FI Ausloesung

X-No-Archive: Yes
begin quoting, Kay Martinen schrieb:


Kurzschlußstrom? Zum LSS-Auslösen braucht man bloß den Ansprechstrom.
Und was das Loswerden betrifft: Zum Löschen von Kurzschlußströmen gibt es - na was wohl? Ja, eben!

Machbar ist das problemlos - ob sinnvoll, wäre die Frage.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Paul Muster schrieb:

Gleichzeitig 100 A Last und 25 mA Ableitstrom (oder so) draufschalten.
(Nein, das ist nicht realistisch.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Freitag, 16. November 2012 21:02:10 UTC+1 schrieb Ralf . K u s m i e r z :

en

Übliche Schutzmaßnahmenprüfgeräte können sowohl mit ansteigendem Prüfstrom den Auslösestrom des FIs messen (und bei der Gelegenheit auch gleich die Auslösezeit) als auch mit verschiedenen Teilern und Vielfache n des Nennfehlerstroms (meistens 0,5, 1, 2 und eventuell 5) die Auslöseze it und den Schleifenwiderstand.

Im Haushalt nicht unbedingt. Wenn viel Ärger auf dem Netz zu erwarten ist , sind allstromsensitive FIs (Typ B) vorgeschrieben, zum Beispiel bei grö ßeren Umrichterantrieben.

der

Normalerweise messen sie auch die Spannung L-PE und wenn sich die erheblich von der Spannung L-N unterscheidet, verweigern sie die Messung.

Mit der Messung des Auslösestroms im Allgemeinen. Ein FI darf beim halben Nennfehlerstrom noch nicht auslösen, erst ab (meiner Erinnerung nach) 2/ 3 und muss beim Nennfehlerstrom innerhalb von 0,3 Sekunden auslösen (ware n mal 0,2, keine Ahnung wann das geändert wurde).

Das ist im Normalfall auch so. Kann sogar schon mein 15 Jahre altes Siemens B4112 (baugleich Norma Unilap 100 ohne X oder XE).

rein

Es gibt kein Gerät (zumindest außerhalb der Herstellerlabors), das Üb erstromschutzorgane prüft. Die Normen meinen hier offenbar, dass man sich auf das, was die Hersteller liefern, verlassen können muss. Schutzmaßn ahme im Sinne der VDE ist das Überstromschutzorgan ohnehin nur in der Nul lung (klassisch oder modern) und in diesem Fall beschränkt sich der Nachw eis über die Funktionsfähigkeit der Schutzmaßnahme auf die Messung de r Schleifenimpedanz und des daraus resultierenden (Erd-) Kurzschlusstroms. Dieser muss ausreichend hoch sein, um zuverlässig eine Kurzschlussauslö sung des Überstromschutzorgans zu bewirken.
Ein ausgewachsener RCD-Test umfasst übrigens einige Auslösungen, mein M essgerät misst zum Beispiel mit halbem, 1-fachem und doppeltem Nennfehler strom und jeweils mit positiver oder negativer Halbwelle beginnendem Prüf strom (automatisch, der Benutzer muss nur nach jeder Auslösung den FI wie der einschalten).
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Ragnar Bartuska schrieb:

Und wie erfaßt das den nicht so seltenen Fehler, daß der der Sternpunkt nahe dem HAK locker oder ab ist? Dann sind PE und N nämlich immer noch auf gleichem floatenden Potential.

Messgerät misst zum Beispiel mit halbem, 1-fachem und doppeltem Nennfehlerstrom und jeweils mit positiver oder negativer Halbwelle beginnendem Prüfstrom (automatisch, der Benutzer muss nur nach jeder Auslösung den FI wieder einschalten).
Hm ja, muß man ja nur einmal pro RCD und nicht einmal pro Steckdose machen. Also nimmt man die Steckdose im Verteilerkasten oder neben diesem.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
  Click to see the full signature.
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Samstag, 17. November 2012 15:06:10 UTC+1 schrieb Ralf . K u s m i e r z :

mir

rze

ch

lich von der Spannung L-N unterscheidet, verweigern sie die Messung.

Das setzt aber voraus, dass es keine lokale Erdung gibt und der N kein N is t, sondern ein PEN.
Für diesen Fall gibt es noch die kapazitive Messung gegen Erde, System "P hasenprüfer", das diese Geräte auch beherrschen.

in Messgerät misst zum Beispiel mit halbem, 1-fachem und doppeltem Nennfe hlerstrom und jeweils mit positiver oder negativer Halbwelle beginnendem Pr üfstrom (automatisch, der Benutzer muss nur nach jeder Auslösung den FI wieder einschalten).

Oder man misst gleich im Verteiler, ja.
Bei 4-poligen FIs dreimal, zwischen jedem Außenleiter und N, ist kein N v orhanden, dann zwischen allen Außenleitern.
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 16.11.2012 12:06, schrieb Kay Martinen:

Nein, ein richtiges[tm] Meßgerät bestimmt auch die Auslösezeit.
Gruß Gerd
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Gerd Kluger schrob am Freitag, 16. November 2012 19:04 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Stimmt natürlich. Das hatte ich vergessen. Ein wichtiger Faktor. Wie war das noch... innerhalb von 0.2 Sekunden soll die Auslösezeit liegen oder?
Kay
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Die Säge kann der Auslöser gewesen sein aber nicht allein schuldig.
Lutz
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Sonntag, 11. November 2012 07:51:38 UTC+1 schrieb Lutz Illigen:

schuldig.

Bei einer "selten" benutzten Steckdose fiele mir auch noch N-PE-Vertauschun g oder eine Verbindung zwischen den genannten Leitern ein. Auch ein "ausgeb orgter" N kann interessante Auswirkungen haben.
Uns hat im MFH vor einem Monat ein Fachbetrieb für den Allgemeinstrom ein en neuen Zählerverteiler mit zwei FIs installiert. Bei der ersten Nutzung flog der eine FI sofort. Der Grund? Die L des Drehstromkreises für die H eizung waren FI-geschützt, der N nicht. Hätte ich(!) dem Monteur nicht erklärt, was los ist, hätte der den Fehler nie gefunden! Messgeräte h at die ganze Installation natürlich nie gesehen.
Auch in Bestandsanlagen kann man sowas haben. Eine Bekannte hat mich gebete n, doch mal ihre Küche zu diagnostizieren, "Wenn ich Herd und Geschirrsp üler gleichzeitig berühre, kriege ich einen Schlag! Die Putzfrau sagt, das ist schon seit Monaten so!". Die Geschirrspülerzuleitung habe ich mal wegen viel zu hohen und wild schwankenden Schleifenwiderstands außer Bet rieb genommen (32-97 Ohm im TN-C-S sind jenseitig, alle anderen Steckdosen hatten <1 Ohm) und bei der Gelegenheit alle Küchensteckdosen durchgemesse n. An der Steckdose neben der Tür flog beim Messen des Netzinnenwiderstan des (L-N) der FI. Spontane Frage: Warum? An der Steckdose fanden sich eine blaue und eine rote Ader, an der PE-Klemme nichts. Die blaue Ader erwies si ch als Verlängerung des Außenleiters (violett), die rote war der PE. Di e schwarze Ader, Verlängerung des N (violett) versteckte sich verschämt hinter dem Steckdoseneinsatz, elegant mit Isolierband umwickelt. Die weite rführende, auf 4 cm abgeschnittene Stegleitung zu einer Steckdose war wei tgehend korrekt belegt, die rote Ader stand allerdings lustig blank in die Luft.
Urheber? Der Mann der Putzfrau.
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am 13.11.2012 14:37, schrieb Ragnar Bartuska:

Vielleicht wollte er ja selbige loswerden?
Nobby
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Dienstag, 13. November 2012 16:01:13 UTC+1 schrieb nobby:

Mit der Schaltung eher nur das Benutzen der Steckdose unmöglich machen. S pricht eher für Unfähigkeit.
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Das kommt davon wenn nicht gemessen wird.
Lutz
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Lutz Illigen schrieb am 16.11.2012 04:13:

Woher willst du das wissen? Du kannst vorher messen und prüfen bis du umfällst, wenn ich mit Opas alter Bohrmaschine Schutzklasse I mit 50mA Ableitstrom komme fällt der vorher geprüfte RCD. Und die hat bei Opa zu Hause *immer* funktioniert, an der kann es nicht liegen.
Der Ableitstrom ist unzulässig hoch? Ach? ;-)
--
Thomas

Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Das sehe ich von hier.
Lutz
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Freitag, 16. November 2012 13:02:53 UTC+1 schrieb Thomas Einzel:

Weil er meine genaue Fehlerbeschreibung gelesen hat. Der N des Stromkreises lief am FI vorbei, daher MUSS der bei jeder Belastung > etwa 20 mA auslö sen.

ich mit Opas

t der

niert,

Zwischen verhunzter Installation vom Fachmann und defekten Betriebsmitteln sollten wir schon unterscheiden!
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload
Am Freitag, 16. November 2012 04:13:39 UTC+1 schrieb Lutz Illigen:

Natürlich, und wenn irgendeine Behörde o.ä. auf die Einhaltung der Ve rpflichtung zum Durchmessen neuer und geänderter Installationen gemäß ÖVE pochen würde, könnten sämtliche mir bekannten E-Betriebe zuspe rren. Schutzmaßnahmenprüfgeräte kommen dort ausnahmslos zum Einsatz, wenn der Kunde ein Prüfprotokoll fordert und bezahlt, sprich im Normalfal l nicht bei der Installation, sondern bei der Erstellung eines Prüfbefund es. Gewerbliche Installationen, deren Betreiber über gewisse Vorschriften kenntnisse verfügen, werden daher regelmäßig geprüft, Anlagen in Pr ivathäusern und bei weniger verantwortungsbewussten Gewerbetreibenden seh en in ihrer ganzen Existen niemals ein Schutzmaßnahmenprüfgerät.
Diese Experten hier hatten sogar ein Schutzmaßnahmenprüfgerät vor Ort , allerdings nicht der Trupp, der mit dem Verteiler beschäftigt war, sond ern nur der, der den neuen Staberder geschlagen hat (vermutlich mitten durc h den Abwasserkanal, müssen wir mal endoskopieren lassen). Für den Erde r gibt es auch ein minimalistisches Prüfprotokoll, für den Rest nichts. Jegliche Kennzeichnungen (Stromkreisbezeichnungen, Anlagenerrichter,...) f ehlen natürlich auch.
Unnötig zu erwähnen, dass auch dieser Betrieb nie wieder einen Auftrag kriegt.
sg Ragnar
Add pictures here
<% if( /^image/.test(type) ){ %>
<% } %>
<%-name%>
Add image file
Upload

Polytechforum.com is a website by engineers for engineers. It is not affiliated with any of manufacturers or vendors discussed here. All logos and trade names are the property of their respective owners.