Frage zur Gesamtstrombelastung

Hallo zusammen,
ich mache mir gerde Gedanken darüber, wie ich am besten und einfachsten heraus bekomme, wie hoch die Gesamtbelastung der
Stromverteilung meines Wohnzimmers ist. Verlegt wurde eine Stegleitung mit 3x 1,5mm². Alles hängt an einer Sicherung H16A. Angeschlossen sind etliche Kleingeräte, meine Messplatz mit Netzgeräten, Fernseher und Heimkinoanlage, PC mit allem Möglichen, neuerdings ein Laserdrucker mit allein 4A Stromaufnahme u.s.w. Angesprochen hat die Sicherung bisher nicht. Trotdem wüsste ich nun gerne, wie hoch die Belastung der einzelnen Geräte und insgesamt nun wirklich ist. Vielleicht könnte ich es dann anders verteilen und nicht nur auf 3Steckdosen im Raum mit etlichen Verteilern dran. Würde es gehen, mein Multimeter mitloggen zu lassen, indem ich es zwischen die Verbraucher schalte? Ideen sind mir herzlich willkommen.
CU, Oliver
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Auf was willst Du es denn verteilen wenn Du nur eine Sicherung hast ???

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Irgendwie besser auf die Steckdosen. Evtl. noch welche installieren. Es ist doch bestimmt besser, die Verbraucher direkt an einer Wanddose zu betreiben, als über eine Mehrfachsteckdose. Schlecht ist das Ganze sowieso gelöst. Ich will nur nicht unbedingt an der Belastungsgrenze fahren.
CU, Oliver
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Stegleitung
Angeschlossen sind

und
Laserdrucker
Sicherung
Belastung der

könnte ich

mit
mitloggen zu

sind mir

Ein Laserdrucker mit fast 1 kW? Den würde ich schnellstens wieder abgeben! Für 15-30 Euro gibt es Verbrauchsmessgeräte. Die zeigen dir alles an, was du wissen willst. Allerdings versteh ich dein Problem nicht. Vom Laserdrucker abgesehen betreibst du ja nur Geräte mit geringer Leistungsaufnahme.
Gruß
--
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Sun to the roof (Latin: tecto sol)
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Klaus Ossmer wrote:

Schau dir mal den Leistungsbedarf von Laserdruckern während des Druckens genauer an. Wirf mal einen Blick auf die Leistungsangabe des im Drucker vorhandenen Quarz-Halogen-Stab.
Also, zweimal messen. Ruhezustand + Druckvorgang ;-)
--
mfg horst-dieter



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Oliver Wache schrieb:

Ja, allerdings misst Du dann nur die Scheinleistung. Für die Leitungsbelastung ist das ausreichend, für die Ermittlung des Energieverbrauchs allerdings nicht. Es muss der Effektivwert gemessen werden, da (Schalt-)Netzteile keinen rein sinusförmigen Strom abverlangen.
Gruss Udo
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Dann werde ich es mal so versuchen, da ich nicht den genauen Verbrauch brauche.
CU, Oliver
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Hallo Oliver, nun, am besten könntest Du mit einem Zangenstrommeter den Stromverbrauch messen. Wenn du ein Modell mit Analogausgang benutzt, kannst Du dort auch ein Multimeter mit rs232-Ausgang zum Loggen anschliessen. Andererseits, kritisch im Stromverbrauch sind normalerweise nur irgendwelche wärmeerzeu- genden Geräte. Den Rest kann man meist vernachlässigen. Benutzt Du denn ausser dem Heizlüfter namens Laserdrucker noch andere Heizgeräte? Ich würde diesem Gerät eine Extra-Wandsteckdose gönnen und beim Rest darauf achten, das Du keine Mehrfachdosen in Kette anschliesst, sondern besser welche mit mehr "Löchern" benutzt. Gruss Harald
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snipped-for-privacy@web.de (Harald Wilhelms) schrieb:

Hmmmm, wo habe ich das nur wieder vergraben? Das muss ich doch mal suchen...

Ich denke auch, dass ich dann mal noch ne Dose bohre. Den Mehrfachsteckdosen traue ich sowieso nicht recht über den Weg. Doch hier bleibt einem ja nichts anderes übrig. Wie kann man nur so geizig bei der Planung der Dosen sein?
CU, Oliver
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(Harald Wilhelms) schrieb:

Hallo Oliver, wenn man Modelle mit Einzelsteckdosen in einem Gehäuse kauft, ist man da schon auf der sicheren Seite. Leider sind diese Dinger meist deutlich teurer als die Supermarktausführung für 1EUR. Vor allen bei den Billigmodellen sollte man noch darauf achten, das man nicht abwechselnd Euro- und Schukostecker in dieselben Löcher steckt. Gruss Harald
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Hallo Harald,
warum nicht?
Gruss, Christian
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Da werden gerne schlichte durchgehende Blechstreifen für die Kontakte benutzt. Es ist denkbar, daß ein dicker Schuko-Stift sie so spreizt, daß ein dünner Eurostift am benachbarten Steckplatz keinen sicheren Kontakt bekommt. Ein praktisches Problem sehe ich allerdings nicht, da an Eurosteckern selten Geräte mit nennenswerter Stromaufnahme hängen.
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schrieb:

leuchtet ein. Bekommt sowas ein VDE-Zeichen? Muss ich mal drauf achten.
Gruss, Christian
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(Harald Wilhelms) schrieb:

Also ich weiß nicht, z.B. Stereo-Komponententürme bestehen oft aus so vielen Einzelteilen, daß der Aufbau schon nach einer soliden 10-fach-Steckdose schreit. Deswegen montiere ich kaum je mehr als 3 Steckdosen auf einen Haufen in die Wand. Einer der tollsten Aufbauten den ich je gesehen habe war allerdings so: 3fach-Leiste, daran 5-fach-Leiste daran einer dieser uralten illegalen Adapter für 3 ungeeredete Stecker. Nicht nachahmenswert! Bei Computersystemen gilt sinngemäß das Gleiche. Was mir daran noch gefällt, ist daß ich bei gewitter bloß _einen_ Stecker rausziehen muß.
Solide Alternative zum Stemmen neuer Dosen scheinen mir die mittlerweile seltenen aber noch erhältlichen 3-fach-Steckdosen zum Einbau in eine Einfach-Dose.
lg Ragnar
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Hallo Oliver,
Oliver Wache schrieb:

alle Verbraucher in deinem Zimmer ein-, alle anderen in deiner Wohnung ausschalten. An den Zähler gehen und die Umdrehungen über einen bestimmten Zeitraum messen. Mit Hilfe der Zählerkonstanten (steht auf dem Zähler) kannst du jetzt die Leistung ausrechnen. Leistung (KW)= Umdrehungen pro Stunde / Zählerkonstante Bei einem kürzeren Zeitraum musst du so umrechnen, dass du auf die Umdrehungen pro Stunde kommst, also bei einer Minute die Umdrehungen mit 60 multiplizieren. Um an den Strom zu kommen: I = Leistung (KW) * 1000 / 230
MfG Michael
--
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Michael Schwimmer
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Michael Schwimmer wrote:

Damit kriegt man nur den Wirkstrom. Die Leitungen und die Sicherung werden aber mit dem Scheinstrom belastet, den zeigt der Zähler nicht an. Auch mit Blindstrom kann man eine Leitung überlasten.
--
mfg Rolf Bombach


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Hallo Rolf,
Rolf Bombach schrieb:

ist mir schon klar. Aber um sich ohne großen Messaufwand einen groben Überblick über die Gesamtbelastung zu verschaffen, langt das Verfahren allemal. Das ist bestimmt besser, als sich alle Leistungsschilder anzuschauen und dann zu rechnen. Ich denke auch nicht, dass bei der Masse von Privathaushalten relevante Unterschiede bestehen. Wäre das anders, würden die EVU's dort nicht ausschließlich Wirkstromzähler einsetzen. Sicherlich kann man mit den geeigneten Messgeräten genauere Ergebnisse erzielen, interessant wäre das aber IMO nur, wenn man schon beim Wirkstrom in die Nähe der Belastungsgrenze kommt. Bei dem, was der OP aufgezählt hat, dürfte das aber kaum der Fall sein.
MfG Michael
--
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Michael Schwimmer
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Michael Schwimmer wrote:

Bei der Aufzählung der Geräte, Netzgeräte, PC, Drucker usw., welche ev. noch keine PFC haben, könnte einiges an Oberwellen zusammenkommen. Die Laserdrucker stellen auch eine gepulste Last (Heizlampe) dar. Der Zähler bügelt das dann flach, wenn man eine Umdrehung abwartet erst recht. Ich hätte jetzt gedacht, dass Irms da einiges vom Wirkstrom abweichen könnte. Naja, die Sicherung ist dann auch ein thermisches Messgerät mit I^2 Mittelung ;-).
--
mfg Rolf Bombach


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Oliver Wache schrieb:

Äh, Dein Laserdrucker hat 1 kW Leistungsaufnahme?
Markus
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Fast, ist das denn so ungewöhnlich? Kyocera FS-1700+: Sleep-Modus : 21 Watt Bereitschaft: 120 Watt beim Druck : 404 Watt Max. : 898 Watt
empf. Absicherung: 4 Ampere
CU, Oliver
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