Blitzschutz LAN

Am 10.08.2013 10:02, schrieb Robert Rohling:


Ach ErrErr :-(
Der ROUTER isses doch, den der Blitz zertrümmert hat. Und den hätt ich gern vor dieser Unbill geschützt. Oder gleich den Splitter mit.
Dabei dachte ich an ein "Kästchen" mit vorne RJ-11 Buchse rein, hinten RJ-11 Buchse raus, dicke M8-Erdungsschraube mit Flügelmutter und 2 Beilagscheiben ... oder so ähnlich. Wie ich das für die N- und PL-Stecker habe.
Aber nicht als Placebo sondern richtich mit Lichtbogentablettchen drin und/oder SIOVs(tm). Darf auch ein wenig radioaktiv sein, ist ja im Nebenraum.
GL
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"Es schwächt die Schwachen, wenn wir nichts mehr von ihnen erwarten."
"Die Freude an der Freiheit hat sich in Furcht vor der Freiheit verwandelt."
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wrote:

Ja aber Glaser, du schrubtest doch irgendwas von einer 10m langen Leitung zwischen "Abkoppelgerät" und Router. Das is eindeutig zu lang.
Was issn das für ein Router? Wie heißtn der?

Bis da ein Lichtbögelchen kommt is der Router schon längst beim großen Manitou!

Gruß R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

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Am 10.08.2013 13:13, schrieb Robert Rohling:

TG 670 i, sieht aus wie ein geschrumpftes Bankgebäude.
Das hat mir mein Provider hingestellt, meine AT Post+Telekom.
GL
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Ja etz seh ichs.
Ja Glaser, den stellt man normalerweise doch direkt neben den Splitter und der hat ja sogar WLAN. Das muddu aktivieren! Wenn da lauter lange Kabel dranhängen ist doch kein Wunder daß die Brüder alle immer bei ihren Ahnen landen. Oder wenn dann höchstens mal die Pillen in die ADSL-Leitung, sind ja nur zwei Kabele.
Gruß R.R.
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On 2013-08-10 14:38, Franz Glaser wrote:

Dann sollen die doch für Blitzschutz sorgen, ist ja nicht Dein Gerät. Ansonsten kostet ein als Ersatz vorgehaltener DSL-Router ziemlich sicher weniger als jegliche Blitzschutzmaßnahme.
--
rs

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Am 10.08.2013 15:41, schrieb René Schuster:

Diese pekuniäre Denkweise widerstrebt mir zutiefst.
Mich stört der halbe Tag Ausfall, bis der Mann vom Service kommt.
Und mich stört, dass mich der Termin daheim festnagelt und Bewegungsfreiheit kostet.
Mich stört sogar, dass der Servicetechniker bei mir Pensionisten die Zeit vertrödeln muss, wo er doch nach einem Gewitter anderswo auch gebraucht wird. Nur deswegen, weil ich schon in der Nacht angerufen habe, bin ich früher dran.
Die Leute vom Service sind super aber noch viel superer wärs, wenn ich sie nicht bräuchte. Dafür würde ich EINIGE Euro in ein Gerätchen investieren.
Ich kann das Reservegerät nicht parametrieren.
GL
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Glaser red deutsch! Was meinst du damit? Das da?
http://support.zen.co.uk/kb/Knowledgebase/Broadband-Technicolor-TG-670-Home-Setup
Gruß R.R.
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Am 10.08.2013 16:11, schrieb Robert Rohling:

Der Provider haut mir beim nächsten Service eine Rechnung von 1000 Euro um die Ohren, wenn er draufkommt, dass ich was an seinem Router rumgetuckelt habe.
GL
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Hi, ist sich Frage, ob der Router am Blitz starb, oder an den Folgen der Kompensation durch EVU etc. Die moderne Jubelelektronic hat dermaßen enge Platinenbahnen, da ist eine "Überspannung" schon ab 5V riskant. Reproduzierbar sterben manche Router schon durch wiederholtes Ein/Ausschalten ihrer Wandwarzen. Wohl weil diese keine sonderlich exakte Bauweise mehr haben, keine Linearregler mehr.
--
mfg,
gUnther
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Am 10.08.2013 14:08, schrieb gUnther nanonüm:

Mein Router "hängt" am APC 1500 zusammen mit ein paar von den PCs und Bildschirmen. Die sind nicht eingegangen. Der Router hat ein Steckernetzteil; ich vermute, dass Überspannung nicht vom Netz hereinkommen kann.
Es sind ja noch alle Funktionen außer das Interface zum DSL wie gewohnt nach Reset hochgefahren, nur die Fernanalyse von Telekom hat keinen Zugang gehabt.
Der Splitter ist bautechnisch ein paar Räume weiter weg, weil dort auch der Telefonverteiler ist und weil dort die ISDN "rein" kommt.
Von meinen PCs "können" nur einige das hochgesicherte WLAN der A1-Telekom (n), die andern müssen deswegen mit RJ-45-Kabel angesteckt werden. Die A1 machen für mich keine Ausnahme mit einem älteren WLAN, nur weil ich in den Pampas "eh keine Mitnutzer" hätte.
Ich werde ein paar klips-Ferritkerne auf das DSL-Kabel montieren, zum Spike-Geisterbeschwören. Kaputte Netzteile ausboandln kommt billiger als Neukerne.
GL
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Am 10.08.2013 14:42, schrieb Franz Glaser:

Sachen gibz ...
Da habe ich das DSL-Kabelchen 3fach durch einen Ringkern mit unbekanntem Mü durchgesteckt (mehr ging nicht wegen des Steckers) und schwuppdi - war der Router taub.
Überträgt DSL etwa über Langwelle auf den 2 Drähtchen? "Alles ist möglich
GL
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Ja Glasilieeee !!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Asymmetric_Digital_Subscriber_Line
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Am 10.08.2013 15:57, schrieb Robert Rohling:

Wahrscheinlich war das Eisen so schlecht, dass es die Symmetrie vernichtet hat. Besonders sauber habe ich das Kabelchen auch nicht gewickelt wie bei einem Balun.
GL
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Am 10.08.2013 15:47, schrieb Franz Glaser:

Je nachdem ob Annex A oder B von 25kHz oder 138 kHz bis 2,2MHz.
Mindestens also Mittelwelle.
Butzo
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Am 10.08.2013 16:41, schrieb Klaus Butzmann:

'tschuldigung - ich schwimm da noch immer :-(
So ein wenig Ahnung habe ich schon noch in den Restganglien von Gleichtakt und Gegentakt...
GL
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Am 10.08.2013 00:06, schrieb Franz Glaser:

http://www.apc.com/products/family/index.cfm?id 5&ISOCountryCode im allgemeinen und http://www.apc.com/products/resource/include/techspec_index.cfm?base_sku=PTEL2 im speziellen.
Peter
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Am 18.08.2013 13:07, schrieb Peter Kern:

"proper protective earth ground" nicht vergessen!
Butzo
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Hallo,
On 09.08.13 18.43, Bernd Hofmann wrote:

falscher Dampfer. Überspannungsschutz ist *immer* eine ganzheitliche Sache.
Überspannungen wird man mit Grobschutz, Mittelschutz, Feinschutz los. Das setzt außerhalb des Hauses bzw. an den Übergabepunkten an. Ein Feinschutz (das was Du vor hast) ergibt ohne andere Maßnahmen keinen Meter Sinn. Feinschutz ist übrigens für alle in der EU verkauften Geräte vorgeschrieben (CE Konformität). Ob sich immer daran gehalten wird, ist eine andere Sache. Schau mal bei dehn.de vorbei, die haben allerlei Erklärungen rund um das Thema Überspannungsschutz.
Direkte Überspannungen (z.B. im 230V Netz oder auf der Telefonleitung) wird man recht leicht los, weil man direkt gegen einen anderen Leiter des Kabels begrenzen kann. (Bei Netzwerk gibt es diese Störungen eigentlich gar nicht.)
Tückischer sind aber im allgemeinen die Common-Mode Spannungen, schlicht, weil sie schwerer aufzuhalten sind und sie sich daher über wesentlich größere Entfernungen ausbreiten können. Heißt, die meisten Überspannungsschäden bei Gewittern entstehen auf diesem Wege. Dabei entsteht zwischen den Leitern, wo ein Varistor oder eine Funkenstrecke eingreifen könnte, keine signifikante Spannung, sondern alle Leiter eines Kabels machen einen gemeinsamen Spannungshub. Daher schwer aufzuhalten.
Gegen letztgenanntes hilft am Ende des Tages nur eine geeignete Verkabelung. Also im wesentlichen: - Vermaschten Potentialausgleich (auch bekannt als Brummschleife) meiden. - Maschengröße im Potentialausgleich begrenzen. - Schutzleiter (Potentialausgleich) und Signalleitungen gemeinsam führen. - Bei Schutzmaßnahmen immer /alle/ Leitungen die zu einem Gerät führen gemeinsam schützen. Fehlt auch nur eine einzige, ist die Wirkung dahin.
Der erste Punkt mit der Vermaschung ist eigentlich der wirksamste. Unterbindet man das konsequent, kann man eigentlich schon fast alle Schäden durch Common-Mode vermeiden. Die nächsten Punkte sind Plan B, wenn ersteres nicht möglich ist.
Bezogen auf LAN bedeutet das: - Alle Geräte, die nicht am selben Hauserder hängen (z.B. Nebengebäude) werden nicht über Kupferkabel verbunden. -> Glasfaser, WLAN. - Geräte, die etwas anderes als den Potentialausgleich des Hauses nutzen (DSL, TV-Kabel) werden ebenfalls nicht über Kupfer-LAN verbunden (und auch nicht über Koax-Audio oder HDMI). - Bei kritischen Verbindungen UTP-Kabel nutzen, bzw. den Schirm auf einer Seite auftrennen. Bei internen Verbindungen eher einen zusätzlichen Potentialausgleich schaffen.
Ersteres ist meist noch trivial, wenn man keine Nebengebäude hat. Zweiteres bedeutet, dass es keine LAN-Verbindung vom DSL- oder Kabelrouter zum Haus-LAN geben darf. Ebenso ist TV-Kabel mit Verbindung über den LAN-Anschluss des Smart-TV pfui. Hält man sich nicht daran, holt man sich die Überspannung in die Kabelschirme des Netzwerks. Die Ausbreitung in selbigen kann man durch Punkt 3 etwas reduzieren. Dabei opfert man im Zweifel den Port eines Gerätes, um die anderen zu schützen.
Ebenfalls hilfreich ist es, die Hausübergabepunkte möglichst engmaschig in den hauseigenen Potentialausgleich einzubinden. Also z.B. eine Verbindung vom Schirm des Kabelanschlusses oder dem Masseeanschluss des Hausverteilers zur (hoffentlich nahegelegenen) Potentialausgleichsschiene des Hauses. Das sehen allerdings die Provider nicht so gerne, weil sie sich dann mit den höheren Ausgleichsströmen herumschlagen müssen. Das fällt letztlich unter das Thema Reduzierung der Maschengröße. Die Masche bis zum Verteilerkästchen ist nämlich in dem ganzen Spiel mit Abstand die größte. Deshalb häufen sich die Probleme mit Überspannungsschäden auch erst, seit es DSL und eine Verbindung vom PC zum TV-Kabel (AV oder Netzwerk) gibt.

Varistoren willst Du bei LAN eher nicht haben (wegen Kapazität).
Marcel
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