Das Zwei Akku Problem

Am 18.09.2012 18:48, schrieb Roland Mösl:


Wie Michael schon geschrieben hat:
bei der Serienschaltung fließt immer der gleiche Strom durch beide Akkus. Sie verlieren also gleichmĂ€ĂŸig Ladung (Amperesekunden). Der zu Beginn nur zu 40% geladene Akku hat eine geringfĂŒgig geringere Spannung als der volle Akku. Deshalb gibt er auch geringfĂŒgig weniger Leistung (P = U*I) ab. Das ist aber relativ uninteressant.
Kritisch wird es, wenn der eine Akku leer ist. Er wird dann durch den weiter fließenden Strom nicht nur tiefentladen sondern umgepolt, d.h. falsch herum geladen.
Beim Laden passiert genau das Gegenteil. Wurden beide Akkus soweit entladen, dass der eine auf fast 0% entladen wurde und der andere auf 60% und man schaltet dann auf Ladung um, erreicht der eine Akku 40% wĂ€hrend der andere bereits auf 100% ist. LĂ€dt man weiter, wird der eine Akku ĂŒberladen wĂ€hrend der andere weiter geladen wird. Wenn der Ladestrom gering genug ist, ist das weitgehend unschĂ€dlich.
Es ist daher unter UmstĂ€nden sinnvoll, in Serie geschaltete Akkus ĂŒber einen langen Zeitraum mit einem geringen Strom langsam zu laden.
Gruß
Stfan
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On Wed, 19 Sep 2012 08:31:18 +0200, Stefan <Hier-steht-absichtlich-keine-E-Mail-Adresse.xy> wrote:>Es ist daher unter UmstĂ€nden sinnvoll, in Serie geschaltete Akkus ĂŒber

Besser ist es einfach Balancer zu verwenden, die dafĂŒr sorgen dass alle in Reihe geschalteten Akkus/Zellen zumindest exakt die gleiche Spannung haben. Dann können sich Zellen nach und nach ĂŒber mehrere Zyklen wieder im Ladezustand angleichen ohne dass ein Akku/Zelle tiefentladen und ein anderer Akku/Zelle ĂŒberladen wird.
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