zu 1. prim=E4r geht es um Leistung. Der Antrieb treibt eine Messerwelle, welche zerkleinert. Das Gut f=E4llt in einen Trichter und dann auf die Welle. Da nun ein anderes Gut zerkleinert werden soll, muss die Drehzahl reduziert werden.
zu 2. Baugr=F6=DFe: 355, bei 6- wie auch bei 4-poliger Maschine. Ich muss allerdings zugegeben, nicht zu verstehen weshalb beide Motoren das gleiche Drehmoment liefern sollen. Beide haben 250kW Nennleistung, bei einer geringeren Drehzahl erg=E4be sich so ein h=F6eres Drehmoment im Verh=E4ltnis ca. 2/3? M =3D 9550 x P/n
zu 3. Drehzahlverh=E4ltnis 4/6, richtig, aber wie erw=E4hnt handelt es sich um einen Riemenantrieb, mit den damit verbundenen Nachteilen (Belastung der Welle durch die Vorspannkr=E4fte). Die Werte 22kN beziehen sich auf die Vorspannkraft, Querkraft, nicht auf den Krafteinleitungspunkt.
zu 4. Die Schwungmasse l=E4uft "relativ" gleichf=F6rmig. Die vierpolige Maschine wird erst bei 600A =FCber 500ms ausgeschaltet, kurzzeitige =DCberschreitungen des Nennstromes (432A) sind nicht die Regel, kommen aber vor. Eine gleichm=E4=DFige Belastung des Antriebs ist nicht m=F6glich, das zu zerkleinernde Gut l=E4sst dies nicht zu.
In der Vergangenheit ist es zu Wellenbr=FCchen an der 4-poligen Maschine gekommen, die Ursache hierf=FCr wurde jedoch gefunden. Es hat jedoch gezeigt, da=DF mit den o.g. Angaben der Motor/die Welle ausgelastet/ausgereizt ist. F=FCr beide Maschinen werden zul=E4ssige Vorspannkr=E4fte von 22,5-23kN (x=3D145mm) angegeben. Bei einer gleichf=F6rmigen Belastung w=E4re ich mir sicher, da=DF die Welle standh=E4lt. Durch die hohe Vorspannkraft und die kurzzeitig hohe Belastung verbunden mit einem (meiner Meinung nach) h=F6heren Drehmoment bei der 4-poligen Maschine schwindet jedoch ein gro=DFer Teil meiner Zuversicht.