Funksignal

Hallo,
ich hab mir nen Empfänger gebastelt der das Zeitsignal aus Maiflingen
empfängt. An die serielle Schnittstelle gehängt kann ich so die
Rechneruhr per ntpd stellen. Jetzt steht der Rechner aber so ungünstig,
das ich kein sauberes Signal bekomme. Ist es jetzt günstiger nur das
Antennenteil an ein längeres Kabel zu hängen und eine gute Position zu
finden oder wäre die Antenne plus Schaltung an ein Kabel zu hängen? Was
für ein Kabel empfiehlt sich, geschirmt denke ich mal, aber welcher
Querschnitt? Das Kabel wird ungefähr 8 m lang.
Hans
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Hans Klein
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Hans Klein schrieb:
Das hängt von deiner Schaltung ab. Wahrscheinlich hast du einen Eingangskreis, von dem du das Signal auskoppelst und verstärkst. Acht Meter Kabel werden deinen Eingangskreis ziemlich verstimmen, so dass es aus dem Bauch heraus besser wäre, die gesamte Schaltung oder zumindest Teile davon an den Kabelanfang zu platzieren.
Zeigst du mal deine Schaltung?
Alfred.
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Alfred Gemsa
Am Sat, 04 Dec 2004 17:03:30 +0100 schrieb Hans Klein:
Die serielle Schnittstelle verträgt ein Kabel von 8m erfahrungsgemäß problemlos. Ein einfaches, geschirmtes Kabel reicht vollkommen.
Wenn man die Antenne an ein Kabel hängen will, muß man wissen, ob der Antenneneingang symetrisch oder asymetrisch ist und welchen Wellenwiderstand er besitzt.
Bye Martin
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Martin Schneider
Hans Klein schrieb:
Im Ernst: ganz selber gemacht? Lohnt doch nicht. So gut wie die fertigen Module bringt man das doch nicht hin.
Wer macht die Datenerkennung und Umwandlung?
letzteres! Antenne und Empfänger so weit wie möglich weg vom PC.
Für das serielle Signal bei lächerlichen 8 Metern reicht jedes Standard-COM-Kabel.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Das Problem ist, daß das DCF-Signal wunderbar von Elektrosmog von Monitoren und Druckern (!) vermanscht wird, und das ganze nur Sinn macht, wenn die Antenne möglichst weit weg von diesen Geräten plaziert wird.
Ich habe mein DCF-Funkuhrmodul (seirell) mit rund 5 m seriellem Kabel verlängert und in einen Nebenraum der WOhnung verbannt, wo es super empfängt, 3 m neben dem PC gng gar nix. ;-)
LG Roman.
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Roman Cwienk
Roman Cwienk schrieb:
Dann hast du ein ziemlich schlechtes Funkmodel oder einen extrem strahlenden PC. Meine Funkuhr (Mousecklock) ist Luftlinie etwa 1 Meter vom Monitor weg. Und hat keine Empfangsprobleme.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Und Du bist Dir ganz sicher, dass jedes Signal (= jede Sekunde) zu jeder Tageszeit sauber rüberkommt? Schon möglich, wenn Du starken Empfang hast. Bei mir (600 km Entfernung) macht es schon einen Unterschied, ob der Empfänger 1.5 m (Störungen alle 10-15 min) oder 2.5 m (störungsfrei) vom Bildschirm entfernt ist.
Am Oszilloskop sieht man recht schön die Überlagerung mit anderen Frequenzen, wenn man einen Bildschirm im Nahbereich einschaltet.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Am einfachsten ist es, das serielle Kabel zu verlängern. Meine Kabel, 7.5 m, sind geschirmt (Conrad Art.Nr. 100123). Mit ungeschirmten Kabeln (Telefonleitung, welche so herumlag), hatte ich deutliche Probleme in einer Umgebung mit Bildschirmen, Netzadaptern, mehreren Computern etc.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Ja, bitte. Demodulator selber gebaut, oder fertiges Modul (Conrad, HKW etc.) und nur die Umsetzung des Signals auf die Serielle?
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Die Schaltung hab ich von der FH oder Uni Regensburg. Die hat mal einer entwickelt und ins Netz gestellt. Nur ich finde die Seite im Moment nicht wieder. Das Antennen Glied ist von Konrad. Die Schaltung hängt an der seriellen Schnittstelle und die Verarbeitung macht ntp. Als ich das letztes Jahr angegangen war hatte ich zwar direkt am Fenster einen guten Empfang, aber als der PC dann an seinem eigentlichen Platz stand sah es schlecht aus. Besserung brachte zwar ne Batterie Einspeisung, aber die war nach 12 Std. leer. Also hatte ich das ganze erstmal at akta gelegt und heuer wieder ausgegraben. Is ja bald Weihnachten und da hat man ja Zeit. Wenn ich die Seite finde poste ich den Link.
Hans
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Hans Klein
Helmut Wollmersdorfer schrieb:
Nö - absolut nicht. Da kommen immer wieder mal "DropOuts" - also irgendwelche Aussetzer oder Spikes. Das erkennt aber die Auswertesoftware und verwirft dann eben gelegentlich mal so ein Zeittelegramm. Solange das nicht dauernd passiert, juckt das nicht.
Was macht so eine Störung alle 10-15 Minuten aus?
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Also hast Du doch Probleme - gestörter Empfang, schlecht abgestimmte Antenne, Schaltung oder was auch immer.
Ein oder mehrere kaputte Impulse, sodass die Software das Zeitsignal nicht mehr interpretieren kann.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Diese hier
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mit einem MAX232?
Da vermute ich dann aber kein Empfangsproblem, sondern ein Problem der Schaltung - frisst zuviel Strom. Ich hab so ziemlich alle Schaltungen inklusiver obiger ausprobiert und kam zu keinem stabilen Ergebnis. Die einzig gut funktionierende ist
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MSN nimmst Anschluss 4 des Conrad Moduls. Wenige Komponenten und schnell zusammengelötet. Damit kann ich sogar 3 Empfänger an einer seriellen Schnittstelle mit parasite Power betreiben.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer
Hallo, Wolfgang,
Du (nichtfuerspam) meintest am 06.12.04:
Da das Protokoll nur 1 Prüfbyte hat, kommen recht häufig falsche Daten durch. Nach meiner Erfahrung: etwa alle 4 Wochen war das Datum offensichtlich falsch - falscher Monat fällt ganz gewiss auf, falsches Jahr auch recht oft. Das war die Bilanz bei eher ungestörtem Betrieb. Bei verrauschtem Signal rechne ich mit mehr Irrtümern.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Helmut Wollmersdorfer schrieb:
nö - ich habe da keine Probleme
na und? - "kein" DCF-Empfänger wird rund um die Uhr nicht absolut ohne Störung empfangen.
nö - bestens! Sonst könnte das Teil nicht in einem Meter Abstand neben dem ganzen EDV-Ggeraffel funktionieren.
Na und? Dazu hat man ja eine vernünftige Software mit Plausibilitätsprüfung! Die muss kaputte Telegramme erkennen und entsprechend handeln. Und somit sind kurze Störungen kein Problem.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Helmut Hullen schrieb:
^^^^^^^^^^^^^ Sorry - deine Namenserkennung arbeitet unhöflich!
Mein Name ist immer noch "Wolfgang Gerber" und nicht "nichtfuerspam"
Überhaupt nicht. Eine vernünftige Software verlässt sich nicht nur auf das Prüfbyte. Wobei das diverse Prüfbits sind und nicht "ein" Prüfbyte!
Ist bei mir noch nie passiert bzw. noch nie aufgefallen. Weder am PC (Mousecklock) noch an meiner alten Elektoruhr. Am intensiv genutzten PC müsste das ja mal irgend wann durch Dateidatumsfehler auffallen. Oder bei der LED-Uhr zu sehen sein. Ist aber in fast 20 Jahren noch nie eine falsche Zeit angezeigt worden.
Überhaupt nicht. Eine vernünftige Software hat da keine Probleme mit!
Wenn deine Software allerdings so mies ist wie dein "Namensparser", dann wundert mich nix.
Gruss Wolfgang
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Wolfgang Gerber
Hallo, Wolfgang,
Du (nichtfuerspam) meintest am 06.12.04:
Toll! Bleibt nur das Problem: was ist "vernünftige Software"? Ich hatte damals die Conrad-Funkuhr im Druckerkabel, mit Software direkt vom Hersteller. PCF-77
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Das Protokoll hat 3 Prüf_bits_ - eines für die Minute, eines für die Stunde, und eines für das Datum.
Wenn zwei Signale kippen, könnte das tatsächlich zufällig einen gültigen Wert ergeben. Aber wenn die Signale von NTP verarbeitet werden, dann werden automatisch Zeitquellen mit grösseren Differenzen oder Schwankungen ausgeschlossen.
Helmut Wollmersdorfer
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Helmut Wollmersdorfer

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