nein, leider "noch" nicht, meine nächste Reise wird wohl erst mal nach Indien führen, aber wer weiß, was dann kommt. Gleitschirmfliegen soll man in Südamerika ja auch gut können. :-)
Wie halt fast überall, wo es nicht alles zu kaufen gibt und wo mancher nicht alles kaufen kann.
Viel Spaß wünsche ich auf jeden Fall! Stefan
PS. Die Internetseite mit den folgenden Fotos kannst Du gerne schicken. ;)
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S
Stefan Schumacher
Das kommt drauf an, ob ich gute Laune hab, dann lach ich ihn an. Wenn ich schlechte Laune hab, hm, sag ich nicht.
Na das steht doch da. Er will einen Luftballon steigen lassen und dabei wird er doch etwas herausfinden wollen, also lernen (lernen = lat.: studere) also muss er doch Student sein.
Stefan
A
Andreas Maurer
"Mitten in der Pampa" ist für mich schon irgendwo Kraichgau/Schwarzwald... lmao.
Wenn es tatsächlich dermaßen abgelegen ist, muß es dann unbedingt eine leistungsfähige Winde sein? Ich könnte mir auch eine Umlenkrolle am Auto vorstellen, falls genügend Platz für das Auslegen des Seils am Boden besteht: Seil fix am Boden befestigen, und mit dem Auto samt Umlenkrolle langsam dran entlangfahren. Das Aufwickeln könnte man dann am Boden in Ruhe mit etwas Einfachem durchführen, nachdem der Ballon bereits eingeholt wurde.
Bye Andreas
K
Kai Daumiller
Dann haette ich geschrieben "am A... der Welt" :-)
Das ist da nicht machbar, zu unebene Wege, zuviel Gestruepp etc. Es geht ja auch nicht um Kraft oder so, sondern nur darum mit wenig=20 Aufwand eine Loesung zu finden, bei der man nicht jedes mal die 1000 m=20 von Hand aufwickeln muss (andererseits, sollen die Studenten doch was=20 dafuer tun, dass sie nach Suedamerika geschickt werden :-) Ich denke mal die Idee mit Akkuschrauber als Antrieb fuer eine reltiv=20 simple Trommel werden wir uns mal naeher ansehen und dann entscheiden=20 wieviel Aufwand wirklich noetig ist.
Tschuess
Kai
K
Kai Daumiller
Hi Leute,
danke fuer die Infos/Anregungen etc.. Wenns auch teilweise ein wenig vom Thema abschweifte, so habe ich jetzt doch im wesentlichen die Ideen und Infos die ich suchte.
Tschuess
Kai
PS: sollte ich noch Erwaehnen, dass bei dem Projekt auch eine Fernsteuerung zum Einsatz kommt, evtl. mit Nachbrenner? (Nur um die Diskussion nochmal etwas in Schwung zu bringen? :-) )
G
Günter Pichl
Darf ich dich McGyver nennen? Ich würde es eher mal mit einem Schrottplatz versuchen. Ein ausgedienter Scheibenwischer-Antrieb findet sich wohl nur selten in Damenhandtaschen (soll aber schon vorgekommen sein).
cu gp
S
Stefan Schumacher
Ach so, nicht per Hand, dann vielleicht ein Fahrrad aus dem Studentenheimfundus, umgedreht und mit modifizierter Felge? Einen Kilometer Radfahren schafft doch fast jeder im Schlaf. ;-)
Ok, das war auch meine letzte Idee, um das Budget zu schonen.
So long Stefan
R
Rolf Magnus
Dann nimm statt einem Auto einen Modellhubschauber. Vielleicht nicht ganz einfach und auch nicht besonders zweckmäßig, aber der Coolness-Faktor ist berauschend. :-)
Auf jeden Fall wird das deutlich unter 10k¤ liegen.
A
Andreas Rueckert
On Thu, 17 Jun 2004 16:15:44 +0200, Kai Daumiller wrote:
M
Martin Schoenbeck
Hallo Rolf,
Rolf Magnus schrieb:
Vor allem, wenn Du den im Dunkeln anderthalb Kilometer weit vor Dir herschweben mußt. ;-)
Dann mußt Du aber billige Hubschrauber verwenden, oder Du mußt mit einem auskommen.
Gruß Martin
K
Kai Daumiller
Waere schon toll, hatte ich auch gruendlich drueber nachgedacht. Aber das ist wirklich nicht so einfach, denn das muss dann sowas wie=20 eine relativ autark agierende Drohne werden, schliesslich soll das Ding=20 in stockdunkler Nacht in ca. 1000 m Hoehe eine Nutzlast von ca. 2 kg an=20 Ort und Stelle halten. Wenn man das kann, wirds aber toll, dann kann das Ding automatisch=20 starten, per GPS diverse Messpositionen anfliegen und wieder brav=20 zurueckkommen. Ist aber insgesamt doch eher ein Projekt fuer die Robotik-Leute (Uni=20 Stuttgart?) als fuer die Astro-Teilchenphysik :-(
Tschuess
Kai
R
Rolf Magnus
Laufen ist gesund.
Das war unter die Akkuschrauber-Lösung geschrieben und hat sich auch auf diese bezogen.
/Günstigste/ Lösung dürfte tatsächlich eine Trommel mit Bremse und Akkuschrauber (oder V-Motor-Anlasser mit Bleiakku) sein. Für 1K Euro bau' ich euch das auch genau nach euren Wünschen :-)
M
Michael Hermes
Nö, Uni Berlin, Projekt MARVIN. Kann das alles schon und noch einiges mehr:
formatting link
ich weiss nicht, ob die den einfach so ausleihen.
Gruss, Michael
F
Falk Eckert
Hallo,
Wie mit Nachbrenner? So einen, den die ganzen CB-Funker einsetzen um den Fernsehempfang in der Nachbarschaft lamzulegen? Kriegt ihr dafür in der Pampa auch ne Genehmigung...? ;-)
Und Tchüß Falk
S
spam-trash
Am Thu, 17 Jun 2004 18:32:06 +0200 schrieb "Kai Daumiller":
Ich antworte jetzt erst, nachdem das Thema "Pampa" ausdiskutiert ist...
Wieso das denn? Ich vermute hier einen Denkfehler. Eine Windung hat doch - VOELLIG unabhaengig vom Wickeldurchmesser - immer den gleichen Abstand, egal ob die Trommel nun fast leer oder fast voll ist. Also muss man eine solche Fuehrung doch nur mit der direkten Trommel-Umdrehung synchronisiert halten.
Aber nun zu einigen Deiner Fragen, zu denen ich (aus Kenntnis einer aehnlichen Anwendung - dem Fliegen von Standdrachen) vielleicht auch sinnvollen Senf dazu geben kann:
Wie siehts mit dem Leinengewicht aus (im Vergleich zur Tragkraft des Ballons)? Da sehe ich ein Problem, weil ich doch in Etwa weiss, dass eine ca. 1mm-Kevlarleine mit ca. 100-200kg Bruchlast ein nicht allzu geringes Eigengewicht besitzt. Das alleine ist allerdings imho nicht das primaere Problem. Selbst bei nahezu Windstille am Boden (oder in einer bestimmten Flughoehe, wie sich bei einer Fesselballon-Anwendung ja empfiehlt) wird es doch immer eine nicht zu unterschaetzende Windlast an der Leine (und nicht zuletzt auf den Ballon selbst) geben, und so eine lange Leine neigt auch noch zum Schwingen, was auch nicht unerhebliche Lasten ergibt - aber gehen wir mal davon aus, dass die Leine gerade so reicht, obwohl ich glaube, aus eigener Erfahrung berechtigte Zweifel aufgrund der Unberechenbarkeit von Wind und Wetter zu besitzen. Ich wuerde im Zweifelsfall eher eine "progressive" Leine verwenden (mehrere ca. 300m-Segmente unterschiedlicher Dicke und Bruchlast ineinandergespleisst, "oben" nur 0,5mm, "unten" bis zu 2-3 mm dick).
Ein anderes nicht zu unterschaetzendes Problem ist der Druck auf der Wickelrolle beim Einholen der Leine. Wenn man naemlich mit dem kompletten Zug auf die Rolle geht, gibt das einen ganz gewaltigen Druck - Beispiel: man nehme eine Rolle, welche einen mittleren Wicklungsdurchmesser von etwas ueber 30cm hat (macht ca. 1m pro Windung), klatscht da dann 1500 Windungen Leine mit 5 "kg" (ich weiss, das ist 'ne Masseneinheit, aber mit Newton rechnet eh' k[aum]einer, und Pond ist ja tot) Zug drauf, dann gibt das einen hoellischen Druck von mehreren Tonnen (!!!) auf der Rolle, da man schliesslich den durchschnittlichen Zug mit der Windungszahl multiplizieren muss - und ja: ich habe bereits implodierte Seilrollen gesehen.
Also empfiehlt sich gerade bei diesen grossen Leinenlaengen eine Konstruktion, welche den eigentlichen Leinen-Zug aufnimmt und von dem Zug auf die Wickel-Rolle entkoppelt; die Rolle selbst wird dann nur noch mit dem minimalst moeglichen Zug gewickelt, bei dem die Windungen gerade noch sauber drauf liegen - die Rolle selbst dient dann wirklich nur noch zur Aufbewahrung der Leine und hat vielleicht noch mal ne Extra-Bremse, die man "in der Not" hat. Bei nur wenigen Hundert Metern kommt man meist noch ohne aus, aber alles ueber etwa einem halben Kilometer wird dann ohne Entkopplung meist sehr kritisch. Achja: Diese entkoppelnde Leinenfuehrung kann man dann natuerlich auch so mit der Rollen-Umdrehung koppeln, dass die Leine beim Wickeln ordentlich liegt...
Die besten Konstruktionen wurden uebrigens im 19. Jahrhundert entwickelt, als die Meteorologen noch Drachen und Fesselballons verwendeten, um ihre Instrumente in die Luft und aehnliche wie von Dir geschilderte Hoehen zu bekommen. Bediene Dich derer Erfahrungen, wenn Du das Rad nicht nochmals erfinden willst. Und frage vielleicht auch mal bei den heutigen Drachenbauern , z.B. nach - die duerfen naemlich auch ab und an (meist im Ausland, aber nicht nur) mit mehr als 100m Leine fliegen - und haben auch oft genug das Rad neu erfunden...
cu, ZiLi aka HKZL
M
Michael Hermes
Hey, das sind Studenten einer Uni. Bandbreite ist ein Fremdwort (sitzen am Backbone). EIne Wiederaufnahme sollte der Server allerdings schon unterstützen.
K
Kai Daumiller
Hallo Heinrich,
Oops, richtig, die axiale Wickelgeschwindigkeit des Seils ist konstant und kann daher an die Winkelgeschwindigkeit der Trommel gekoppelt werden.
Hm, bislang hatten wir uns einfach an die Katalogangaben der Ballonhersteller gehalten. Das Seilgewicht hatten wir natuerlich bei der Nutzlast beruecksichtigt.
Hatte ich auch schon im Hinterkopf (die Kopplung koennte man ja z.B. rutschend machen, dann hat man immer kontrollierte Spannung auf der eigentlichen Wickeltrommel wenn man die auf "zu schnell" einstellt), aber es sieht derzeit nicht so aus, als wuerden wir wirklich selber was bauen, mangels Zeit. Es besteht wohl inzwischen die Moeglichkeit, sich bei einem meteorolog. Institut eine Winde auszuleihen um praktische Erfahrungen zu sammeln und ein Gefuehl fuer den ganzen Kram zu kriegen. Dann werden wir mal sehen in welche Richtung es weitergeht.
Vielen Dank fuer deine Tipps, bei den Drachenbauern werde ich sicher auch mal reinschauen, an die hatte ich gar nicht gedacht.
Tschuess
Kai
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