Hallo Patrick,
Patrick Kuban schrieb:
das ist die Temperatur, oberhalb derer ein Ferromagnet seinen
>Ferromagnetismus reversibel verliert. Neodymmagnete verlieren ihren
>Magnetismus oberhalb von 130..170 Grad Celsius und seien dann kaputt. >Wie passt das?
Der Neodymmagnet wird nach Abkühlen auch schon wieder ferromagnetisch. Aber zwischen einen Stück ferromagnetischen Materials und einem Permanentmagneten ist ein kleiner unterschied: Im Permanentmagnet sind die Weissschen Bezirke, das sind die mikroskopschen kleinen Bereiche, die einen "atomaren Ferromagneten" darstellen, gleich gerichtet und bilden einen großen Magneten, im gewöhnlichen Stück Materal sind sie wild durcheinander und ihre Wirkung hebt sich nach außen hin auf.
Oberhalb der Curie-Temperatur zerfallen diese Weisschen Bezirke und bilden sich wieder, aber eben chaotisch.
Wenn du deinen Neodymmagnet in einem sehr starken Magnetfeld (Kernspintomograph???) abkühlst, könnte wieder ein makroskopischer Permanentmagnet draus werden. Aber so genau kenne ich mich da nicht aus.
HTH
Stefan