Haustür-Videoanlage

Feb 06, 2025 2 Replies

Unser Mehrfamilienhaus aus dem vorigen Jahrhundert hat eine Videokamera an der Haustüre, an der (nur) manche Wohnungen angeschlossen sind - wenn bei denen dann einer unten läutet, dann können die oben sehen, wer. Die bestehenden Videoanlagen sind vermutlich alle einheitlich aus dem Baujahr der 70er- oder 80er-Jahre.



Wegen der Nachrüstung einer Wohnung ist nun folgende Frage aufgetaucht: Waren das damals noch proprietäre Anlagen, an die sozusagen nur die Original-Monitore passen dürften, oder war die Videoübertragung solchen Anlagen damals schon so standardisiert, daß man heute *irgendwelche* gängige Monitore anschließen könnte. Unterlagen konnte ich bisher leider nicht beschaffen, es gibt wahrscheinlich keine (mehr), ich vermute aber (bzw. hoffe), daß die Videoleitung an alle Wohnungseingangstüren verlegt wurde, so daß ein Nachrüstung eigentlich möglich sein sollte, wenn das Übertragungsformat bekannt wäre.



Falls dem so wäre und ergo eine Nachrüstung möglich wäre, auf was sollte ich dann bei der Auswahl der Anzeige noch besonders achten? Momentan höchsten die Auswahl s/w oder Farbe, stelle ich mir vor.


Ich würde zuallererst auf Markenaufdrucke, Modellbezeichnungen etc. bei den schon installierten Geräten achten und/oder Fotos machen und die Bezeichnungen rauszugoogeln probieren.

/ralph

Am 06.02.25 um 18:03 schrieb Wendelin Uez:

Steckerbelegungen und Details waren natürlich proprietär, aber bei dem geschätzen Baujahr kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, da das irgendwo am Kabel ein standardisiertes (F)BAS-Videosignal anliegt, wie es jeder Fernseher und analoge Monitor verarbeitet und wie es noch heute jede analoge Videokamera liefert.

Es gilt also herauszufinden, wo Video, wo Spannungsversorgung, welche Spannung, wie funktioniert der Türöffner.

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