optp-Koppler

Dec 15, 2003 20 Replies

Rolf Magnus schrieb:

[Switchmode-BEC]

Gleich vorweg: im Modellbau habe ich meine Schaltungen in den letzten zwanzig Jahren nicht mehr eingesetzt. Vorher habe ich zwar erfolgreich starke Motorsteller für den Modellbau gebaut, aber ohne hundertprozentig die Hintergründe zu kennen.

Würde ich nicht nehmen, bei 100kHz brauchst Du recht große Energiespeicher (L, C), und es gibt Frequenzen, die wahrscheinlich weniger Störungen in einem Empfänger verursachen.

Wenn Du sehr gut weißt, was Du tust und viel Erfahrung mit parasitären Eigenschaften von Bauteilen und Schaltungssimulation hast, kannst Du vielleicht ohne aufwendiges Equipment eine halbwegs optimierte Schaltung bauen.

Wenn nicht, geht "trial and error" auch, führt aber kaum zu einer optimierten Schaltung.

Nur mit einem Oszi kannst Du die spektrale Verteilung der Störspannung nicht richtig messen, und deshalb die Entstörmaßnahmen nicht perfekt anpassen.

Solange Gewicht und Baugröße nicht so wichtig sind, muß das nicht weiter schlimm sein, der Gesamtaufwand ist eher niedriger als bei einer gründlichen Untersuchung.

Für eine solche braucht man erst einmal eine definierte Testumgebung mit reproduzierbarer Nutz-Feldstärke, dann sollte man definiert Störungen (erst mal nur Störspannung) bei verschiedenen kritischen Frequenzen erzeugen und beobachten, was unterschiedliche (!) Empfänger dazu sagen. Mit diesen Vorgaben kann man dann die Entstörmaßnahmen dimensionieren, optimieren, testen... Am Ende findet man dann aber heraus, daß die Törung nicht galvanisch gekoppelt wird, sondern über E- oder H-Feld und ist angeschmiert, d.h. fängt von vorne an. Kopplung über Feld zu optimieren, wäre ungleich schwieriger.

Wäre durchaus einmal interessant...

Servus

Oliver

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