FI Ausloesung

Heute waren bei unserer Tochter Handwerker. Als sie eine große Handkreissäge starteten, war der Strom weg. Beim Nachschauen sah ich den
ausgelösten FI (30mA). Das kann doch nach meiner Kenntnis nur an der Säge liegen. Der Anlaufstrom könnte doch höchstens die Sicherung auslösen. Übersehe ich da etwas?
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Liebe Grüße, Gerd
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Am 10.11.2012 16:35, schrieb Gerd Schweizer:

Ein Summenstromwandler ist nie perfekt symmetrisch, und zusammen mit einem gealterten FI kann es durchaus zur Auslösung kommen. Einfach mal den Auslösestrom des FI messen/lassen, der muss zwischen 15 und 30mA liegen.
Gruß Dieter
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n
Im Prinzip hast Du recht. Aber trau den FIs....
Es scheinen mehrere Handwerker dagewesen zu sein, ev gleichzeitig hat einer was anderes getan. Z.B. Löcher gebohrt...
Die meisten HKS die ich kenne haben einen Konturenstecker ohne SL. Und schutzisoliert... Aber weiß weiß was der Osten so nach D liefert.
Da müßt man mehr wissen.
Mfg bastian
Aber sehr gro0e ev doch Metallgehäuse mit Schukostecker- glaub ich aber eher nicht.
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Unsymmetrischer Anlaufstrom aus welchen Gründen auch immer...
-ras
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Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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On 10.11.2012 18:47, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

Was bedeutet denn unsymmetrisch in diesem Zusammenhang?
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Andeas Wenzel schrieb:

Gleichstromanteil.
Siegfried
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On 10.11.2012 22:30, Siegfried Schmidt wrote:

Aber auch der fließt doch auf beiden Pfaden durch den Summenstromwandler, warum löst das den FI aus?
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Andeas Wenzel schrieb:

Weil Summenstromwandler ausserhalb des linearen Bereich falsch rechnen können.
Siegfried
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Dafür gibt es mittlerweile passenden RCDs.
Lutz
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begin quoting, Andeas Wenzel schrieb:

Und welchen Effekt sollte es auf das Auslösen eines RCD haben?
(Was prüfen die Prüfgeräte eigentlich? Weiß das jemand? Ein langsamer ansteigender sinusförmiger Fehlerstrom sollte sich ggf. anders auswirken als hochfrequente Stromimpulse.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Hallo
Ralf . K u s m i e r z schrob am Samstag, 10. November 2012 22:41 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Meinst du die um einen FI zu testen? Ich denke die machen das gleiche wie die Prüftaste am Gerät selbst. Also einen Strom von mehr als z.b. 30 mA über den PE am Summenstromwandler vorbei zu leiten. Eigentlich ne simple konstruktion, ein Taster und ein passender Wiederstand dürften schon reichen (plus isolierender Verpackung mit 3-Poligem Stecker). Natürlich muss man dafür sorgen das es von L - PE geht. Aber wenn strom verbraucht wird, würde auch eine Verbindung von N - PE schon reichen um den FI aus zu lösen.
War es das was du wissen wolltest oder liege ich falsch? Meintest du evtl. die professionellen Prüfgeräte für den Erdungswiederstand (oder wie auch immer das in Neusprech jetzt heißen mag)? Die messen m.W. den Schleifenwiederstand nach PE und Kontrollieren die Fehlerspannung (die ja davon abhängig ist).
Kay
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Am 16.11.2012 12:06, schrieb Kay Martinen:

Es heißt auf Neusprech wie auf Altsprech W_i_derstand!
CNR, Dieter
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begin quoting, Kay Martinen schrieb:

Das ergibt aber nur eine Ja-nein-Entscheidung. Ein "zu empfindliches" RCD kann man so nicht erkennen.

auszulösen. Ohne Leer zeichen.

Das wollte ich wissen. Und jetzt will ich wissen, ob Deine Meinung stimmt.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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gsamer

Das Prüfgerät das ich mal geliehen hatte erhöhte kontinuierlich den Fehlerstrom bis zur Auslösung. Das Zeigerinstrument blieb dann beim Auslösestrom stehen.
Ralf
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begin quoting, Ralf Haboldt schrieb:

Es wäre eigentliche Mehreres erforderlich: Bestimmung der Auslösezeit bei rechteckigen Strompulsen unterschiedlicher Höhe und bei rampenförmig ansteigendem Strom.
Denkbar sind zwei Fehlertypen:
1. aktiver Leiter berührt Erde -> plötzlicher sprunghafter Fehlerstrom, ggf. bis zur Höhe des Kurzschlußstroms. 2. sich kontinuierlich verschlechternde (z. B. feucht werdende) Isolation -> rampenartiger Anstieg.
In beiden Fällen sollte das Meßgerät ein sinnvolles Verhalten (ja, welches denn?) des RCD konstatieren können.
Crux dabei: Die Auslösung dürfte vom Oberwellengehalt des Stroms bzw. der Anstiegsgeschwindigkeit abhängig sein.
Weiterhin zu beachtende Randbedingung: Während der Messung speist das Meßgerät Strom in den PE (oder was es dafür hält) ein. Dabei ist der Fall denkbar, daß eine PE-Unterbrechung vorliegt, und dann legt das Meßgerät $irgendwas auf Spannung. So ein VDE-0100-Instrukteur hat mir mal erklärt, daß zertifizierte Prüfgeräte deswegen nur ganz kurze Prüfimpulse benutzen dürfen, damit nicht beim Prüfen versehentlich Leute umgebracht werden können.
Und da sich diese verschiedenen Anforderungen ein bißchen gegenseitig "beißen", wollte ich halt mal wissen, wie sowas denn nun wirklich funktioniert, und speziell ist natürlich auch interessant, ob und wie man nicht nur eine ausreichende Empfindlichkeit, sondern auch das Nichtvorliegen einer "Überempfindlichkeit" rausfinden kann.
Und verzögert auslösende RCDs sollten auch geprüft werden können.
(So ein universelles Schutzmaßnahmenprüfgerät sollte eigentlich "in einem Rutsch" auch noch die Erdimpedanz, die Kurzschlußimpedanz und den Auslösesttrom des Überstromschutzorgangs prüfen können, also rein in die Steckdose, Knöpfchen drücken, ausgedrucktes Meßprotokoll unterschreieben und RCD und LSS wieder einschalten.)
Gruß aus Bremen Ralf
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On 16.11.2012 21:02, Ralf . K u s m i e r z wrote:

in

o rein

Wie könnte denn _ein_ Test ablaufen, bei dem sowohl RCD als auch LSS rausfliegen?
mfG Paul
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Paul Muster schrieb am 16.11.2012 23:00: ...

Ein Strom z.B. 5 oder 10 mal größer (je nach Charakteristik) als der Nennstrom des LSS zwischen Außenleiter und PE _könnte_ das schaffen...
Oder mit einem RCBO dank mechanischer Kopplung...
--
Thomas

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Paul Muster schrob am Freitag, 16. November 2012 23:00 in de.sci.ing.elektrotechnik:

In einem Rutsch und in diesem Universum: Gar nicht! Beides ging m.E. nur in zwei Durchgängen da LSS und RCD sinnvollerweise in Reihe geschaltet sind (bei Gruppen, der RCD zuerst). Löst also einer aus, hat der andere kein Potential mehr für eine Sinnvolle Messung. Oder?
Misst man; wie Ralf oben sagt; erst den RCD, muss er danach erst wieder aktiviert werden.
Misst man erst den LSS dann trennt dieser einen vom RCD bis er wieder aktiviert ist.
Wenn es also keine Bauteil-spezifischen Grenzwerte gibt an deren Erreichen man ein unmittelbar bevorstehendes Auslösen messen könnte so wird das nicht in einem Rutsch gehen.
Was außerdem mechanische Defekte/Blockierungen als Unsicherheitsfaktor beinhaltet. Oder gibt es diese Bauteile inzwischen voll-elektronisch und mit immer gleichen Werten für den allgemeinen Einsatz?
Kay
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begin quoting, Kay Martinen schrieb:

Oder. Zwischen Anregung und Abschaltung vergeht genügend zeit, daß beide Schutzorgane getriggert werden können und auslösen.

Man mißt eben beide gleichzeitig.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf . K u s m i e r z schrob am Samstag, 17. November 2012 15:00 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Für so ein "Doppelwhooper" (Fehlerstrom UND Kurzschluß zusammen) braucht es aber sicherlich schnell schaltende/Steuernde Hochleistungs-Hardware.
Das lohnt sich nicht, nur weil jemand den Zweiten Gang zum FI scheut oder kein Helferlein sein eigen nennt :-).
Und, was machst du/dein Gerät wenn weder RCD noch LSS ausschalten? Dann muss dein Gerät den Kompletten Kurzschlussstrom sehr schnell loswerden. Und danach weiter funktionieren.
Oder dachtest du an so ein Gerät zum "Warmen Abbruch" von Altanlagen? Da könnte es praktisch sein wenn das Kupfer von allein aus den Wänden springt/tropft. ;-) Geht aber mit Kurzschlußbügel billiger.
Ich glaube also nicht das sowas zu einem tragbaren Preis sinnvoll machbar ist. Falls ich mich irren sollte würde ich allerdings gern wissen was für ein Gerät das wäre das sowas kann.
Kay
--
Spass muss auch mal sein. TUSCH!

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