Erfahrungen mit Eagle

Hallo,
ich benutze hier eine lizensierte Version von Eagle (Version 4.16 für
Windows) und möchte ein Schematic öffnen, was ein Student mit einer
früheren Version von Eagle erstellt hat. Leider läßt sich dieses Design
nicht öffnen. Wenn ich es versuche, passiert rein gar nichts.
Weiß jemand, ob es möglich sein sollte, mit einer neueren lizensierten
Version, ein Design zu öffnen, das jemand evtl. mit einer gecrackten
Version von Eagle erstellt hat?
Mit anderen Worten - ich vermute, daß der Student das Design mit einer
gecrackten Version von Eagle erstellt hat, und ich es deswegen nicht
öffnen kann.
Ich habe mal gehört, daß man mit einer neueren Version von Eagle keine
Designs öffnen kann, die mit einer früheren, gecrackten Version des
Programms erstell wurden. Ich dachte aber, daß sich das nur auf wiederum
gecrackte Versionen von Eagle bezieht. Gilt das auch für legale Versionen?
MfG
Susanne
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Susanne Markward
Loading thread data ...
Susanne Markward schrieb:
Auch kein "load error"?
Falls es noch eine Datei aus der Zeit vor V2.6 ist, kann man die mit UPDATE26.EXE auf diesen Stand bringen - ab dort kann die aktuelle Version das Datenformat lesen. (Aber auch bei älteren Daten sollte eigentlich eine entsprechende Meldung kommen.)
Das gilt /gerade/ für legale Versionen.
In den Groups auf news.cadsoft.de wurde dieses Thema schon oft diskutiert --> dort lesen.
Tilmann
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Tilmann Reh
Tilmann Reh schrieb:
Das ist ja ziemlich schade. Ich hatte immer gedacht, daß man einmal mit einer gecrackten Version erstellte Designs im nachhinein durch den Kauf einer legalen Verison "legalisieren" könnte. Und das sich die Beschränkung nur darauf bezieht, daß man eben diese Designs nicht mehr späteren gecrackten Versionen öffnen kann.
Aber wenn dem so ist, wie Du sagst, ist das auch eine ziemlich merkwürdige Verkaufspolitik. Denn so zwingt man ja Leute, die einmal mit einer gecrackten Version gearbeitet haben, immer wieder eine gecrackte Version einzusetzen. Es wäre doch viel cleverer, den Umstieg auf eine legale Version zu unterstützen. Schließlich bestraft man ja noch im nachhinein den legalen Kauf einer Software. Oder sehe ich das falsch?
MfG Susanne
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Susanne Markward
Das hatte ich überlesen ...
Tilmann Reh schrieb:
Nein, es kommt gar keine Meldung. Aber die von mir früher erstellten Designs funktionieren super. Deswegen ja meine Vermutung ...
D.h. also ich muss zusehen, dass ich eine gecrackte alte Version bekommen?
Danke Susanne
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Susanne Markward
Susanne Markward schrieb:
Keineswegs.
Falls die Daten mit einem Crack erstellt wurden: den Studenten verhauen und ihn die Arbeit auf legaler Version nochmal machen lassen. Das ist dann ja vielleicht auch pädagogisch hilfreich...
Falls nicht: Daten an CadSoft mailen mit der Bitte um Reparatur.
Es ist also erstmal zu klären, /warum/ Du die Dateien nicht öffnen kannst - wie schon erwähnt, sollte nämlich normalerweise auf jeden Fall irgendeine Meldung kommen. Wenn Du möchtest, kann ich ja mal einen Blick drauf werfen (mail an die info@ der unten genannten Domain).
Tilmann
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Tilmann Reh
Susanne Markward schrieb:
Denk doch mal nach: da CadSoft keine Kontrolle über die Cracks hat, kann man hierauf wohl keinen Einfluß nehmen.
Wie ich schon schrub, wurde dieses Thema schon öfters behandelt - sowohl in den CadSoft-Newsgroups als auch hier (IIRC).
Hintergrund in Kurzform: da man an die Cracker selbst kaum drankommt (Ausland etc.), verhindert man auf diese Weise wenigstens die Verwertung von deren Daten.
Benutzer von legalen Versionen haben zu keiner Zeit irgendwelche Nachteile dadurch.
Tilmann
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Tilmann Reh
Susanne Markward schrieb:
versuch die Dateien zu legalisieren. Der Rest verrät dir google.
Matthias
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Matthias Olescher
Das ist eine durchaus sinnvolle Politik.
Denn gemeinhin ist es nicht üblich, dem Autodieb einen Tankschlüssel nachzuliefern (so nicht eh' ZV), damit er den Tank nicht auch noch aufbrechen braucht.
Und eine Tankkarte gibt es ebenfalls nicht gratis für Autodiebe.
Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Karren vom Hof des Herstellers oder Händlers geklaut wurde (=> Software) oder beim Endkunden ...
Niemand zwingt diese Leute zu einer _Straftat_, denn nichts anderes ist die Nutzung einer gecrackten Version. Nur zur Info: Die Höchststrafe sind immerhin einige Jahre Haft, das ist kein Kavaliersdelikt und die Polizei weiß mittlerweile auch, was Software ist.
Cadsoft hat so oder so keine Kontrolle über gecrackte Versionen, denn sie sind eben gecrackt.
Sie können aber dem Cracker das Leben etwas schwerer machen, genau das geschieht hier.
Du kannst Dich an den Cadsoft Support wenden, dort wird man Dir helfen und gleichzeitig versuchen, den pösen Purschen ausfindig zu machen und völlig zu Recht freundlich aber bestimmt zur Kasse bitten.
Gruß Oliver
P.s.: Auch wenn Cadsoft Wettbewerber von uns ist: In Sachen Softwareklau halten die Hersteller zusammen, es ist ein Unding, dass die Leute immer noch glauben, der Einsatz gestohlener Software sei eine Option. Ich möchte mal das Wuhei hören, wenn eine Spedition dabei erwischt wird, mit gestohlenen LKW zu fahren ...
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Oliver Bartels
Oliver Bartels schrieb:
Irgendwie das falsche Bet=E4tigunsfeld erwischt. Als =D6ffentlich Rechtliches Geschw=FCr k=F6nntest du Leute zur Kasse bitten, die garnix mit deiner Ware zu tun haben wollten. Also auch nix cracken. Trotzdem sind die ab 01.01.2007 Straft=E4ter. So einfach kann das sein ;-)
--=20 mfg hdw
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horst-d.winzler
Gott bewahre, wir wollen unser Geld ehrlich verdienen ;-/
Der Hinweis ist aber insofern nicht schlecht, als dass er aufzeigt, dass das Unrechtsbewußtsein beim simplen "Klau" aller Art wenig von der Rechtsposition und stark von der Wahrscheinlichkeit des Erwischtwerdens und Zahlen"dürfens" abhängt:
- Einzehandel: Nunja, es gibt Detektive, aber die sind nicht überall => variable Quote. - Tankdiebstahl: Quote geht erheblich mit Video- Überwachung zurück. - Fahrzeugdiebstahl: Hoher Ermittlungseinsatz, Fahrgestellnummern etc. => geringe Quote - Software: Geringe Chance, erwischt zu werden => hohe Quote
Das ganze Gejaule über die ach so bösen Software- und Entertainment-Anbieter ist genau in diesem Zusammenhang zu sehen, der Mensch hat nämlich zumeist ;-) doch ein Gewissen und weiß eigentlich schon sehr genau, dass er mit dem Klau den Entwicklern Unrecht antut. Daher die Rechtfertigungs_versuche_, das ist im Grunde nix anderes wie beim Doping ;-/
Leider ist es so, dass die Anbieter ehrlicher Arbeit gegenüber dem Software-Klauer weitaus geringere Chancen der Durchsetzung ihres Rechts haben, als besagte öffentlich-rechtlichen Geschwüre aller Art mit den Endungen von A wie -amt über E wie -einzugszentrale, K wie -kasse oder -kammer bis Z wie -zweckverband, wobei wir in Bayern gerade eben einen "schönen" Skandal mit demselbigen für Verkehrskontrollen haben.
Und da der geschröpfte Bürger nur ein begrenztes Budget hat, bei dem erstmal besagte Geschwüre aller Art wegen leichter Durchsetzbarkeit über das öffentliche Recht (Sofortvollstreckung) Vorrang haben, steht halt der Softwareanbieter am Ende der Kette und darf sich dann als "Gegenleistung" nette "schlechtes-gewissen-beruhigen" Ausreden anhören :-(
Die Konsequenz, die man gerade bei nicht-Massenprodukten immer mehr sieht:
=> Es wird dann halt keine neue Software mehr entwickelt, es lohnt sich schlicht nicht. Das hat natürlich bei EDA gravierende Konsequenzen für die Produktivität und zeigt, was der Staat mit seiner Abgreifmentalität durch Geschwüre aller Art in der Wirtschaft anrichtet.
Und die Massenanbieter arbeiten dann eben über die Quote, via Preis und Aktivierungspflicht etc.
Gruß Oliver
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Oliver Bartels
Oliver Bartels schrieb:
Dann wirst du dich nie f=FCr Kassen- und Kassen=E4rztlichen Vorst=E4nden sowie Stromerzeuger eignen.
Es gibt, vorzugweise in der =E4lteren Generation, viele, die Dein nicht gleich Mein, verinnerlicht haben.
Bei den 68igern bzw den im Geiste 68igern wird Dein ungleich Mein als zu bek=E4mpfende kapitalistische Unart angesehen.
Staat hat wichtigeres zu tun. Terrorbek=E4mpfung ist angesagt. In diesem Zug wird dann auch gleich der gl=E4serne B=FCrger propagiert. Ein ehrlicher B=FCrger hat schlie=DFlich im Ggensatz zu den uns Regierenden nichts zu verbergen. Anschlie=DFend versumpfen dann Sicherheitsorgane im Datenwust. Die T=E4ter des 11.Septembers waren ja alle bekannt. Trotzdem wurde ihre Gef=E4hrlichkeit nicht erkannt. Bel=E4stigt und erschossen wurden immer eigentlich Unbeteiligte. Wette darauf, das sich daran auch zuk=FCnftig nix =E4ndern wird.
Grunds=E4tzlich hast du schon Recht, jedoch sind auch Softwareentwickler und Anbieter durchaus keine Himmelskinder. Manche habe die F=E4higkeit des geschickt Drumherumlaberns von evidenten Schwachstellen einer Software sicher auch nicht in die Wiege gelegt bekommen. Mir gef=E4llt es, wennn ich eine Software pr=FCfen kann und nach einem Monat mu=DF ich mich dann halt entscheiden. Ist v=F6llig OK.
Deshalb finde ich es OK, wenn ASTRA und RTL ihre Ware verschl=FCsseln. Das empfehle ich auch f=FCr die =D6ffentlich-Rechtlichen. Wenn Staat oder=
heir die L=E4nder meinen, es m=FC=DFte eine Grundversorgung geben, was au= ch immer das sei, dann sollen sie das bezahlen. Dann eben =FCber Steuer. Ich denke, die L=E4nder werden sich das bei ihrer finaziellen Klammheit sehr =FCberlegen. Der Regelkreis w=FCrde kaum funktionieren.
So schafft deutsch Politik neue Arbeitspl=E4tze zB im Osten (nicht Ostdeutschland) bzw Indien.
--=20 mfg hdw
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horst-d.winzler

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