Speed 400 Race 4,8 V mit 7,2 Volt fahren???

Hallo,
ich hab die Hydrosprint von Gr****** und hab statt (wie in der Anleitung)
Speed 400 7,2V und 9,6V-Akku einen Speed 400 Race 4,8V mit 7,2V-Akku
eingebaut, wegen der höheren Drehzahl des Speed 400 Race. Bei der ersten
Fahrt ist nach ca. 8 Minuten der Motor gestorben. Er hat nicht mehr genug
Kraft, das Boot in Gleitfahrt zu bringen -> wahrscheinlich sind die Magneten
kapuut, denn er dreht sich noch. Ein Freund sagt, dass der Motor sich
überhitzt hatte (stimmt auch, der war total heiß). Er meint das liegt daran,
dass ich das Boot gegen Wasser komplett abgedichtet habe und der Rumpf sehr
wenig Volumen hat. Außerdem trägt der Akku mit Wärme auch dazu bei.
Also hab ich den Motor gegen einen Speed 400 6V getauscht. ABer das Boot war
mir dann viel zu langsam.
Lohnt es sich, noch einen Speed 400 Race 4,8V zu kaufen, ihn aber mit
Wasserkühlung auszustatten? Die passend Kühlschlange gibts ja von Gr******.
Oder gibts andere, bessere Kühlsysteme. Und: Warum empfiehlt Graupner einen
Speed 400 7,2V mit 9,6V-Akku???
David K.
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David Kalwar
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Hi David, das Temperaturproblem kannst Du mit Wasserkühlung gut in Griff kriegen. Ich habe bei meinem Schnellboot Strahl jeweils 4 Windungen 4mm Messingrohr umn die Motoren gewickelt und mit Silikonschläuchen an Staurohre hinter den Schrauben angeschlossen. Auch bei dauernder Vollgasfahrt werden die Motoren nur handwarm. mfG Emmeran
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Emmeran Fuchs
Hallo David,
"David Kalwar" schrieb im Newsbeitrag ...
Du meinst GRAUPNER nehm ich an.
Drehzahl ist nicht alles. Wenn Du so einen Motor zu hoch belastest, geht nicht nur der Wirkungsgrad runter, sondern der Strom hoch. Das hast Du nun gemerkt.
Schade drum.
Die sinds eigentlich nicht. Viel eher ist der Kollektor verschmort oder eine Wicklung durchgebrannt, bzw. die Lackschicht des Kupferdrahtes ist geschmolzen und es gab einen Kurzschluss.
Schlau, Dein Freund. ;0)
Sollte eigentlich nicht falsch sein.
Der zu hohe Strom heizt nicht nur den Motor auf, sondern auch den Akku, da der Strom ja auch hier durchfliesst.
Klar. Nu haste das Boot mit dem falschen Motor übers Wasser fliegen sehen und bist nun von einer realistischen Geschwindigkeit enttäuscht.
Nee, bestimmt nicht. Es sei denn, Du setzt den Motor mit einem Getriebe ein, z:B. 2:1.
Du meinst GRAUPNER.
Einen total überlasteten, bzw. falsch betriebenen Motor kannst Du nicht kühlen. Im Prinzip versucht der Propeller zwar das Boot vorwärts zu treiben, aber er bremst/belastet auch den Motor. Die dabei entstandene Hitze kann keine Kühlschlange abtransportieren. Das Verhältnis der sich entwickelnden Wärme sollte nur in dem Masse entstehen, wie sie auch abtransportiert werden kann. Das ist wie bei den Akkuzellen: wenn Du aussen 40 Grad misst, haben sie innen z.B. 50 Grad. Das heisst, der Motor entwickelt seine Hitze aus dem Innern. Wenn Du aussen nicht anfassen kannst, ist es im Innern noch heisser und unter Last wird ständig Hitze nachgeschoben.
Wahrscheinlich, weil da der Motor nicht durchbrennt und Du trotzdem Deinen Spass haben kannst, sogar ohne Schlange. Natürlich ist das Ganze noch steigerungsfähig, aber dann solltest Du wissen, was Du tust.
Ein Motor mit höherer Nennspannung, hier 7,2 Volt, entwickelt mehr Kraft als der mit 4,8 Volt. Bedenke, dass die Propellergrösse auch eine Rolle spielt. Wenn Du die vorgesehene Schraube beim ersten Test verwendet hast, wunderts mich nicht, dass der Motor qualmte. Vielleicht wärs gut gegangen mit einer kleineren Schraube.
Gruss,
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Günther Grund
Hallo David,
Am 22.09.03 schrieb David Kalwar:
Weil die Wellenleistung von elektrischer Leistung herkommt, und die ist das Produkt aus Strom und Spannung. Damit das (Produkt) beim 4.8V-Motor gleich bleibt, muss der Strom steigen, und das vertraegt der Motor halt nicht soo recht, wie Du jetzt festgestellt hast.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Mit dem 6V spritzt total wenig Wasser hinten raus...
Okay.
Du meinst es lohnt sich, einen neuen Motor mit Kühlschlange und kleinerer Schraube zu betreiben? -> Wie siehts dann mit der Geschwindigkeit aus ? ;-))))))))
David
Reply to
David Kalwar
Hallo David,
"David Kalwar" schrieb im Newsbeitrag ...
Ich mein erstmal garnix. Aber wenn Du noch einen 4,8 Volt-Motor unbedingt kaufen willst, dann wird die Kühlung wohl zwingend notwendig sein. Verschieden grosse Propeller solltest Du aber auch kaufen, um Temperaturentfaltung und Fahrzeiten festzuhalten. Für die Abstimmung kannst Du höchstens Erfahrungswerte anderer Kumpels nehmen. Ich hab keine. Ein wenig Probiererei kannst Du Dir aber trotzdem gönnen. Selbst wenn Du meinst, jetzt läufts prima, kannst Du trotzdem noch einen kleineren oder grösseren Propeller probieren um dann defintiv zu sagen: der ursprüngliche Prop passt. Oder fang klein an und steigere Dich. Experimentiere mit dem Durchmesser und der Steigung und besorge formstabile Propeller. Wenn Du für die Kühlung eine Schlange im Auge hast (autsch), dann besorge Dir eine aus Kupfer, das führt besser als Alu die Wärme.
Ich bleib aber trotzdem bei der Meinung, was Graupner vorschlägt, ist erstmal zu gebrauchen und nach oben hin steigerungsfähig. Was Du machen willst, ist ein Schritt rückwärts. Je grösser der Motor, desto kräftiger ist er. Je höher die Nennspannung, desto effektiver kann er arbeiten. Natürlich auf den jeweiligen Zweck bezogen mit der dazugehörigen Betriebsspannung.
Welche Kappazitti hat eigentlich Dein Fahrakku?
Gruss,
Reply to
Günther Grund

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