Hallo,
heute hat an unserer Baustelle derjenige, der die Küche in Kürze liefern soll, die vorhandene E-Installation angeschaut.
Leider war ich nicht selbst anwesend. Jetzt im Nachhinein bereue ich aber, dass ich meinen Termin nicht abgesagt habe...
Ist es denn so üblich, dass Küchenbauer in einem *Neubau* erstmal die ganze Installation wieder rausreißen lassen? Ist es nicht möglich eine Küche so zu bauen, dass sie zu den vorhandenen Gegebenheiten passt?
Ein Beispiel wäre eine Doppelsteckdose, die von einer Seite her Strom von der UV bekommt, auf der anderen Seite aber eine weitere Steckdose speist. Die Küchenbauer wollen eine der beiden Steckdosen jetzt "versetzt" haben auf die Wand daneben, aber 10 Zentimeter höher. Wie stelle ich das jetzt an? Einfach verlegen ist nicht, da das abgehende Kabel ja wieder angeschlossen sein muss. Also kann ich nur parallel zum abgehenden Kabel das neue für die versetzte Dose legen und die "stillgelegte" Steckdose zur Verteilerdose umfunktionieren. Sicher funktioniert das, aber logisch und verständlich ist meiner Meinung nach eine solche Installation nicht mehr...
Genau die gleiche Situation habe ich auch noch an einer anderen Stelle. Während jetzt noch alles einfach von Dose zu Dose geht wird das dann leicht "durcheinander" werden.
An einer weiteren Stelle soll eine weitere Doppelsteckdose angebracht werden (auf Arbeitshöhe). Ich habe die Wahl von der direkt obendrüber befindlichen Verteilerdose etwa 1,5 Meter nach unten zu verfahren oder von einer rechts daneben befindlichen Doppelsteckdose (ebenfalls auf Arbeitshöhe) 2,4 Meter nach Links zu verfahren. Was ist zu bevorzugen?
Vielen Dank schonmal für jeden Tipp...
CU
Manuel