossen nicht auch ohne Querruder? Deine Bemühungen in Sachen Jugendarbeit in allen Ehren, aber die Betätigung des Höhenruders, ob nun etwas mehr oder weniger, gehört zum Programm dazu. Und ich glaube nicht, dass dem Schüler der Umstand, mehr Höhe geben zu müssen, dazu führt, dass er sich beschwert: "Och, muss ich viel Höhenruder geben. Das strengt so an."
Ich rede von Seitenwind, nicht von Sturm.
Ach, warum denn nicht? ;0)
Entschuldige Stephan, aber nicht jedes Vereinsgelände ist so gestaltet, dass man ständig gegen den Wind landen oder starten kann, egal von wo der Wind kommt. Da kommt's schon mal vor, mit Seitenwind landen zu müssen. Schliesslich könnte der während des Fluges gedreht haben.
Entweder ihr habt ein perfektes Gelände oder du hast einen guten Draht zum Wettergott. Beides wäre aus meiner Sicht nicht unbedingt die Regel.
Kommt darauf an, auf welche Vorzüge man mehr Wert legt bzw. verzichten möchte.
Ohne V-Form würdest du ein Seitenruder gesteuertes Modell nicht lenken können. Also ist die V-Form notwendig.
Also ehrlich gesagt, ist mir nicht klar, was diese Punkte mit der Lenkbarkeit zu tun haben sollen, wenn du nur das Seitenruder hast und die unwichtige V-Form. Ausserdem haben die meisten Anfängermodelle immer die gleichen Tragflächenmerkmale. Also so unterschiedlich, wie du das darstellst, können die Trainermodelle nicht gebaut sein, denn sie sollen ja alle schön sicher und stabil fliegen.
Du meinst sicher eine stabile Fluglage um die Längsachse.
Umgekehrt: Wenn wir Querruder haben, wollen wir nicht mehr mit dem Seitenruder lenken. Da greift doch eines ins andere. Querruderlenkung verleiht dem Modell nun mal schnellere Reaktionen. Damit ist es selbst bei Wind besser zu beherrschen als ein Seitenruder gesteuertes Modell. Also im Prinzip in seiner Benutzung nicht mehr eingeschränkt. Dass die V-Form verringert werden kann, ist ein Schritt nach vorne und bringt auch nur Vorteile für den Schüler.
Darüber mögen andere sich äussern.
Nee, je nachdem, ob du eine Querruderdifferenzierung eingestellt hast oder nicht.
Ach so. Das musste ich mir mehrmals durchlesen, um's zu verstehen.
Nö. Du sprachst von preiswert. Also nehme ich an, der Lernling hat wenig Geld, möchte gern so billig wie möglich ein teures Hobby ausüben. ;0)
Ich hab mal an ein V-Modell gedacht und an den zu gross geratenen Empfängerakku. Wär's jetzt ein E-Modell gewesen, hätt das keinen Sinn ergeben.
Jugendbetreuer gibt es auch in andersartigen Vereinen. War für mich nicht so klar, was du meintest.
Jedenfalls wünsch ich dir weiterhin Erfolg bei deinen Bemühungen, und dass es dir besser ergeht als mir.
Gruss Günther
Reply to
Günther Grund
Hallo zusammen,
nur noch ein paar Worte aus meiner Sicht als (quasi) Anfänger. Ich schreibe "quasi" weil ich vor vielen Jahren einen Amigo II Segler von Graupner hatte (und noch länger davor das Mini-Modell Topsy, aber das ist nie wirklich kontrolliert geflogen), der von einem kleinen drosselbaren Cox-Motor angetrieben wurde. Gesteuert wurde der Segler mit Seiten und Höhenruder. Ich hatte allerdings keinen Lehrer, und Newsgroups gab es auch noch nicht, und so habe ich jede Menge Fehler gemacht, die des öfteren mit Kleinholz endeten. Einmal habe ich nicht nur einen Baum sondern gleich einen ganzen Wald übersehen, in den ich dann volle Lotte hineingerasselt bin. Hier hätte ich vorher wissen müssen, in welcher Höhe man üblicherweise fliegt (wohl besser oberhalb Augenhöhe ;)
Mit der Steuerung an sich kam ich dann aber bald ganz gut klar, und auch das Landen klappte, wobei es manchmal wirklich schwer ist, einen Segler zurück auf den Boden zu bekommen. Aber was mich meim Fliegen immer sehr stresste, war die starke Seitenweindempfindlichkeit des Fliegers, und die Trägheit, mit der das Modell auf Korrekturen reagierte.
Deshalb baue ich gerade ein Segel-Modell mit Querrudern, und ich habe recht schnelle Servos gekauft. Die Trägheit der Steuerung war für mich als Anfänger das größte Problem (so glaube ich jetzt). Ich würde vermuten, dass dies auch ein wichtiger Tip für den Anfänger ist:
*Keine billigen Servos* nehmen.
Für mich sogar noch wichtiger als die Frage nach Querruder- oder Seitenruder-Steuerung. Querruder-Steuerung kenne ich bisher nur aus dem Simularor FMS, aber ich denke dass ich sagen kann, dass das Gefühl für Kurvnflug durch Zusammenspiel von Querruder und Höhenruder recht schnell, und fast schon von selber kommt. Und ich würde sagen, dass sich das Fliegen mit dem FMS sehr realistisch anfühlt, soweit ich das beurteilen kann. Ich werde jedenfalls noch einige Runden damit üben, bevor es dann raus in die reale Welt geht ;)
viele Grüße Ralf
Reply to
Ralf Rosenkranz
Hallo Günther.
*lol* Doch ! :-)
Was hat das denn mit der V-Form zu tun ? So eigentlich gar nichts. Das Gieren um die Yaw Achse, was vorauszusetzen ist beim Seiteruderausschlag, sorgt einmal für Auftriebsverlust der kurveninneren Tragfläche, und Auftriebszugewinn der Kurvenäußeren Tragfläche. Das ist bei einem Flugzeug, was vernünftig gebaut ist, ein Vorgang der in eins übergeht. Da spielen so viele Faktoren mit ein. Dynamische Abschattung durch den Rumpf, abwandern der Strömung an der Tragflächenoberseite, der Zugeffekt (sog) des dadurch erheblich stärker ausgeprägten Randwirbels...u.s.w. Wenn man natürlich wie ein Berserker in Ruder latscht, und 45° Grad Vollausschlag macht, giert das Flugzeug erstmal heftig bevor es durch seine Massenträgheit überhaupt zum Rollen kommt. Aber ich denke darüber wollen wir nicht diskutieren. Sondern wie man ein Flugzeug vernünftig steuert, und was man benötigt.
Aber ja doch. Woher nimmst Du diese Behauptung ? Die "Wirkung" ist sehr wohl die gleiche. Das Flugzeug rollt, und das sogar sehr gut. Man kann mit einem Zweiachser hervorragende Rollen fliegen. Es muß nur alles stimmen.
Die "Ursache" ist nur eine andere. Durch das Querrunder erzeugen wir bei der kurveninneren Tragfläche einen höheren statischen Druck auf der Tragflächenoberseite weil die Strömung langsamer wird (Bernulli-Prinzip) und einen geringeren Druck auf der Oberseite der kurvenäußeren Tragfläche wobei nur der dynamische Druck steigt, weil die Strömungsgeschwindigkeit zunimmt.
Durch den starken Bremseffekt bei der kurvenäußeren Tragfläche erhalten wir immer ein Wendemoment ( Gieren ) was der Kurvenrichting entgegenwirkt. Das sind Grundsätze der Aerodynamik am Flugzeug.
genau das tun sie. Je nach Hesteller. Wie ich an Deiner Frage sehe, erkenne ich, daß Dir gewisse Informationen fehlen. Die "Großen" Flugzeuge ( ich nehme an das Du z.B. ein Airbus A310.... oder so meinst ) brauchen in der Tat für den normalen Kurvenflug keine Querruder. Dieses wird mit Seitenruder und Spoilern koordiniert. Die Spioler für das Rollen, das Seitenruder für die Kurvenkoordination (damit Der Kaffee nicht seitlich aus dem Becher schwappt) und das Höhenruder, wir wissen es, die Höhe in der Kurve zu halten. Bei einer Boeing 737 ist das wieder anders. Aufgund ihrer sehr alten Flugwerkkonstruktion hat sie neben den Flight Spoilern auch noch richtige außen liegende Querruder, mit Seilen angelenkt.
Über die Bemühungen meiner Jugendarbeit möchte ich auch gar nicht diskutieren. Es war nur eine Anmerkung woher ich u.A. meine Erfahrungen habe.
Warum Dein unterschwelliger Sarkaßmus ? Lass uns doch sachlich diskutieren. Das Ganze ist eigentlich sehr einfach erklärt. Ich habe nie behauptet, daß sich der Flugschüler darüber eventuell beschweren könnte zu viel Höhenruderausschlag geben zu müssen, sondern das das Flugzeug sich in einer mit dem Seitenruder eingeleiteten Kurve ruhiger, zahmer, oder auch einfach unkritischer benimmt.
Ich rede von Wind, der eine Stärke hat, wo das Flugtraining für einen Anfänger keinen Sinn macht.
Na, - also bitte. Fur uns, oder wen auch immer mit reichlich Erfarung macht es voll Spaß bei starkem Wind ein übermotorisiertes altes Graupner Terry zu fliegen, aber für den Anfänger. ? Hmm... :-)
Und dann muß man eben entscheiden ob es Sinn macht das Training durchzuführen, oder man landet das Flugzeug eben erstmal selber und lässt das nicht den Schüler machen. Wir wollen doch nicht über die Gestaltung und topografische Lage von den unterschiedlichsten Vereinsflugplätzen reden ? Das ist doch gar nicht unser Thema.
Das ist unsachlich.
Gute Seitenruder-Reaktionen ? :-)
Also ich staune immer wieder über Deine Kenntnisse. Ich fliege z.B. eine De Havilland DHC2 "Beaver" mit etwa 0,5° Grad V-Form. Dieses Flugzeug hat eine so ausgeprägte Reaktion auf das ziemlich kleine Seitenruder, daß ich die Ruderwege begrenzen muß. Diverse Eigenkonstruktionen von mir ohne V-Form hatten gute Seitenruder Reaktionen. Wieso behauptest Du das ?
Eben, es ist Dir nicht klar. Darum kann ich es Dir gerne erklären, aber dazu ist diese NG sicher nicht geeignet, weil es damit zu weit führen würde, wenn wir hier erklären wollen wozu sonst lange Schulungen und Lehrgänge nötig sind.
Nun, es gibt Grundmerkmale in den Konstruktionen und daraus resultierenden Flugeigenschaften, eben die sollten sie erfüllen.
Auch, aber nicht nur.
Das Seitenruder ist doch kein Ersatz für das Querruder. Oder umgekehrt. An Deinen Äußerungen ist zu erkennen, daß Du nicht mit dem Seitenruder steuern "willst". Das musst Du doch auch gar nicht, und ich möchte Dich auch gar nicht davon überzeugen das Du das solltest. Es geht doch einzig und allein darum, was für ein Trainer-Modellflugzeug genügt, und somit gut genug ist das Modellfliegen zu erlernen. Und wenn wir das Modell in einer dermaßen kritischen Fluglage in Bodennähe haben, wo die schnelleren Querruder-Reaktionen notwendig werden, dann hat der Flugschüler sowieso keine Chance mehr, weil ihm die Erfahrung fehlt.
Da gebe ich Dir absolut Recht.
Mag sein, aber welche ?
Wer denn zum Beispiel ?
Der Steuerweg der Querruder sollte eigentlich "immer" Differenziert werden und je nach Profildicke hat die Differenzierung mehr oder weniger Auswikung. Je dünner das Profil, desto stärker ist die Auswirkung der Querruderweg Differenzierung. Um das Wendemoment komplett auszublenden benötigt man das Seitenruder.
Ist doch gut :-)
Ja, genau. Aber ich möchte es etwas differenzieren und sagen: "Nur mit dem Notwendigen."
Naja nun aber, - Günther. Wir sprechen doch hier über das Fliegen von Modellflugzeugen. Da kann ich doch wohl schlecht mit Erfahrungen von Flugschülern aus der Jugendgruppe eines Kegelvereines aufwarten, oder nicht ? ;-)
Nach eingen Jahren sind die Jungs nun nicht mehr jugendlich.. :-( Schade. Was hast Du denn Schlechtes erlebt ?
Viele Grüße Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo Ralf.
Es gab und gibt immer noch Modellflugzeuge zu kaufen, die besser mit Querruder ausgestattet wären. Die Fliegerchen die ich Dir nannte sind Flugzeuge die sehr gut ohne diese auskommen. Das soll aber nicht heißen, daß es der einzige und somit richtige Weg wäre das Fliegen zu erlernen indem man ein Fluzeug wählt, daß "keine" Querruder hat. Das habe ich auch nie behauptet.
Die "Amigos" kenne ich auch noch von damals... deren Seitenruder war recht klein und die Reaktionen auch allgemein recht träge und Windempfindlich.
Ich bin auch wie Du ein Autodidakt und habe das Modellfliegen mir selber beigebracht, und mit einem alten Airfish das Fliegen gelernt. Der war auch lahm, und träge. Ich empfand das aber eigentlich nicht als Erschwerniss sondern ganz gut, daß man nicht so schnell was verriß und das Modell dadurch viele Fehler verzieh.
Grüße
Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo ralf,
"Ralf Rosenkranz" schrieb im Newsbeitrag ...
So isses.
So isses.
So isses. Ich hatte mangels Interface auch erst die Tastatur benutzt und nur geflucht. Nun kann ich meine MC-12 anschliessen und war wirklich über diese Realitätsnähe der Lenkung erstaunt. Is wie in echt. ;0)
Gruss Günther
Reply to
Günther Grund
Hallo Stephan "Stephan Kleemann" < schrieb > Hallo Ralf.
Ja nur wenn man Ihn unter die Zimmerdecke hängen will
So was gibt es nicht und kann auch nicht geben. Weil Querruder bzw Seitenruder zwei verschiedene Achsen ansteuern.
Was haben die Querruder mit dem Start zu tun ??
Preiswerter Ok im ersten Moment Leichter Ok den Rest vergiss man Zum vernünftigen Fliegen lernen braucht Du nun mal Querruder Und warum erst einen ohne Bauen um dann doch auf Querruder umsteigen kosten dann halt zwei Flieger .
Was hast Du damit bekommen ?
Gruss Friedhelm
Reply to
Friedhelm-Hinrichs
Hallo Friedhelm,
"Friedhelm-Hinrichs" schrieb im Newsbeitrag ...
:0) Dann braucht er eigentlich gar keine Ruder.
Nichts. Da steht noch was, was nicht zu lesen ist: Der Schüler hat es beim Start leichter, weil er "nur ein Ruder" hat um zu lenken. Am Boden wie in der Luft. Er muss nicht überlegen, welches Ruder er wann benutzt, hätte er zwei davon. Du verstehst?
Ja, seh ich auch so. Notfalls kann man ja einen Flieger mit QR kaufen und die erstmal totlegen, falls das Modell dann überhaupt zu steuern ist.
Es geht aber Stephan bei seinem Unterricht mehr um die Beherrschung der Lüfte, als um einen agilen Flieger. Muss man so hinnehmen. Scheint ja wohl auch zu klappen. Manche seiner Ausführungen versteh ich von der Logik her auch nicht, aber mich muss auch keiner verstehen. ;0)
Gruss Günther
Reply to
Günther Grund
Hallo Günther "Günther Grund" schrieb
Hm stimmt auch wieder aber Sie schon mal da sind .
Oh Man ob der schon mal ein Boot oder Rc -Car gefahren hat ? Das lenkt man . Und beim Start brauch ich auch nur Höhe und Seite wenn ich mal Klappen ausser acht lasse Nagut und Gas
Nee nur bin vielleicht schon zu alt dafür :-) Ausserdem merkt er das doch garnicht .
Ja gut aber die mit Querruder haben weniger V From und lassen sich dann schlecht mit Seite steuern .
Kann nicht sein. Denn genau dafür brauche ich einen agilen Flieger.
Hab mal gelesen das Du auch Boote fährst . Und wie sagt da so schön Länge läuft Ich meine das wegen der Windfahne in einen anderen Betrag dieser Reihe.
Gruss Friedhelm
Reply to
Friedhelm-Hinrichs
Hallo Günther!
Günther Grund schrieb:
Ausser'm Kleben ;-)
ciao, Fritz
Reply to
Fritz Reschen
Moin Friedhelm.
Ich gebe es auf.
Wenn Du meinst. Offensichtlich hast Du nicht alles gelesen. Die "Ursache" ist das Eine. Die "Wirkung" das Andere.
Gar nichts. Er muß halt am Boden mit z.B. der linken Hand die Richtung steuern, und im Fluge die Richtung mit der rechten Hand.
Woher nimmst Du das Wissen, das man zum vernünftigen Fliegen lernen Querruder "braucht" ? Meistens haben die Flugschüler, wenn sie ihren Trainer beherrschen, sei er mit oder ohne Querruder, Lust auf ein schnelleres Modell insbesondere Tiefdecker oder Ähnliches in der Art. Damit ergibt es sich sowieso mit dem zweiten Flugzeug. Vorausgesetzt deren Kasse gibt es irgendwann her. Wenn nicht, hatten wir die Flugzeuge in der Gruppe gebaut.
Ich gebe zu, das ist ungeschickt formuliert. Die gesammelten Erfahrungen habe ich damit zum Ausdruck bringen wollen. Besonders bei Anfängern unter 8 Jahren ist es besonder schwierig gewesen, ihnen die Koordination und damit das Trennen von Seiten- und Querruder zu erklären. Sie hatte zumeist Probleme in der Umsetzung. Warum sollte man es dann "unnötig" erschweren ? Es geht schließlich darum es ihnen leicht zu machen, und ihnen schnellstmöglich ein Erfolgserlebnis zu bescheren.
Wenn man mich natürlich mit aller Macht falsch verstehen möchte und jeden meiner Sätze zerpflückt, nach Belieben auslegt und zwischen den Zeilen zu lesen versucht, dann ist hier keinem Anfänger geholfen.
Das hiermit jeder unterschiedliche Erfahrungen gemacht hat ist mir ebenso klar, wie ein Jeder seine Meinung zu der Sache hat und diese vorbringt. Ich wünschte mir nur, daß man sachlich bleibt, sich respektiert und ich nicht übereinander lustig macht.
Grüße
Stephan
Reply to
Stephan Kleemann
Hallo Stephan "Stephan Kleemann" schrieb
Doch das habe schon . Im allgemeinen ist es doch wohl, das Modelle mit Querruder eine kleinere V-From haben als welche ohne.
Gut das ist ein Argument dem man nicht wiedersprechen kann. Stimmt aber auch nur teilweise. Denn steuern wird er immer mit beiden Händen ( Fingern ) müssen . Seite / Höhe oder Quer/ Höhe
Aus eigener Erfahrung bei mir selber und bei vielen anderen .
Halt hier sprichst Du nun selber vom _Querruder Trainer_ . Und ich bin fest davon überzeugt ,das ein Anfänger der zwar einen Höhe / Seite gesteuerten Trainer beherrscht, und dann auf einen Tiefdecker mit Querruder umsteigt,diesem ganz zu Bruch geflogen hat.
Nichts gegen Deine Erfahrungen und Deine Tätigkeit als Jugendbetreuer, ich finde das Super wenn sich jemand die Zeit nimmt den Kids unser Hobby näher zu bringen . Aber es geht IMHO hierbei nicht um den schnellst möglichen Weg . Modellfliegen lernen heißt üben üben und nochmals üben. Wenn Du jemanden mit einem 2 Achsmodell das fliegen beibringst, wird sich dieser Flugschüler so wie so wieder umstellen müssen . Und eine Umstellung fällt immer schwer. Warum dann nicht gleich von vorehrein mit Querruder . Spart einen Lernprozeß und ist somit schneller am Ziel
Das siehst Du falsch hier will und wollte Dir keiner auf die Füsse treten.
Jo so ist das nun mal. Und jeder sollte sich aus dem an seine eigene Meinung zu der Angelgenheit bilden.
Sorry wo hat sich hier einer Lustig gemacht? Gruss Friedhelm
Reply to
Friedhelm-Hinrichs
Hallo Günther,
Günther Grund schrieb:
Ich antworte mal nur auf dieses eine Posting. Du hast offenbar (wie Friedhelm wohl auch) weder ein Taxi noch ein Taxi II jemals geflogen. Sonst wüßtest Du, daß es da keinerlei Probleme mit verzögerten Reaktionen auf Ruderausschläge oder besondere Probleme bei Seitenwind gibt. Es ist wirklich ein idealer Anfängertrainer. Weil es eben genau so gebaut ist, _daß_ es mit Seitenruder prima zu fliegen ist. Aus genau diesem Grund ist übrigens Dein Vorschlag, gleich ein "richtiges" Modell mit Querrudern zu kaufen, und diese zunächst stillzulegen, völliger Unsinn. Weil dieses Modell dann nämlich für die Steuerung mit Querrudern gebaut wurde und beim Seitenruder genau die Probleme zeigt, die Du erwähnst.
Natürlich kann man darüber streiten, ob bei den heutigen Preisen und den leistungsfähigen Motoren ein Einstieg gleich mit Querrudern nicht genauso sinnvoll ist. Zumindest wenn ein L/S-System vorhanden ist, kann das durchaus sinnvoll sein. Aber mit dem Taxi II geht der Einstieg auf jeden Fall völlig problemlos und mein Junior hat keinerlei Probleme mit dem Umstieg auf Querruder gehabt. Bei mir war das vor dreißig Jahren anders, das Taxi konnte man einfach durch Ziehen aus der Kurve holen, und das hatte ich mir so angewöhnt. Beim Querrudermodell funktionierte das irgendwie nicht, und da ich das ja unbedingt allein einfliegen mußte....
Gruß Martin
Reply to
Martin Schoenbeck

PolyTech Forum website is not affiliated with any of the manufacturers or service providers discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.