IEEE488 Kabel von HP

Hallo zusammen,
habe grade ein 4m IEC-Bus-Kabel ersteigert, angeblich vom Originalhersteller.
Ich kenne diese Kabel nur mit entsprechendem Kabelaufdruck und dem
Herstellerlogo auf dem Stecker.
Das betreffende Kabel hat leider eine Taiwan/China-Kennung auf der Schlauchleitung und kein Logo, weder auf den Steckern, noch auf der Verpackung.
Kenne ich von dieser Fa. eigentlich so nicht.
Hier zB. wird auch so eines angeboten:
http://cgi.ebay.de/HP-GPIB-Kabel-2m-IEEE488-HPIB-10833B_W0QQitemZ350053833576
Was haltet Ihr davon?
Gruss Udo
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Udo Piechottka wrote:

Das ist HPIB, nicht IEC-625. Vielleicht laesst HP so etwas auch in China fertigen. Es gab sie schon immer aus Asien, ich hatte zum Beispiel solche Kabel aus Taiwan. Teuer waren sie stets, wenn auch nicht ganz so happig wie von HP.
Soweit ich mich erinnere war IEC-625 eine Eigenbroetelei eines kleinen Konsortiums, im Prinzip HPIB, aber die mussten unbedingt dazu inkomptible D-Sub dranfriemeln. Das machte keinen Sinn und der IEC-625 verpuffte erwartungsgemaess.

Wenn's billig ist ...
Ich mag HPIB ueberhaupt nicht, diese elenden Gartenschlaeuche. Erst recht nicht, seit mir mal eines abgeflutscht ist und eine halbvolle Kaffeetasse vom Tisch fegte.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Wohl zu billig gewesen. Schrauben und Gewinde weggespart?
--
mfg hdw

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horst-d.winzler wrote:

Nein, original HP. Abgeschraubt, Telefon hat geklingelt oder so etwas, kurz losgelassen, das steife HPIB Kabel hat sich selbst weggepeitscht, pock, witsch, klirr. Ueble Sauerei, besonders da der Kaffee dunkler war als mein Antistatikteppich im Labor.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Ja, ich warte ja noch auf den nicht ausfließbaren Kaffee.
--
mfg hdw

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Hallo horst-d.,

Aus Ferrofluid müsste man doch so etwas bauen können. Ist halt eine Geschmacksfrage.
Siegfried
--
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Siegfried Schmidt schrieb:

Agar-Agar, ist auch geschmacksneutral.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Einheitsgeschmacksbanause. Du meinst wohl, wer Kaffee am Arbeitstisch trinkt, dem sind die Geschmacksknospen schon weggeätzt?
--
mfg hdw

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Dieter Wiedmann schrieb:

Hallo Dieter, du scheinst zu schwcheln? In diesem Zusammenhang htte ich von dir jetzt den Hinweis auf anomalviskose Flssigkeiten "erwartet". Der Kaffee sollte bei den blichen "Vom-Arbeitstich-Fege-Beschleunigung" "fest" sein. Aber eben nur bei jener Beschleunigung ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtnewtonsches_Fluid
-- mfg hdw
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Horst-D.Winzler schrieb:

Ah ja, thixotroper Kaffee. Drei Sekunden nicht umrühren und er fliesst nicht aus. So was ähnliches kommt hier aus dem Automaten.
Egal. I-trouble-E hat schon noch Vorteile, einstecken, funktioniert. Jedenfalls falls es kein älteres Hamamatsu-Gerät ist. Die Kabel find ich sehr unhandlich und zu ihrer Zeit einfach unglaublich teuer. Wir hatten allerdings immer Ärger mit Latenzzeiten, welche die damals hohe Übertragungsrate wieder total ruiniert haben.
Bei der unglaublich hohen Innovationsgeschwindigkeit amerikanischer Produkte (SRS z.B.) sind die IEEE aber auch heute noch dran und man kann sie auch nicht mit andern Schnittstellen umgehen.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf_Bombach wrote:

Die meisten Sachen haben hier aber laengst USB. Stanford Research weiss ich nicht, deren Geraete habe ich immer unvernetzt benutzt.
--
Gruesse, Joerg

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Siegfried Schmidt schrieb:

Wg. Geschmack & Farbe habe ich volles Vetrauen zu Symrise. Die machen das.
Aber Ferrofluid ginge nur mit Ferromagnetischen Tassen wie Stahlbecher oder Ferrittassen. Ferrite sind spröde. Vielleicht gänge sowas mit abschraubbarem Magnet am Boden?
--
mfg hdw

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horst-d.winzler wrote:

Gibt's (gab?) hier als Lutschbonbon, schmeckt aber nicht :-)
Aber im Ernst, dieses elende HPIB-Gewurstel haette man der Welt ersparen koennen. Wir hatten das damals in Produktionsanlagen anders gemacht. Alles RS232. Eine kleine Box machte die Arbitrierung und man konnte Kabel billig und vor allem auf Mass ganz einfach von der Rolle abschneiden und an die D-Sub Stecker loeten. Nur Interrupts von Messgeraeten aus gingen nicht ohne weiteres, doch das braucht man selten.
In anspruchsvolleren Faellen wurden einfach Mehrfach Serial Cards gekauft. Ist lange her, aber IIRC packten manche Kontron Rechner ueber 20 COM Ports. Ansonsten war meist noch ein LAN da, ganz traditionell mit Koaxkabel.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Selten bedeutet nötig ;-)

Heutztage mit Lan. Kann dann auch von zb Zuhaus kontrlliert werden. Nur der HPIB stammt halt noch aus prähistorischen Zeiten.
--
mfg hdw

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Hallo Joerg,

Die passten in jeden PC rein, 8 Ports gabs auf einer kurzen ISA. Nur kamen die nie in den Stückzahlbereich wo sie preislich eine Alternative zu IEC- Controllern gewesen wären und die Interruptbelastung war schnell am Anschlag - Fifos gabs nicht von Anfang an.

Arcnet? Schöne, gradlinige Technik, deswegen auch zum Untergang verurteilt.
Siegfried
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Siegfried Schmidt wrote:

Das war in Deutschland, wo es NI-Karten und so nur von handverlesenen Distis zu entsprechend gesalzenen Preisen gab. Irgendwie wollten die Firmen nicht direkt in USA bestellen, warum auch immer. Da waren die RS232 Karten (damals meist aus Taiwan) beinahe geschenkt. Es gab auch noch eine Firma namens Plug-In oder so aehnlich, auch Taiwan, die billig HPIB Karten anbot. Doch die Kabel waren suendhaft teuer und unhandlich.

IIRC wie das heutige Ethernet. Spaeter wurden dann Karten ausgeliefert, die RJ-Connector und BNC hatten, Anfang der 90er verschwand der BNC nach und nach.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Hallo,
allerdings hätte damals RS232 asynchron seriell mit höchstens 19200 Baud wohl kaum mit der Transferrate von HPIB mit 8 Bit parallel mithalten können. Ich habe hier an der Uni schon öfters den Werkstoffwissenschaftlern mit ihren Messanlagen aus HPIB und auch mal RS232 geholfen. Da gab es auch mal elendes Gewurstel, allerdings immer mit RS232. Wenn da nicht Baudrate, Parity, Datenbits, Stopbits, Handshake auf beiden Seiten zusammenpassten klappte nichts. Das Schlimmste war mal eine gekaufte Waage mit RS232 Schnittstelle, die sendete auch mal eine andere Parity als sie empfangen wollte, man musste alle vier Möglichkeiten Even, Odd, Mark und Space durchprobieren um eine zu finden bei der in beiden Richtungen die gleiche Parity benutzt wurde. Solche Probleme gab es mit HPIB nicht, da kamen die allein zurecht.
Bye
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Uwe Hercksen wrote:

Das stimmt. Wir hatten es damals so geloest, dann an jedem Geraet ein Baepperle klebte, auf dem stand, was es im Protokoll benutzte und ob es HW Handshake brauchte.
Der HPIB war allerdings am Ende kaum schneller. Aufgrund der hohen Preise und limitierter Slot Anzahl im PC wurden die Geraete im Turmbau zu Babel parallel angeschlossen und dann geht HPIB in die Knie. RS232 war billig, hatte man eben ein Dutzend Ports. So eine Home Run Architektur bevorzuge ich bei allen Dingen, denn sie ist fehlertoleranter. Wenn beim HPIB ein Bit kurzgeschlossen war, ging aber auch gar nichts mehr. So aehnlich, als einer unserer Ingenieure einen 50ohm BNC Abschluss brauchte und unterm Tisch "fand". Das war das Ende der Ethernet-Loop ... rumms.
--
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Joerg schrieb:

Du meinst RS232?

HPIB ist nicht zum Gebrauch als Seil gedacht ;-)

So, ein Inschenir...
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Horst-D.Winzler wrote:

Nein, RS232 war schon damals billig. Solange man die Karten in USA kaufte ;-)

Ach so ...

Der sass dann da vor seinem Scope und auf einmal standen ein Dutzend andere hinter ihm und grummelten. Er gab daraufhin den 50ohm BNC freiwillig wieder her.
--
Gruesse, Joerg

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