Im Banne der Banner Batterie.


Erster Tag kalt, Auto steht.
Nix Aufregendes, habe sogar damit gerechnet.
Neue Batterie her und eingebaut.
Mein Elektronik Ladegerät vom Baumarkt lädt die Batterie maximal
auf 13,45 Volt, dann geht es in die Ladeerhaltung. Draufstehen tut
13,6 Volt, aber die paar Zehntel verlieren sich wohl auf dem Weg von
den Kontakten bis zur Elektronik. Schon nicht gut.
Im Auto bei Leerlauf steigt die Ladepannung auf 14,7 Volt an der
Batterie gemessen.
Nun gibt es eine Akkufibel als PDF:
formatting link

Da steht, die Ruhespannung einer vollen Batterie sei 12,6 Volt, und
die einer leeren sei 11,88 Volt.
Wie weit runter darf die Batteriespannung gehen bei einem Strom von ca
10 A gemessen, also nicht Ruhespannung, sondern Betreibsspannung?
Will die Batterie als generellen Stromspeicher in der Werkstatt
weiterverwenden. Wie check ich den Ladezustand während des Gebrauches?
Im Ruhezustand wird die Spannung immer etwas ansteigen.
===========
Dann steht noch was Seltsames in der Akkufibel:
Zitat:
Beim Ausbau immer zuerst den Minuspol abklemmen,
>beim Einbau zuerst den Pluspol montieren.
Zitat Ende
Ich habs absichtlich umgekehrt gemacht,
und siehe da: es geht, nix ist passiert, die Welt steht noch!
Warum schreiben die sowas rein?
w.
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Helmut Wabnig
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Am 05.12.2012 17:31, schrieb Helmut Wabnig:
Oh, ein Oberschlauer!
Weil sie aus der Praxis kommen. Weil die Mehrzahl der heute benutzten Kfz Batterieminus auf Masse haben. Weil es richtig gut Stimmung macht, wenn du bei Abklemmen des Pulspols mit dem Schlüssel auf Masse kommst. Deshalb erst Minus von Masse trennen.
Bis dähmnäxt jochen
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Jochen Petry
Am 05.12.2012 17:31, schrieb Helmut Wabnig:
Bei den meisten Autos ist der Minuspol mit Karosserie verbunden. Würde man den Pluspol zuerst abklemmen und dabei mit dem Schraubenschlüssel abrutschen, bestünde die Gefahr, einen Kurzschluß zu erzeugen. Für das Anklemmen gilt das gleiche sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
HTH,
Sebastian
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Sebastian Suchanek
Kfz-Batterien haben einen Innenwiderstand von ein paar Milliohm. Bei 10 A fällt lt. Herrn Ohm daran eine Spannung von ein paar -zig Millivolt ab.
Säuredichte messen mit Säureheber, gibt?s im Kfz-Handel.
?Ich hab den Sicherheitsgurt absichtlich nicht angelegt, und siehe da, nix ist passiert, die Welt steht nocht!?
Weil die Wahrscheinlichkeit, daß die Welt danach für dich noch steht, dadurch durchaus meßbar ansteigt.
Komm mal mit einem metallischen Werkzeug an die Fahrzeugmasse, während du am Pluspol herumschraubst, wenn der Minuspol noch an der Karosserie liegt. Gibt ein schönes Feuerwerk.
vG
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Volker Gringmuth
Wenn man sich mit Armbanduhr in die Sonne legt, ist der weiße Streifen im nächsten Jahr wieder weg. Kommt man dagegen mit der Uhr gegen Masse... .
gw
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gordon walter
Der braune Streifen in der Hose ist nach der Wäsche auch wieder weg. SCNR.
mfg. Gernot
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Gernot Zander
Helmut Wabnig schrieb:
Ich bin grade dabei ein Ladegerät fürs Auto zu basteln, nach einigen Versuchen wollte ich das eigentlich bis 15V laden lassen.
Dann ist sie aber wirklich Leer. Mein Auto sprang letztens schon bei 12,1V nicht mehr an.
Bei 10A sollte die nicht unter 12V fallen.
Wenn du zuerst den Minuspol anklemmst hängt das ganze Gehäuse schon an der Batterie, und wenn du dann zufällig mit einen anderen blanken Teil als den Pluskabel an den Pluspol kommst kann das anfangen zu schmoren.
Frank
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Frank Müller
Am 06.12.2012 10:11, schrieb Frank Müller:
Aber ggf. richtig - weiß'nicht, ob eine PKW - Batterie genug dahinter hat - ein LKW - Fahrer hat's mal hingekriegt, auf die Art einen Schraubenschlüssel "festzuschweißen" und zum Glühen zu bringen. :-)
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Hartmut Kraus
Ich habe notgedrungen, weil Keiner was weiß, selbst Messungen gemacht gestern.
Eine 5 Jahre alte gut gepflegte stationäre 100 Ah Batterie, nach der Volladung auf 12,40 Volt. Die Ladespannung ist im Ladegerät verdrahtet. Laut Beschreibung sind es 12,6 Volt. Aber schon da hat der Entwickler praxisfremd agiert. 2 Zehntel gehen verloren irgendwo in den Zuleitungen. Er mißt am Print der Ladeschaltung, quasi an der Zener-Diode.
Belastung mit 10 Ampere nach 2 Stunden: 11,9 Volt im Betrieb. Dort bleibt sie stundenlange. Habe die Entladekurve noch nicht fertig.
Es ist schon so, daß alles, was darüber geschrieben wird, falsch ist. Keine Literatur gibt es die auch nur einigermaßen praxisgerecht wäre. Wenns Daten gibt, dann sinds Verkaufspropaganda von Labormustern gemessen im Leerlauf. Jetzt wir mir auch klar, warum unsere kleinen PC- USV's so oft ausfallen. Jedes Jahr neue Akkus.
Ein intelligentes Ladegerät müßte eine Kurvenschar eingespeichert haben die auch über die Alterung des Akkus eine Anpassung machen kann. Die Spannungswerte ändern sich, ohne daß der Akku deswegen schon kaputt sein muß.
Richtiges Akkuladen muß erst erfunden werden. Prospektdaten kannst vergessen.
w.
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Helmut Wabnig
"Hartmut Kraus" schrieb im Newsbeitrag news:k9qane$sqc$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, LKW-Akkus sind zu groß für Maulschlüssel. Und jener Akku war ziemlich alt. Eine frische geladene PKW-Batterie explodiert vom Dampfdruck der kochenden Säure, geht ganz fix und bleibt allen Anwesenden auf ewig unvergeßlich. Sofern ein Auge heilblieb, reicht der Blick in den Spiegel...
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gUnther nanonüm
Helmut Wabnig schrieb:
Hallo,
bei Deiner Batterieforschung solltest Du auch mal die Zellentemperaturen berücksichtigen....
Bye
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Uwe Hercksen
Helmut Wabnig schrieb:
Ja das ist so der normale Wert, selbst werksneue Batterien haben, wenn sie nach den Volladen einige Stunden einfach nur da standen, selten mehr als 12,6V.
Wie meinst du das? Soll der bei 12,6V schon abschalten, oder ist das die Spannung für die Erhaltungsladung nach dem Laden?
Ich habe einen 12V->230V Adapter, der ist so gebaut daß er bei unter 11V abschaltet damit die Batterie nicht kaputt geht.
Da sind meist Gel-Akkus drin die dauernd an 13,8V hängen, was dann dazu führt daß sie langsam vor sich hingasen und so relativ schnell kaputt gehen.
Das Problem ist die Batterie, wenn man die Zellen einzeln laden könnte würden die viel länger halten aber bei sechs in reihe ist dann eine voll und fängt schon an zu gasen, während die anderen noch weiter laden müssen.
Bei NiMH-Mignon-Akkus funktioniert das schon, aber auch da nur wenn man sie einzeln laden kann.
Frank
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Frank Müller
Am 06.12.2012 16:29, schrieb gUnther nanonüm:
Quatsch. Schon mein Heimwerker- Sortiment hier geht bis SW 27. Außerdem war's ein Ringschlüssel, für den nötigen sicheren Sitz und besseren Kontakt. :-)
Hat jedenfalls gereicht. :-)
Säure, geht ganz fix und bleibt allen Anwesenden auf ewig unvergeßlich.
Siehste, das war der Vorteil bei den alten Dingern: Die waren noch nicht "wartungsfrei", da flogen höchstens die Schraubverschlüsse 'raus.
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Hartmut Kraus
"Helmut Wabnig" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Hi, da hab ich aber Zweifel...Meßgerät? Die Spannung ist ja nun chemisch bedingt ausrechenbar. Je nach Bleireinheit und "Addítiven" ist die eher höher.
Der Rest ist ja fast nur Ohm...bis auf ungleiche Kontaktmaterialien an den Bleipolen ev. Da gibts ja Bleiklammern, Stahlklammern und verzinkte/verchromte/sonstwie Stahlblechklammern...
Meßgerät..
Ach Quark, seit es Uboote gibt, sind Blei-Akkus ziemlich gut erforscht...
Das liegt an den Herstellern. Billigste Schaltung meets allerbilligste Akkus. DDR-Tech. Schaltung "muß" 2 Jahre halten UND diverse Tests bestehen, für den Akku reichen 6 Monate. Es gibt durchaus Akkus, die in kleinen USVs mehrere Jahre überleben. Die kauft aber kaum einer einzeln, daher ist der Einzelhandelspreis exorbitant.
Bekannt. Bei Blei aber noch recht pflegeleicht.
Die könnte man sogar einklagen...tut man ja auch. Sei mal sicher, da ist wenig Gelogenes drin. Gutgepflegte Akkus halten wirklich lange, auch mit primitivster Ladetechnik. Die Ameisen früher wurden mit Trafo-Gleichrichter-Technik mit Kupferoxidul geladen, sozusagen mit "Vorwiderstand". Die Fahrakkus hielten 5 Jahre intensiver Nutzung und wurden danach einfach weitergefahren...die älteste Ameise hatte 12 Jahre auf dem Zähler und war keineswegs benachteiligt zur neuesten Biene mit Invertertechnik und frischem Akku. Nur der Sitz war abgewetzt bis aufs Blech :-) und die Ladestecker ausgenudelt.
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gUnther nanonüm
Am 06.12.2012 16:02, schrieb Helmut Wabnig:
Dann ist sie schrottreif. (Nach 5 Jahren darf sie das auch sein.) Werte um die 14..15V (2,4V pro Zelle) sind "normal" als Ladeschlussspannung für eine "frische".
Allerdings. :-)
Ha ha. Und Belastung mit einem Anlasser? Da springt kein Motor mehr an, jedenfalls nicht mit der "sensiblen" Elektronik wie meiner damals: Die fing an zu spinnen, wenn's ein paar mV unter 12V waren.
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Hartmut Kraus
Fehler von mir, sorry 13,45 Volt.
Bei welchem Ladestrom? Wieviel nach 5 Jahren? Ist dir klar, daß ohne die Angabe des Stromes der angegebene Spannungswert wertlos ist? Dasselbe gilt für die Entladeschlußsspannung: ohne den Strom ist sie nur eine Hausnummer. Akkus der Guten Alten Zeit in den Telefonwählämtern und bei der Bahn lebten bis zu 30 Jahre früher einmal.
Impulsladung und messen in den Ladepausen geht nicht. Siehe Banner-Homepage Akkufibel. 5 Stunden nach Ende der Ladung darfts messen! Aber wie ich zu laden habe und wann ich aufhören muß, schreiben sie nicht. Ich hasse solche Desinformationen. Und wie man sieht, geht es hier in der Newsgroup nicht anders zu.
Mein Ladegerät vom Baumarkt: ABSAAR Electronic. Laut Aufschrift Ladeerhaltung 13,6 Volt. Gemessen an den Akkuklemmen 13,45 Volt. Diese 0,15 Volt fehlen also schon einmal und die 13,6 sind mir auch zuwenig. Leider nicht einstellbar sondern fix verdrahtet. Ebenso mein Auto mit der sehr hohen Ladespannung von 14,7 Volt! (Toyota Picnic)
Aber eine interessante Information hat es doch am Ladegerät: Ladekennlinie nach DIN 41772 - WUa I oder L (Schon ein schlechter Witz einen Schriftsatz zu wählen bei dem Buchstabe "groß i" und "klein ell" gleich aussehen). (Krieg immer mehr Wut)
Also, deutsche Ingenieure, reißts euch zsamm!
w.
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Helmut Wabnig
Am 06.12.2012 17:42, schrieb gUnther nanonüm:
Nee, Ladegerät, würde ich sagen. Wenn's lt. Beschreibung schon bei 12,6V dicht macht - da ist der Akku vielleicht halb geladen, Und ihn so jahrelang betreiben - da dürfte er ziemlich schnell "taub" sein.
Literatur gibt es die auch nur einigermaßen praxisgerecht wäre. Wenns Daten gibt, dann sinds Verkaufspropaganda von Labormustern gemessen im Leerlauf.
No comment. :-)
wenig Gelogenes drin. Gutgepflegte Akkus halten wirklich lange, auch mit primitivster Ladetechnik. Die Ameisen früher wurden mit Trafo-Gleichrichter-Technik mit Kupferoxidul geladen, sozusagen mit "Vorwiderstand". Die Fahrakkus hielten 5 Jahre intensiver Nutzung und wurden danach einfach weitergefahren...die älteste Ameise hatte 12 Jahre auf dem Zähler und war keineswegs benachteiligt zur neuesten Biene mit Invertertechnik und frischem Akku. Nur der Sitz war abgewetzt bis aufs Blech :-) und die Ladestecker ausgenudelt. Die Akkus werden ja auch quasi täglich ge- und entladen, das ist das ganze "Geheimnis".
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Hartmut Kraus
Am 06.12.2012 18:45, schrieb Helmut Wabnig:
Sagen wir, bei "Konstantstromladung" Dann lädt sie einfach nicht weiter, gast nur noch wie verrückt. :-) Faustregel: Ladestrom / A= Kapazität / Ah / 10. Für die gerade erwähnte "Primitv - Ladetechnik")
Damit sollen sie sich also den Pops abwischen. Bisschen berechnen geht schon, für jede Kapazität den richtigen Ladetrom / -Spannung (hatten wir schon).
Wie macht das übrigens ein Regler im Auto, hm?
nach DIN 41772 - WUa I oder L (Schon ein schlechter Witz einen Schriftsatz zu wählen bei dem Buchstabe "groß i" und "klein ell" gleich aussehen). (Krieg immer mehr Wut)
Mein Freund, lass' deine Wut mal an denen aus, die das Werk der "deutschen Ingenieure" dermaßen verwursteln, die Ingenieure selber können nichts dafür!
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Hartmut Kraus
Hartmut Kraus schrieb:
Nun erkläre mal wie du Lade-/Entladezyklen an einer USV realisieren willst? Was machst du z.B. wenn der Akku grade entladen wurde und der Strom ausfällt und die USV gebraucht wird?
Frank
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Frank Müller
Am 06.12.2012 19:04, schrieb Frank Müller:
Bisschen Redundanz, was hältst du davon? Also sagen wir zweie, von denen einer immer im Ernstfall "voll da ist". Kommt über die Zeit garantiert billiger als jedes Jahr ein neuer.
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Hartmut Kraus

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