Cos Phi Induktionskochfeld

Moin,
in der Küche soll ein Induktionskochfeld, sowie ein Backofen angeschlossen
werden. Das Induktionskochfeld benötigt 2 Phasen, der Backofen 1. Somit
bietet sich ja erstmal die Herdanschlussdose an (wenn man eine mit doppelten
Klemmen verbaut).
Allerdings stellt sich mir hier die Frage, ob es hier nicht zu einer
Überlastung des Neutralleiters kommen kann, da das Induktionskochfeld im
Gegensatz zum Backofen keine ohmsche Last ist, sondern laut Google
zumindesten im Standby einen Cos Phi von 0,03 hat. Demnach müsste der Strom
ja gegenüber der Spannung um ca.88° verschoben sein. Wie ist der Cos Phi im
Betrieb? Ist das Feld im Betrieb weitgehend kompensiert? Leider findet man
kaum Daten zu den Feldern bezüglich des Leistungsfaktors.
MfG Sönke
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Sönke Gutzlaff
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Am 09.07.2011 02:46, schrieb S?nke Gutzlaff:
Überlegenswert sind entsprechende Schalter. Denn viele dieser Geräte haben berührungsempfindliche Bedienungen. Wenn man dann auf die Idee kommt, mit feuchtem Lappen zu wischen, reagieren die Tasten. ;-)
Das drückt cos phi aus. ;-)
Er steigt verständlicherweise an. Rechne im Betrieb mit 0,9
Kann locker so gesehen werden. ;-)
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Horst-D.Winzler
Tach Am 09.07.2011 02:46, schrieb Sönke Gutzlaff:
Und sind diese Kochfelder lat Google irgendwie reihenweise auffällig hinsichtlich Neutralleiter oder findet man da nichts ? Dann gibt das Problem in der Praxis sehr wahrscheinlich nicht.
MfG
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Bernd Loeffler
Sönke Gutzlaff schrieb:
Das liegt am Kondensatornetzteil und/oder Entstörkondensator.
Ist er.
Unwesentlich kleiner als 1.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
"Bernd Loeffler" schrieb im Newsbeitrag news:iv91mn$h0n$ snipped-for-privacy@dont-email.me...
Hi, und sollte dieser Fall zum erstmaligen Supergau mit brutzelnder Köchin führen, so kann man den ermittelnden Kripobeamten nonchalant darauf hinweisen, daß Naturgesetze und Murphy's Law alle nicht gelten, wenn ein durchschnittlich unbegabter Küchenbesitzer nichts darüber mit Google gefunden hat, gell?
Im Ernst, gebraucht wird da eine Fachmeinung, die "justiziabel" ist :-) ansonsten Finger weg von allem, was funkt und prickelt, laß das den Fachmann laiern, damit sich später keiner wundern muß.
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gUnther nanonüm
Sönke Gutzlaff schrieb:
Jetzt haben wir seit ein paar Jahren ein solches Kochfeld, aber auf den Gedanken kam ich bisher nicht. Das brutzelt und brutzelt. Übrigens ist der Dampfgarherd an einer ganz stinknormalen Steckdose angeschlossen.
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Gerd Schweizer
Sönke Gutzlaff schrieb:
Hallo,
bei einer fertigen Kombination, ein Herd mit Induktionskochfeld und Backofen stellte sich die Frage nach dem Cos Phi nicht, der funktioniert einfach bestens, die schnelle und feine Einstellbarkeit der Kochfelder ist was ganz anderes als man bisher von den alten Elektroplatten gewohnt war. Nur ist zu bedenken das alle zu benutzenden Kochtöpfe und Pfannen einen für Induktion geeigneten Boden haben müssen, Aluböden funktionieren nicht. Man kann die Böden einfach mit einem Permanentmagneten testen, wenn er nicht hängenbleibt wird es auch nichts mit dem Kochen auf Induktion. Uralte popelige emailierte Stahltöpfe funktionieren, moderne leichte beschichtete Alupfannen nicht. Einige der Pfannen sind meiner Frau deutlich zu schwer.
Bye
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Uwe Hercksen
Ja, wird so gemacht. In der Praxis auch schon mal mit irgenwie reingewursteten Adern gesehen. Das wäre dann eher unschön.
Im Leerlauf! Bei Volllast kann man das selber abschätzen: Wenn das Feld an zwei 16A Automaten läuft und dabei z.B. 7.000W Wirkleistung hat, dann könnte es ja maximal 16A * 230V * 2 ziehen, also 7360VA. Und dann wäre der Leistungsfaktor ja kein Problem mehr. Aber wie sieht es mit den Harmonischen aus? Das würde ich gerne mal nachmessen.
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Carsten Kreft

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