FI Ausloesung

Heute waren bei unserer Tochter Handwerker. Als sie eine große
Handkreissäge starteten, war der Strom weg. Beim Nachschauen sah ich den
ausgelösten FI (30mA). Das kann doch nach meiner Kenntnis nur an der
Säge liegen. Der Anlaufstrom könnte doch höchstens die Sicherung
auslösen. Übersehe ich da etwas?
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Gerd Schweizer
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Am 10.11.2012 16:35, schrieb Gerd Schweizer:
Ein Summenstromwandler ist nie perfekt symmetrisch, und zusammen mit einem gealterten FI kann es durchaus zur Auslösung kommen. Einfach mal den Auslösestrom des FI messen/lassen, der muss zwischen 15 und 30mA liegen.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann
Im Prinzip hast Du recht. Aber trau den FIs....
Es scheinen mehrere Handwerker dagewesen zu sein, ev gleichzeitig hat einer was anderes getan. Z.B. Löcher gebohrt...
Die meisten HKS die ich kenne haben einen Konturenstecker ohne SL. Und schutzisoliert... Aber weiß weiß was der Osten so nach D liefert.
Da müßt man mehr wissen.
Mfg bastian
Aber sehr gro0e ev doch Metallgehäuse mit Schukostecker- glaub ich aber eher nicht.
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bastian
Unsymmetrischer Anlaufstrom aus welchen Gründen auch immer...
-ras
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Was bedeutet denn unsymmetrisch in diesem Zusammenhang?
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Andeas Wenzel
Andeas Wenzel schrieb:
Gleichstromanteil.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Andeas Wenzel schrieb:
Und welchen Effekt sollte es auf das Auslösen eines RCD haben?
(Was prüfen die Prüfgeräte eigentlich? Weiß das jemand? Ein langsamer ansteigender sinusförmiger Fehlerstrom sollte sich ggf. anders auswirken als hochfrequente Stromimpulse.)
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z
Aber auch der fließt doch auf beiden Pfaden durch den Summenstromwandler, warum löst das den FI aus?
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Andeas Wenzel
Die Säge kann der Auslöser gewesen sein aber nicht allein schuldig.
Lutz
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Lutz Illigen
Dafür gibt es mittlerweile passenden RCDs.
Lutz
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Lutz Illigen
Andeas Wenzel schrieb:
Weil Summenstromwandler ausserhalb des linearen Bereich falsch rechnen können.
Siegfried
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Siegfried Schmidt
schuldig.
Bei einer "selten" benutzten Steckdose fiele mir auch noch N-PE-Vertauschun g oder eine Verbindung zwischen den genannten Leitern ein. Auch ein "ausgeb orgter" N kann interessante Auswirkungen haben.
Uns hat im MFH vor einem Monat ein Fachbetrieb für den Allgemeinstrom ein en neuen Zählerverteiler mit zwei FIs installiert. Bei der ersten Nutzung flog der eine FI sofort. Der Grund? Die L des Drehstromkreises für die H eizung waren FI-geschützt, der N nicht. Hätte ich(!) dem Monteur nicht erklärt, was los ist, hätte der den Fehler nie gefunden! Messgeräte h at die ganze Installation natürlich nie gesehen.
Auch in Bestandsanlagen kann man sowas haben. Eine Bekannte hat mich gebete n, doch mal ihre Küche zu diagnostizieren, "Wenn ich Herd und Geschirrsp üler gleichzeitig berühre, kriege ich einen Schlag! Die Putzfrau sagt, das ist schon seit Monaten so!". Die Geschirrspülerzuleitung habe ich mal wegen viel zu hohen und wild schwankenden Schleifenwiderstands außer Bet rieb genommen (32-97 Ohm im TN-C-S sind jenseitig, alle anderen Steckdosen hatten
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Ragnar Bartuska
Am 13.11.2012 14:37, schrieb Ragnar Bartuska:
Vielleicht wollte er ja selbige loswerden?
Nobby
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nobby
Das kommt davon wenn nicht gemessen wird.
Lutz
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Lutz Illigen
Hallo
Ralf . K u s m i e r z schrob am Samstag, 10. November 2012 22:41 in de.sci.ing.elektrotechnik:
Meinst du die um einen FI zu testen? Ich denke die machen das gleiche wie die Prüftaste am Gerät selbst. Also einen Strom von mehr als z.b. 30 mA über den PE am Summenstromwandler vorbei zu leiten. Eigentlich ne simple konstruktion, ein Taster und ein passender Wiederstand dürften schon reichen (plus isolierender Verpackung mit 3-Poligem Stecker). Natürlich muss man dafür sorgen das es von L - PE geht. Aber wenn strom verbraucht wird, würde auch eine Verbindung von N - PE schon reichen um den FI aus zu lösen.
War es das was du wissen wolltest oder liege ich falsch? Meintest du evtl. die professionellen Prüfgeräte für den Erdungswiederstand (oder wie auch immer das in Neusprech jetzt heißen mag)? Die messen m.W. den Schleifenwiederstand nach PE und Kontrollieren die Fehlerspannung (die ja davon abhängig ist).
Kay
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Kay Martinen
Am 16.11.2012 12:06, schrieb Kay Martinen:
Es heißt auf Neusprech wie auf Altsprech W_i_derstand!
CNR, Dieter
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Dieter Wiedmann
Woher willst du das wissen? Du kannst vorher messen und prüfen bis du umfällst, wenn ich mit Opas alter Bohrmaschine Schutzklasse I mit 50mA Ableitstrom komme fällt der vorher geprüfte RCD. Und die hat bei Opa zu Hause *immer* funktioniert, an der kann es nicht liegen.
Der Ableitstrom ist unzulässig hoch? Ach? ;-)
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Thomas Einzel
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Kay Martinen schrieb:
Das ergibt aber nur eine Ja-nein-Entscheidung. Ein "zu empfindliches" RCD kann man so nicht erkennen.
auszulösen. Ohne Leer zeichen.
Das wollte ich wissen. Und jetzt will ich wissen, ob Deine Meinung stimmt.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z
Das Prüfgerät das ich mal geliehen hatte erhöhte kontinuierlich den Fehlerstrom bis zur Auslösung. Das Zeigerinstrument blieb dann beim Auslösestrom stehen.
Ralf
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Ralf Haboldt
Am 16.11.2012 12:06, schrieb Kay Martinen:
Nein, ein richtiges[tm] Meßgerät bestimmt auch die Auslösezeit.
Gruß Gerd
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Gerd Kluger

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